Willkommen – Weltkirche – Katholizismus

Weltkirche – Katholisch – Apostolisch
„Weise mir, Herr, Deinen Weg; ich will ihn gehen in Treue“
Psalm 86,11

„Wo Kirche ist, da ist auch der Geist Gottes; und wo der Geist Gottes ist, dort ist Kirche und alle Gnade“ + Jesus Christus: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben +
Bischof Irenäus von Lyon, 135 bis 202 n. Chr., ein Schüler Polykarps, Schüler des Apostels und Evangelisten Johannes, dem Lieblingsjünger Christi.
Quelle: Adversus haereses 3,24,1. *) Irenäus meint die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche + Jesu Ich-bin-Worte: Johannes 14,6 + Foto: Papst Pius XII. spricht im September 1949 vor rund 300.000 jungen Leuten: „Macht Front gegen den Haß! Haß zerstört, die Liebe aber baut auf!“ + Quelle: Zeitschrift „Stadt Gottes“, 1949.
Jesus Christus zu Petrus: Ich aber sage Dir:
Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen
… und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.“
Matthäus 16,18.19. + Petrus: Kephas: Felsen. Der erste Papst. 64 n. Chr. Martyrium in Rom. Meine Kirche: Die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. Schlüssel des Himmels : Binden und Lösen: Sünden vergeben oder nicht; letztlich verbindliche Auslegung des Glaubens.
Schönheit und Freiwilligkeit des Glaubens macht katholische Kirche aus
Über die Schönheit von jahrhundertealten Kathedralen zum Glauben finden
Chartres in Frankreich – Köln – León in Spanien *)1
Zur katholischen Kirche gehören die an Schönheit und Ausdruckskraft nicht zu überbietenden hohen Glasfenster ihrer Kathedralen. Sie deuten auf das Ziel des irdischen Pilgerweges des Menschen und der Kirche hin: dem Himmel entgegen. + Beispiel Santa Maria de Regla in León *)1+2 :Kardinal Angelo Roncalli (späterer Papst Johannes XXIII.): „Dieses Gebäude besitzt mehr Glas (Anm.: 1.800 qm) als Stein, mehr Licht als Glas und mehr Glauben als Licht + Wird das Licht zum Wort *)2 oder das Wort zum Licht?“ .
Zur Kirche gehören ihre Gottesbilder, ihre Schriften, Visionen, Gedanken, ihre seit zweitausend Jahren erfahrenen und aufgezeichneten Überlieferungen (Traditionen), ihre Spiritualität, ihre Liturgie, ihre eucharistische Anbetung *)3, ihre Taufe, ihre Gotteshäuser, ihre Pilgerwege und Wallfahrten, ihre Mystik, ihre Litaneien, ihre Gebete, die Verehrung der Gottesmutter und Jungfrau Maria und Aufgaben, ihre Heiligen, ihre Kontemplation. Zur ihr gehört der Papst, weil er – zusammen mit den Bischöfen Nachfolger der 12 Apostel – als Garant für die Einheit des Glaubens steht, keinen Irrglauben erlaubt. Ihre frommen Bräuche zählen gleichermaßen dazu, auf die besonders Papst Benedikt XVI. immer großen Wert gelegt hat, wie ihre Ordensgemeinschaften, ihre Klöster und mittelalterlichen Basiliken, Dome, Kathedralen und Kapellen.
Quelle: u.a. Zitate aus Peter Seewalds Buch Als ich begann, wieder an Gott zu denken. Radio Horeb, Reihe Erzählung vom 23. Januar 2024, Folge 12 + *)1) beispielhaft genannte Kathedralen konzipiert von glaubensstarken Baumeistern zur Ehre Gottes. + *)2 Leon: Wort =Logos = Wort Gottes = Jesus Christus = Gott + *)3Eucharistische Anbetung erst seit Papst Johannes Paul II. wieder üblich; lange Zeit nach dem Konzil 1962.65 mehr oder weniger verpönt, zumeist nicht mehr praktiziert. In letzter Zeit vor allem von jungen Gläubigen entdeckt. Mehr hierüber via Erzdiözese Wien.
Aufgaben jedes einzelnen Katholiken – kurzgefasst –
- Martyria *): Glauben vorleben + Vom dreifaltigen Gott erzählen + Die frohe Botschaft Jesu Christi verbreiten: von Jesu Leben berichten als Beispiel für Freiheit und Freiwilligkeit, die Liebe Gottes anzunehmen und damit den katholischen Glauben + durchaus Widerstand einplanen +
- Diakonia *): Für-einander-da-sein + Vorbehaltlos aus Liebe anderen helfen + Keine Gegenleistung erwarten +
- Liturgia *): Jeden Sonntag aus Überzeugung die heilige Messe feiern + Die Eucharistiefeier nicht als Pflicht begreifen.
*)Martyria: griechisch für Zeugenaussage; Zeugnis abgeben, notfalls als Märtyrer + *)Diakonia: griechisch für Dienst, Diener (Dienst am Nächsten) + *)Liturgia: griechisch für Gemeindedienst (Liturgie, Gottesdienst
Werke. Caritas + Gnade Gottes. Sakramente
Der Herr erwartet das freiwillige JA jedes Gläubigen
Dem Glauben innewohnend ist seine gelebte Caritas. Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst. Hilf deinem Nächsten. Seit Jahrhunderten auf dem Camino de Santiago eine Selbstverständlichkeit, seitens der Ordensleute wie unter der Pilgerschaft. Ohne die christ-katholische Kirche nicht denkbar.
Zur Schönheit und Freiwilligkeit ihres Glaubens (Gott erwartet das freiwillige JA jedes Gläubigen) zählen ihre einzigartigen sieben Sakramente in Reihenfolge ihres üblichen Vollzuges: Taufe, Eucharistie/Liturgie *), Firmung, Ehe, Beichte (Versöhnung, Buße), Weihe (Diakon, Priester, Bischof), Krankensalbung (Letzte Ölung). *) + Die heilige Messe nach dem überlieferten Ritus impliziert auf besondere Art und Weise den seit zweitausend Jahren tradierten Glauben; von daher wird sie auch bewusst Messe aller Jahrhunderte, Mass of the Ages genannt.
Die katholische Kirche gerät (und geriet) immer dann in die Krise, wenn weltliche, politische Erwägungen die geistlichen Erwägungen erdrücken, die Schönheit des katholischen Glaubens in seiner Vielfalt infolgedessen in Rede stellen.
Christentum bringt radikal Neues, Singuläres.
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab,
damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird + Joh 3,16, EÜ 1980.
Gott hat seinen Sohn gesandt in lauter Milde und Sanftmut, als Gott, der er ja war, wie einen Menschen zu den Menschen, um sie zu erlösen durch Überzeugung, nicht durch Zwang. Denn in Gott gibt es keinen Zwang + Brief an Diognet (um 200 n. Chr.) Quelle: evangelizo
Am Anfang des Christseins steht die Person Jesus Christus
Nicht ein ethischer Entschluss oder eine große Idee *), sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt… und zwar auf Jesus Christus: wahrer Gott und wahrer Mensch + Quelle: Aus Enzyklika Deus Caritas Est aus 2006, Papst Benedikt XVI.
*) Kein Verweis auf einen Gott: Jahwe (Judentum), Allah (Islam) + Christentum: keine Buchreligion im herkömmlichen Sinn: alles gründet auf Jesu Anspruch, selbst Sohn Gottes zu sein: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Die Schriften (Altes Testament und Neues Testament) stehen nicht im Mittelpunkt des Christseins.
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Alle Menschen sind gleich – Radikale Gewaltlosigkeit
Für die damalige Zeit eine Sensation, radikal Neues, Singuläres, Einzigartiges, das mit Christus Jesus in die Welt gekommen ist: Alle Menschen sind gleich: Männer, Frauen, Kinder, Alte, Witwen, Kranke, Juden, Nichtjuden, Sklaven oder Freie; also völlig unabhängig von Geschlecht, Alter, Nation und Stand. – Das Christentum siegte – jedenfalls in den ersten Jahrhunderten – nicht militärisch, die Christen missionierten noch nicht einmal systematisch. Völlig unverständlich für viele ihrer Mitbürger auch Jesu Christi-Offenbarung als Retter der Welt, Erlöser der Menschheit. Es geht nicht um Moral. Es geht nicht um eine Buchreligion, es geht um … Bitte lesen Sie weiter …: s. u. (bitte blättern): unter anderem Artikel Poem. Jesus kehrt zurück…Hannah Arendt
Der Apostel Paulus in seinem Galaterbrief 3,28: „(…) Denn ihr seid alle gleich, ihr seid eins in Jesus Christus.“ + vgl. den Brief des Apostels an Philemon 1,9b-10.12-17: Hier geht es darum, dass Paulus explizit gegenüber Philemon deklamiert, dass der bisherige Sklave Onesimus für ihn zum geliebten Bruder geworden ist + Und darum wird das Christentum auch heute von vielen Machthabern der Welt bekämpft. Dieses Paradigma vertragen sie nicht, viele Leitmedien inklusive. Deshalb fordern sie, die Religionsausübung müsse ins Private verlegt werden.

Raffael. 1510. Ausschnitt Disputa. Stanza della Segnatura, Vatikanische Museen. Im Fokus des Geschehens Jesus Christus, der Sohn Gottes, herabgekommen zur Menschheit, mit Maria, Johannes dem Täufer. Im weiteren zu sehen die Protagonisten des Alten und Neuen Bundes: Moses und der Apostel Jakobus der Ältere, David und der Evangelist Johannes, Adam und Petrus, Abraham und Paulus, Prophet Jeremias und Erzmärtyrer Stephanus, etc. Oberhalb Jesu Christi Gottvater im goldenen Himmel, von Engeln umgeben. Beide Teile verbindend (vgl. Ausschnitt Webseite Missa Tridentina) unterhalb Jesus Christus der Heilige Geist in Form einer Taube.
Nicht zu sehen im Bild ist der Ausschnitt mit dem allerheiligsten Altarsakrament. Es disputieren über Jesus Christus in der Hostie der Monstranz unter anderem Papst Gregor der Große (540-604), die Kirchenväter Hieronymus (348-420), Ambrosius (339-397), Augustinus (354-430); weiterhin Thomas von Aquin (1225-1274), Bonaventura (1221-1274), Papst Innozenz III. (1161-1216), Dante Alighieri (1265-1321), Fra Angelico (1395-1455) und sogar Girolamo Savonarola (1452-1498). Quelle: Gemeinfrei.


Es war der explizite Wunsch des Apostels Petrus, des ersten Papstes und Bischofs von Rom, mit dem Kopf nach unten gekreuzigt zu werden, als besondere Form seiner Liebe zu seinem Herrn Jesus Christus. + Das älteste historische Zeugnis vom Martyrium des Petrus und des Paulus (über ihn an anderer Stelle mehr) ist bei dem Heiligen Clemens von Rom nachzulesen; Papst von 90 – ca. 100.
Aber, um mit den alten Beispielen [der Verfolgung im Alten Testament] aufzuhören, wollen wir nun auf die Kämpfer der neuesten Zeit kommen; wir wollen die hervorstechendsten Beispiele unseres Zeitalters herausgreifen. Wegen Eifersucht und Neid haben die größten und gerechtesten Männer, Säulen waren sie, Verfolgung und Kampf bis zum Tod getragen. Stellen wir uns die guten Apostel vor Augen: einen Petrus, der wegen ungerechter Eifersucht nicht ein oder zwei, sondern vielerlei Mühseligkeiten erduldet hat und, nachdem er so sein Zeugnis (für Christus) abgelegt hatte, ist er angelangt an dem ihn gebührenden Ort der Herrlichkeit. […]
Quelle: Evangelium Tag für Tag, 24.09.25 (Bibliothek der Kirchenväter, München 1918; leicht angepasst)
Der Papst ist nicht ein absoluter Monarch, dessen Wille Gesetz ist, sondern er ist der Hüter der authentischen Tradition und damit der erste Garant des Gehorsams. Sein Gesetz ist nicht die Beliebigkeit, sondern der Glaubensgehorsam. Daher hat er der Liturgie gegenüber die Funktion des Gärtners, nicht des Technikers, der neue Maschinen baut und alte zum Gerümpel wirft. – Joseph Ratzinger
Quelle: Peter Kwasniewski. Der Alte und Künftige Römische Ritus. Die Rückkehr der traditionellen Lateinischen Messe nach 70 Jahren des Exils. Mit einem Vorwort von Martin Mosebach; St. Stephani Verlag. 2023.
Hotspot des Katholizismus heute: Afrika, Asien, Lateinamerika
Schon knapp 20%-Anteil in Afrika.
Zuwachs weltweit + 10,5%
Schon knapp 20%-Anteil in Afrika. + 36,4% Zuwachs von 2013 zu 2023
Christliche Religionsausübung im liberalen Westen Europas immer schwieriger
Spott und Hohn über Christen während der Eröffnung Olympische Spiele Paris 2024
Katholizismus – Katholizität
Die Offenbarung Gottes, die Selbstmitteilung Gottes, hat in der Sendung seines Sohnes Jesus Christus ihren Höhepunkt und mit dem Ableben des letzten Apostels Johannes ihren endgültigen Abschluss gefunden.

Christus Jesus übergibt Petrus die Schlüssel. Pietro Perugino (1488-1523), Fresken in der Sixtinischen Kapelle. Fotoquelle: gemeinfrei commonswikimedia (22.07.24)
Die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche ist von Jesus Christus gestiftet. Ihre Lehre von der Heilsbotschaft Jesu Christi dem jeweiligen Zeitgeist, den aktuellen Lebenswirklichkeiten anzupassen, hieße, sich von Jesus Christus zu distanzieren. Es gibt keine weitere Offenbarung. Die 2000 Jahre alte Kirche ist kein Verein, keine politische oder gesellschaftliche Organisation, keine NGO. – Der Apostel Paulus versteht die Kirche als Mystischen Leib Christi, dessen Haupt Christus ist. – 1 Kor 12,12-14.
Die Kirche ist Bewahrerin des Geheimnisses Christi: sie ist es in aller Demut und ohne jeglichen Stolz oder Arroganz, denn es handelt sich um das höchste Geschenk, das sie ohne jedes Verdienst empfangen hat; und sie ist berufen, es umsonst der Menschheit aller Zeiten als Horizont des Sinnes und des Heils anzubieten. Es ist keine Philosophie, keine Gnosis, obwohl es auch die Weisheit und die Erkenntnis einschließt. Es ist das Mysterium Christi, es ist Christus selbst, der Fleisch gewordene, gestorbene und auferstandene »Logos«, eingesetzt als König des Universums. – Papst Benedikt XVI., Predigt 25. November 2007.
„Jesus sprach: Die Zeit ist erfüllt,das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!“– Evangelium nach Markus 1,15.

Eucharistiefeier – Mittelpunkt der Katholizität
Papst Benedikt XVI.: Die Eucharistie ist das „Geheimnis des Glaubens“ – Sie ist „der Inbegriff und die Summe unseres Glaubens.“ Der Glaube der Kirche ist im wesentlichen ein eucharistischer Glaube und erhält seine Nahrung in besonderer Weise beim Mahl der Eucharistie.
„Ich bitte besonders die Priester dringend, dem eucharistischen Ritus die notwendige Verehrung zu erweisen, und ich bitte alle Gläubigen, die Rolle jedes Einzelnen, sowohl des Priesters wie der Laien, in der Eucharistiefeier zu respektieren. Die Liturgie gehört nicht uns, sie ist ein Schatz der Kirche.“ – Aus: Predigt vom 22. Juni 2008
Quelle: Benedikt-Impuls für den Tag. Die Tagespost. www.benedictusXVI.org
„Ich habe Dir noch nichts gesagt von der Sonne der geistlichen Übungen – vom hochheiligen und erhabenen Messopfer, dem Mittelpunkt der christlichen Religion …„
Franz von Sales, 16./17. Jahrhundert *)

- … dem Herz der Frömmigkeit,
- der Seele der Andacht;
- ein unfassbares Geheimnis,
- das den Abgrund der göttlichen Liebe umfasst,
- durch das Gott sich wirklich mit uns vereinigt
- und uns seine Gnaden und Gaben in herrlicher Fülle spendet.
- Dem Gebet in Vereinigung mit diesem göttlichen Opfer wohnt eine unsagbare Kraft inne.
Foto: Kloster Maria Engelport, Institut Christus König Hoherpriester
*) Franz von Sales (1567-1622), französischer Kirchenlehrer und Mystiker, über die Heilige Messe nach dem damals üblichen Ritus, der heute von Papst Franziskus für veraltet und überholt erklärt, sogar bekämpft worden ist. Wie wird der neue Papst Leo XIV. entscheiden?
Quelle: Franz von Sales. Philothea (14. Kapitel). Anleitung zum frommen Leben – inmitten von Familie und Beruf. Franz-Sales-Verlag, Eichstätt. Auflage 2015.
Katholizismus und Kirche nur als Einheit begreifbar
Die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche ist von Jesus Christus gestiftet
Die katholische Kirche beruht auf keinen Seelenmüll und Phantastereien irgendwelcher Religionsgründer. Sie beruht auf die durch Jesus Christus verbürgte Offenbarung Gottes. Sie ist Ecclesia, Gemeinschaft Gottes. Als herausgehobene Kirche gehört sie dem Herrn. Weil sie seine Kirche ist, quasi die Hüterin der Quellcodes, erhebt sie mit Fug und Recht den Anspruch auf Wahrheit und versucht, die Überlieferung, die traditionelle Lehre reinzuhalten, was ihr heute allerdings nicht immer gelingt. Aufgabe und Zweck der Kirche ist das zu tun, was Jesus Christus als das Gesetz der Gesetze beschrieben hat, nämlich Gottesliebe und Nächstenliebe zu üben. Sie ist das unüberbietbare Heilsversprechen Gottes.
Katholizismus paradox Nur auf dem ersten Blick. Gleichzeitig streng und gleichzeitig frei, Geheimnis des Glaubens eben. Ein guter Katholik ist kein verlorener Moralapostel, weil er weiß, dass er vermutlich nicht zu jeder Zeit alle Gebote erfüllen kann, was ihn aber niemals daran hindern wird, es aber immer wieder zu versuchen. Das Sakrament der Versöhnung wird ihm dabei helfen.
Die katholische Kirche verkörpert also die großartige Freiheit des Christenmenschen, von der Paulus gesprochen hat: sich in der Gemeinschaft aller Gläubigen für Gott zu entscheiden. Nur so kann die Einheit von Katholizismus und Kirche verstanden werden. Diese Freiheit berechtigt, auch Kritisches über seine verehrte Kirche zu schreiben, Papst und Vatikan nicht ausgeschlossen. Wenn ihre Repräsentanten sich von der überlieferten Lehre Jesu Christi, seiner Apostel und Evangelisten, seiner frühen Kirchenväter und -lehrer entfernen, gehört das thematisiert; nicht mehr und nicht weniger.
Was erleben wir seit dem 18. Jahrhundert?
Eine weitgehend anti-katholisch geprägte westliche Gesellschaft – verstärkt seit der französischen Revolution von 1789
Die weltweiten Christenverfolgungen in ALLEN Erdteilen nehmen an Dramatik zu. Die wenigen gewichtigen Gegenstimmen werden überhört: von der Politik, von den Medien, von der Gesellschaft verdrängt. Die Kirchen selbst stemmen sich mehrheitlich nicht gegen die anti-religiösen Auswirkungen, viele Repräsentanten dienern sich dem Staat an, richten sich in ihren Diözesen ein.
Kardinal Consalvi, G. K. Chesterton, Hugo Ball:
Katholische Kirche unzerstörbar
„Ist Ihnen klar, Majestät, dass nicht einmal wir Priester die Zerstörung der Kirche in achtzehn Jahrhunderten fertiggebracht haben?“
Kardinal Consalvi zu Kaiser Napoleon, 1801
„Die historische christliche Kirche ist unzerstörbar!“
Gilbert Keith Chesterton, 1905
Chesterton zielt in seinem Buch Heretics (S. 60) auf die Schwäche von Petrus ab, der bewusst von Jesus als sein Nachfolger auf Erden auserwählt wurde.
„Als Christus seine große Gesellschaft gründete, wählte er zu ihrem Grundstein weder den brillanten Paulus noch den mystischen Johannes, sondern einen Ausflüchtemacher, ein Großmaul und einen Feigling – mit einem Wort, einen Menschen. Und auf diesen Felsen hat er seine Kirche gebaut, und die Pforten der Hölle haben sie nicht überwältigt. Alle Kaiserreiche und Königreiche sind zugrunde gegangen, wegen ihrer innewohnenden Schwäche, durch starke Männer auf starke gegründet zu sein. Aber dieses eine, die historische christliche Kirche, war auf einen schwachen Menschen gegründet, und deshalb ist sie unzerstörbar.“
Quelle: Buch Gilbert Keith Chesterton. Prophet mit spitzer Feder. Autor Gisbert Kranz. 2005. Sankt Ulrich Verlag, Augsburg, S. 138. Meine Empfehlung: Unbedingt sein Buch Orthodoxy (1908) lesen; brillant, wie Chesterton als Apologet den Katholizismus beschreibt; er selbst konvertierte 1922 zum katholischen Glauben.
Es gibt nur eine Macht, die der sich auflösenden Tradition gewachsen ist:
der Katholizismus
- Ein Katholizismus, der sich nicht einschüchtern lässt;
- der die Interessen verachtet;
- der den Satan kennt und die Rechte verteidigt, koste es, was es wolle.
Denker Hugo Ball (1886-1927)
Kardinal Karol Wojtyla (Papst Johannes Paul II.)
1976 über die Anti-Kirche:
Konfrontation zwischen Gegenkirche und Kirche
We are now standing in the face of the greatest historical confrontation humanity has gone through. I do not think that wide circles of the American society or wide circles of the Christian community realize this fully. We are now facing the final confrontation between the Church and the anti-Church, of the Gospel and the anti-Gospel. This confrontation lies within in the plans of divine providence. It iss a trial which the whole Church … must take up.
Wir stehen jetzt vor der größten historischen Konfrontation, die die Menschheit je erlebt hat. Ich glaube nicht, dass weite Kreise der amerikanischen Gesellschaft oder weite Kreise der christlichen Gemeinschaft sich dessen voll bewusst sind. Wir stehen nun vor der endgültigen Konfrontation zwischen der Kirche und der Gegenkirche, zwischen dem Evangelium und dem Anti-Evangelium. Diese Konfrontation liegt in den Plänen der göttlichen Vorsehung. Es ist eine Prüfung, die die ganze Kirche … auf sich nehmen muss.
Quelle: Cardinal Karol Wojtyla (John Paul II.), reprinted November 9, 1978, issue of The Wall Street Journal from a 1976 speech to the American bishops.
Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir. Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht. + Aber ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast + Joh 17,9-11 +20-23:
News. Weltkirche – Katholizismus
Die katholische Kirche wird als einzige Institution der Welt überleben, was auch immer geschehen mag!
Pfingsten. Geburtsstunde der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche + Jesus trat in ihre Mitte: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch + (…) hauchte er sie an und sagte: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen, denen ihr sie behaltet, sind sie behalten + Joh 20,19-23
Pfingsten 24./25. Mai 2026 + vorgeschaltete Pfingstnovene vom 15. bis 23. Mai + Predigten
Die Novene zu Ehren des Heiligen Geistes ist die älteste aller Novenen, da sie auf Anweisung unseres Herrn Jesus Christus selbst begonnen wurde, als er seine Apostel nach Jerusalem zurücksandte,…
Reflektionen auf dem Camino: „Teilhabe an der ewigen Herrlichkeit“ + Automatismus?
Gebet Jesus Christus: „Aber ich bitte (bete) nicht nur für diese (Anm.: Jünger) hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. Alle sollen eins sein: Wie…
„Jesus kehrt zu den Menschen zurück“: Sevilla an der Via de la Plata + Inquisition
Poem von Dostojewskij zur Zeit der spanischen Inquisition + Hannah Arendt: „Selbst das Gute von Jesus sei Gewalt“ + Sevilla: Stadt der Mythen und Legenden + FotoAusschnitt: Das Jüngste Gericht. Sixtinische…
Hirsi Ali: Ich habe mich schuldig gemacht + Diskussion mit Richard Dawkins + My Salvation Story + Blutige Christophobie +
Im Rahmen dieses eindringlichen Interviews für „Truth Rising“ berichtet Ayaan Hirsi Ali von ihrem fesselnden Werdegang bis hin zu ihrer endgültigen Hinwendung zum Christentum + In this powerful Truth Rising…
„Lautes Schweigen“+ Berichterstattung klammert Morde der Volksfront an Katholiken im Spanischen Bürgerkrieg aus
Ein neuer Film schildert das Schicksal ermordeter Ordensfrauen (Karmelitten) gleich zu Beginn der spanischen Bürgerkrieges 1936; von Papst Johannes Paul II. am 29. März 1987 seliggesprochen + FotoAusschnitt: Quelle: s.u….
Kardinal Schönborn zur Nach-Konzilszeit 1962.65: „Da verliere ich den Glauben!“
Bemerkenswert offene Worte des emeritierten Erzbischofs von Wien, wenn er freimütig den Zerfall des in deutschen Priesterseminaren weiland gelehrten katholischen Glaubens mit dem 2. Vatikanischen Konzil verbindet + Andere Bischöfe,…
G.K. Chesterton: Die katholische Kirche ist unzerstörbar + The Church Shall Always Prevail + Für viele Schriftsteller bester Writer des 20zigsten Jahrhunderts
Chesterton: „Als Christus seine große Gesellschaft gründete, wählte er zu ihrem Grundstein weder den brillanten Paulus noch den mystischen Johannes, sondern einen Ausflüchtemacher, ein Großmaul und einen Feigling – mit…
Papst Leo XIV. wirbt für Großzügigkeit der Einbeziehung der „Alten Messe“ + Kardinal Eijk, Utrecht, zelebriert erstmals die „überlieferte Messe“ + Erzbischof Heße in Kiel
In einem Schreiben an die französischen Bischöfe setzt Papst Leo XIV. in der Liturgiefrage ein deutliches Zeichen: Gläubige, die dem Vetus Ordo (Alte Messe – Missa Tridentina) verbunden sind, sollen…
Fides und Ratio. Glaube und Vernunft. Gibt es Gott? + Thomas von Aquin + Johannes Paul II.
Dass Gott ist, können Menschen erkennen, gläubig oder nicht + Zahllose Menschen fragen sich nicht erst heute, ob es Gott überhaupt gibt – auch und gerade viele Theologen, was per…
2025: Rückgang Katholiken in Spanien? + In 2026 Begeisterung für den Glauben!
Glaubt man dem staatlichen Zentrum für Soziologische Forschung (CSI) aus 2025: ja, sogar dramatisch. Glaubt man hingegen den erhobenen Regionaldaten, stieg der Anteil der Gläubigen in manchen Regionen. Wie ist…
49 Ordensbrüder und ein Priester von Papst Leo XIV. als Märtyrer des Spanischen Bürgerkrieges anerkannt + Getötet „aus Hass gegen den Glauben“
Schon bald werden die „Märtyrer von San Gabriel“ seliggesprochen. + Papst Leo XIV. folgt damit stringent seinen Vorgängern Johannes Paul II., Benedikt XVI. und Franziskus. + FotoAusschnitt: Märtyrer Valencia; s.u….
Wo sich den Glaubensmysterien nähern? Idealerweise auf der Meseta + Dreifaltigkeit + Ist Gott allwissend? + Sind wir Gottes Werkzeug?
Die Dreifaltigkeit: von den Bischöfen auf der 11. Synode von Toledo 675 n. Chr. formuliert + Allein der Glaube an den Auferstandenen vermag es, die Heilige Dreifaltigkeit (Trinity) zu verstehen….
Papst-Segen „Urbi et Orbi“ Ostern`26. Zu den weltweiten Christenverfolgungen kein Wort + Bischöfe in Holland, Luxemburg und Deutschland machen, was sie wollen
„Römische Beißhemmungen“. Bei Donald Trump hat Papst Leo Mut bewiesen? Wird er auch den „Furor teutonicus“ meistern können – so titelte die Tagespost am 2. Mai 2026 + Offensichtlich nicht…
US-Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
Washington D.C. (kath.net/jg) April 17, 2026.Das Christentum ist bei weitem die am stärksten verfolgte Religion der Welt, schreibt Bischof Robert Barron in einem Gastbeitrag für Fox News. Zwischen 360 und 380…
„Wenn ich nicht Christus gekannt hätte, wäre ‚Gott‘ für mich ein bedeutungsloses Wort gewesen“: französischer Nobelpreisträger + Magnifikat
„Ohne eine ganz besondere Gnade wäre das unendliche Wesen mir unvorstellbar, undenkbar gewesen + Der Gott der Philosphie und der Gelehrten hätte in meinem moralischen Leben keinen Platz gehabt“, sagt…
Vorsitzender der Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, lehnt Grusswort zum „Marsch des Lebens“ in München ab + US-Bischof schickt Botschaft
JEDE DER 27 DEUTSCHEN BISTÜMER hätte einen hochrangigen Repräsentanten nach München schicken müssen + Erzbischof Nikola Eterović, scheidender Botschafter (Nuntion) des Vatikan in Deutschland, dankte den Teilnehmern ausdrücklich im Namen…
Pilatus` Dialog mit Jesus Christus mit Auswirkungen auf das heutige Verhältnis von Staat zu Gott und Bürgern + Staat versus Christentum.
Staatsvertreter versus Christentum. Die Abschnitte des Johannes-Evangeliums 18 und 19 geben Aufschluss. + Pilatus fragt Christus, ob er ein König im politischen Sinne sei (Kapitel 18,37)? + Christus beantwortet sie im…
Die Vita Jesu auf einen Blick + Aus vier mach` eins: Das Evangelium am Stück + Schnell zur Hand
Geht das? Ein Evangelium als Zusammenfassung der vier bekannten Evangelien Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Ja, Peter und Maximilian Löw bringen die Texte gut und verständlich chronologisch zusammen, fokussieren den…
Und immer wieder trifft es Christen in Afrika: Niger. Nigeria + Mindestens 29 Christen über Ostern ermordet + Reaktion des Vatikan
Gudrun Kugler, ÖVP-Abgeordnete des Nationalrats: Die häufig von liberalen Politikern und Medien vertretene These, es gebe in Nigeria keine gezielte Christenverfolgung, sei falsch + FotoAusschnitt: Elephants in Yankari National Park….
Roman Catholic Churches See a Surge of New Converts + Römisch-katholische Kirchen verzeichnen einen Anstieg der Zahl der Neubekehrten
The New York Times scheut sich nicht, positiv über die katholische Kirche zu berichten: Über den bemerkenswerten Zustrom junger Menschen in die Gottesdienste, zu den Taufen. + In Deutschland zeigt…