Weltweite Christenverfolgung heute 

Eigenes Foto aus 2005: Kreuzweg Groom, Texas: 11. Station + Auf der Ostseite: „A Tomb For The Unborn“ + „Ein Grab für die Ungeborenen“

Warum die Gleichgültigkeit gegenüber den weltweit verfolgten Christen?

Eigenes Foto, 2005. Kreuzweg Groom, Texas: Jesus-Fountain. „Jesus: I Am The Way, And The Truth, And The Life. No Man Cometh To the Father, But By Me.“ + John 14:6 + „Jesus: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.„

Eigenes Foto aus 2023. Maria Engelport, Flaumbachtal + Aussichtsplattform oberhalb des Klosters

*) Quelle: Christenverfolger: Im Angesicht des Todes. Tom Doyle, Greg Webster. 2015. + Papst JP II.: Papst Benedikt XVI.(05.02.11), 07.02.24

Wer riskiert heute sein Leben, seine berufliche Existenz für seinen Glauben? Auf allen Kontinenten. Afrika zur Zeit der Hotspot? Es sind mehrheitlich Christen. Der tiefe Glaube an den dreifaltigen Gott, an den Herrn Jesus Christus, gibt ihnen Halt, Mut und Hoffnung, wie das unerschütterliche Vertrauen in der Jungfrau Maria, der Gottesmutter, wie in den Pypst, dem Stellvertreter Jesu Christi in Rom. Wir müssen ihnen helfen. Sie wissen um Jesu Vorhersage:

Prophezeiungen Jesu Christi

  • So werden alle, die in der Gemeinschaft mit Christus Jesus ein frommes Leben führen wollen, verfolgt werden. – Tim 3,12 (Brief des Apostels Paulus an Timotheus). Quelle: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift 1980.

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Die weltweit verfolgten Christen halten uns den Spiegel vor.

Wir mögen nicht hineinschauen!

Wir: Gläubige, Taufscheinchristen, Kleriker jedweder Couleur: Priester, Pfarrer, Ordensleute, Bischöfe, Kardinäle, Vatikan. Die Christen, die gestern wie heute ihres tiefen und unerschütterlicher Glaubens wegen unter weltweiter Verfolgung immer noch leiden, drangsaliert, verfolgt und getötet, ermordet wurden und nach wie vor werden, halten uns den Spiegel vor! Wir sind es, die in Europas Westen, USA, Kanada, Australien und Neuseeland saturiert leben, den Spiegel von uns wegschieben, weil wir es nicht ertragen können.

Es kann keine andere Erklärung geben! Und: viel schlimmer. Wir merken gar nicht, wie sich unsere Umgebung verändert – schleichend. Von der allgemeinen Gleichgültigkeit gegenüber Christen, Katholiken an vorderster Stelle, über die Diskriminierung von bekennenden Christen in Gesellschaft und Beruf, bis letztlich zur Ausschaltung vom politischen und gesellschaftlichen Leben. Dann ist es nicht mehr weit bis zur Nischenkirche.  

Die Verfolgung von Christen stellt eine der größten Menschenrechtsverletzungen unserer Zeit dar. Wer Freiheit und Menschenwürde ernst nimmt, darf dazu nicht länger schweigen. *) Bischof von Winona-Rochester, USA. Medienapostolat Word on Fire.

Rückblick Rom, Pfingstsonntag, 24. Mai 2026. Die nur wenige Minuten dauernde Predigt von Papst Leo umfasst die Stichworte Geist des Friedens + Geist der Mission + Geist der Wahrheit. Er spricht unter anderem vom Übel des Krieges, von der Befreiung der Menschheit vom Elend (vom unermesslichen Reichtum) + KEIN EINZIGES WORT ZU UND ÜBER DIE WELTWEIT VERFOLGTEN CHRISTEN! an die Gläubigen im Petersdom.

Diktum Jesu Christi: „Und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr von Anfang an bei mir seid“ gilt auch für uns – für alle Christen aller Zeiten

  • Von den päpstlichen Mittagsgebeten, dem Angelus oder den Generalaudienzen wird nur gelegentlich berichtet, jedenfalls weltweit nicht zeitnah resp. live übertragen.
  • Auch die sog. Ecclesia Dei-Gemeinschaften (Bruderschaften, die die Latin Mass präferieren) sehen offenbar wenig Veranlassung, darauf einzugehen.
  • Es gibt Diözesan-Pfarreien, in denen nicht einmal während der sonntäglichen Gottesdienste Fürbitten für die verfolgten Christen formuliert werden.
  • Es gibt Pfarreiräte und Gemeinderäte, die offen dafür eintreten, hierüber ebens nicht zu berichten. Es könnte Andersgläubige diskriminieren.

Papst Benedikt XVI. hingegen hatte während seines Pontifikats mehrere Male auf die weltweite Christenverfolgung hingewiesen, was ihm angekreidet wurde. + Sein Nachfolger Franziskus tat sich schwer. + Der Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz, Bischof Thomas Schirrmacher *), unterstreicht dies, indem er davon spricht, dass er sich wünsche, dass der Vatikan das Thema Christenverfolgung mehr in den Fokus stellen sollte.

*) Quelle: Interview Die Tagespost, 11. März 2021, S. 9)

Verfolgte Christen auf allen Kontinenten

Rangliste Weltverfolgungsindex 2026. Mehr als 388 Mio. intensiv verfolgte oder diskriminierte Christen in 81 Ländern

50 Länder auf der Rangliste: Nordkorea (1) + Somalia (2) + Jemen (3) + Sudan (4) + Eritrea (5) + Syrien (6) + Nigeria (7), Pakistan (8) + Libyen (9) + Iran (10) + Afghanistan (11) + Indien (12) +Saudi-Arabien (13) + Myanmar (14) + Mail (15) + Burkina Fasco (16) + China (17) + Irak (18) + Malediven (19) + Algerien (20) + Kuba (24) + Laos (28) + Mexiko (30) + Nicaragua (32) + Bhutan (34) + Oman (38) + Türkei (41) + Katar (44) + Nepal (46) + Brunei (50)

Zum Vergleich: Weltverfolgungsindex 2013: 100 Millionen verfolgte Christen.

So der Leiter von ‚Open Doors‘ Deutschland, Markus Rode. Quelle: K-TV-Sendung Stunde der Seelsorge, 9.11.24, mit Pater Karl Wallner OCist, Nationaldirektor Missio Österreich, zum Thema „Religionsfreiheit und Christenverfolgung“: Nicht nur die europäischen Regierungen (Anmerkung: mit Ausnahme Ungarns; Stand 01.26) seien sehr still, auch und gerade unsere katholische Kirche sei es: ein Skandal.

Christianophobie in Europa

OSZE: Anti-Christliche Hassverbrechen nehmen zu. Christen Zielscheibe

Hilfswerke der Kirchen sind gefragt

Informative Webseiten (bitte anklicken)

Religionsfreiheit ist ein heikles Thema. Sehr leicht können öffentliche Personen in das Fadenkreuz religiöser Fanatiker und nationalistischer Gruppierungen geraten, die offen oder verdeckt von den jeweiligen Regierungen unterstützt werden.

Wo bleibt der Aufschrei wegen der Christenverfolgung?
Ronald S. Lauder: Beten allein wird nicht helfen.

Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses hat die Schwere der Situation erkannt

Warum interessiert sich der westliche Mainstream nicht für das Schicksal der verfolgten Christen? + Warum interessieren sich nicht die Eliten? + Ausfluss des Selbsthasses des Westens auf die eigene Geschichte? + Christianophobie? + Warum übergeht die Kirche das Thema?

Gläubige Christen verfolgen keine Andersgläubigen

Papst Benedikt XVI. in seiner Predigt vom 25. November 2012

Quelle: Die Tagespost. Benedikt-Impuls für den Tag, 21.11.23

Die größte Christenverfolgung der Weltgeschichte fand nicht in der römischen Antike statt

Nicht zu Zeiten von Kaiser Nero in der Nacht vom 18. bis zum 19. Juli 64 nach Christus, wie die meisten vermuten, auch nicht unter Kaiser Diokletian (284 bis 305 n. Chr.) – HEUTE.

Wir Wohlstandsbürger sind gleichgültig geworden, können und / oder wollen unseren Glauben nicht mehr offensiv vertreten – stehen nicht mehr zu unserer jüdisch-christlichen Herkunft. Wir wollen Menschen anderer Religionen nicht vor den Kopf stoßen, wollen mit ihnen nicht über die eine große Wahrheit des Guten und Wahren sprechen, die aus der göttlichen Offenbarung Jesu Christi spricht und der Welt ihre Schönheit verleiht. + Die hiesigen Bischöfe wie Priester schweigen mehrheitlich, die Laien-Verbände der katholischen Kirche sowieso. + Die Massenmedien berichten nur sehr unvollständig und sporadisch. Politiker sprechen die Thematik auf ihren Auslandsreisen mehrheitlich nicht an, und wenn, dann nicht öffentlich. Für sie steht die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Fokus + Wahrscheinlich sind sie un-informiert +

Eine Novene beten

Christen im Nahen Osten. Gehen oder bleiben?

Vom Aussterben bedroht? In 1900 Anteil der Christen 12,7% – in 2020: 4,2% + heute teils unter 1%

  • Im Nahen Osten, Palästina wie im Irak und Syrien, wird es in absehbarer Zeit keine Christen mehr geben.
  • Bethlehem, die Geburtsstadt Jesu, war Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts eine überwältigend christliche Stadt; nach drei Jahrzehnten „palästinensischer” Herrschaft nur noch eine christlichen Restminderheit von weniger denn zehn Prozent. 
  • Anfang des 20. Jahrhunderts Anteil der Christen in der Türkei rd. 21,8% aller Bewohner – heute noch 0,16%. + Verfolgung und Vertreibung der Christen und Pogrome ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis frühes 20. Jh. + Lage heute: repressiv + Kirche schweigt + Papst Leo XIV. wird freundlich empfangen.
  • 2003 zu Zeiten von Saddam Hussein lebten noch 1,5 Millionen Christen im Irak. Heute ein Bruchteil dessen.
  • Syrien. Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts Anteil der Christen an der Gesamtbevölkerung rund 30%. Heute – nach Beginn des Bürgerkrieges in 2011 – weniger als 2%.
  • Ägypten, einst christliches Kernland: von ehemals koptischer Mehrheit nur ein bedrängte Minderheit geblieben, deren Kirchen immer wieder brennen.
  • Der Libanon, 1932 das einzige mehrheitlich christliche Land des Nahen Ostens, hat seine Mehrheit verloren – „als sie zur Mehrheit wurden, begannen sie, die Christen zu schlachten, die sie willkommen geheißen hatten”, bezeugt ein libanesischer Christ.
  • In einigen Teilen Afrikas ist die Situation an Dramatik nicht zu überbieten. + In Nigeria derzeit am schlimmsten. + Wiederholte Massaker an Christen und Massenentführungen .
  • Wiederkehrendes Muster auf drei Kontinenten und durch vierzehn Jahrhunderte: Wo der Islam zur Herrschaft gelangt, verschwinden die anderen. + Europa ist der einzige Kontinent, der glaubt, bei ihm werde es anders ausgehen.
  • Situation in hinduistisch und buddhistisch geführten Ländern nicht besser; China und Nordkorea inklusive.

“The blood of martyrs is the seed of Christians.” + „Das Blut der Märtyrer ist der Same der Christen.“ + Gebet Papst Benedikt XVI. 2013: „Für die vielerorts verfolgten Christen: ihr Zeugnis mache sie zu Propheten der Liebe Christi.“  

Christenverfolgung nach 1945

Nach dem Zweiten Weltkrieg endete die Verfolgung von Christen nicht. Besonders in kommunistischen Staaten, aber auch in einigen Staaten des Nahen Ostens,…

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