Willkommen – Weltkirche – Katholizismus

Weltkirche – Katholisch – Apostolisch
„Weise mir, Herr, Deinen Weg; ich will ihn gehen in Treue“
Psalm 86,11

„Wo Kirche ist, da ist auch der Geist Gottes; und wo der Geist Gottes ist, dort ist Kirche und alle Gnade“
Bischof Irenäus von Lyon, 135 bis 202 n. Chr., ein Schüler Polykarps, Schüler des Apostels und Evangelisten Johannes, dem Lieblingsjünger Christi.
Quelle: Adversus haereses 3,24,1. *) Irenäus meint die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. Foto: Papst Pius XII. spricht im September 1949 vor rund 300.000 jungen Leuten: „Macht Front gegen den Haß! Haß zerstört, die Liebe aber baut auf!“ – Quelle: Zeitschrift „Stadt Gottes“, 1949.
Jesus Christus zu Petrus: Ich aber sage Dir:
Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen
… und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.“ – Matthäus 16,18.19.
Petrus: Kephas: Felsen. Der erste Papst. 64 n. Chr. Martyrium in Rom. Meine Kirche: Die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. Schlüssel des Himmels – Binden und Lösen: Sünden vergeben oder nicht; letztlich die die verbindliche Auslegung des Glaubens.
Schönheit ihres Glaubens macht katholische Kirche aus
Über die Schönheit von jahrhundertealten Kathedralen zum Glauben finden
Chartres in Frankreich – Köln – Leon in Spanien *)
Zur Kirche gehören ihre Gottesbilder, ihre Schriften, Visionen, Gedanken, ihre seit zweitausend Jahren erfahrenen und aufgezeichneten Überlieferungen (Traditionen), ihre Spiritualität, ihre Liturgie, ihre eucharistische Anbetung **), ihre Taufe, ihre Gotteshäuser, ihre Pilgerwege und Wallfahrten, ihre Mystik, ihre Litaneien, ihre Gebete, die Verehrung der Gottesmutter und Jungfrau Maria und AufgabenHeiligen, ihre Kontemplation; zur ihr gehört der Papst, weil er – zusammen mit den Bischöfen Nachfolger der 12 Apostel – als Garant für die Einheit des Glaubens steht, keinen Irrglauben erlaubt. Ihre frommen Bräuche zählen gleichermaßen dazu, auf die besonders Papst Benedikt XVI. immer großen Wert gelegt hat, wie ihre Ordensgemeinschaften, ihre Klöster und mittelalterlichen Basiliken, Dome, Kathedralen und Kapellen.
Quelle: u.a. Zitate aus Peter Seewalds Buch Als ich begann, wieder an Gott zu denken. Radio Horeb, Reihe Erzählung vom 23. Januar 2024, Folge 12. – *) beispielhaft genannte Kathedralen konzipiert von glaubensstarken Baumeistern zur Ehre Gottes. – **) Eucharistische Anbetung erst seit Papst Johannes Paul II. wieder üblich; lange Zeit nach dem Konzil 1965 mehr oder weniger verpönt, auf jeden Fall zumeist nicht mehr praktiziert. In letzter Zeit vor allem von jungen Gläubigen entdeckt. Mehr hierüber via Erzdiözese Wien.
Aufgaben jedes einzelnen Katholiken – kurzgefasst –
- Martyria: Glauben vorleben. Vom dreifaltigen Gott erzählen. Die frohe Botschaft Jesu Christi verbreiten. Widerstand einplanen.
- Diakonia: Füreinander-da-sein. Vorbehaltlos anderen helfen.
- Liturgia: Die heilige Messe feiern, die Eucharistie. Jeden Sonntag.
Werke. Caritas + Gnade Gottes. Sakramente
Dem Glauben innewohnend ist seine gelebte Caritas. Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst. Hilf deinem Nächsten. Seit Jahrhunderten auf dem Camino de Santiago eine Selbstverständlichkeit, seitens der Ordensleute wie unter der Pilgerschaft. Ohne die christ-katholische Kirche nicht denkbar.
Zur Schönheit ihres Glaubens zählen ihre einzigartigen sieben Sakramente in Reihenfolge ihres üblichen Vollzuges: Taufe, Eucharistie/Liturgie *), Firmung, Ehe, Beichte (Versöhnung, Buße), Weihe (Diakon, Priester, Bischof), Krankensalbung (Letzte Ölung). *) Die heilige Messe nach dem überlieferten Ritus impliziert auf eine besondere Art und Weise den seit zweitausend Jahren tradierten Glauben; von daher wird sie auch bewusst Messe aller Jahrhunderte, Mass of the Ages genannt.
Die katholische Kirche gerät (und geriet) immer dann in die Krise, wenn weltliche, politische Erwägungen die geistlichen Erwägungen erdrücken, die Schönheit des katholischen Glaubens in seiner Vielfalt infolgedessen in Rede stellen.
Christentum bringt radikal Neues, Singuläres.
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab,
damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird – Joh 3,16, EÜ 1980.
Gott hat seinen Sohn gesandt in lauter Milde und Sanftmut, als Gott, der er ja war, wie einen Menschen zu den Menschen, um sie zu erlösen durch Überzeugung, nicht durch Zwang. Denn in Gott gibt es keinen Zwang. – Brief an Diognet (um 200 n. Chr.) Quelle: evangelizo
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Alle Menschen sind gleich – Radikale Gewaltlosigkeit
Für die damalige Zeit eine Sensation, radikal Neues, Singuläres, Einzigartiges, das mit Christus Jesus in die Welt gekommen ist: Alle Menschen sind gleich: Männer, Frauen, Kinder, Alte, Witwen, Kranke, Juden, Nichtjuden, Sklaven oder Freie; also völlig unabhängig von Geschlecht, Alter, Nation und Stand. – Das Christentum siegte – jedenfalls in den ersten Jahrhunderten – nicht militärisch, die Christen missionierten noch nicht einmal systematisch. Völlig unverständlich für viele ihrer Mitbürger auch Jesu Christi-Offenbarung als Retter der Welt, Erlöser der Menschheit. Es geht nicht um Moral. Es geht nicht um eine Buchreligion, es geht um … Bitte lesen Sie weiter …: s. u. (bitte blättern): unter anderem Artikel Poem. Jesus kehrt zurück…Hannah Arendt
Der Apostel Paulus in seinem Galaterbrief 3,28: „(…) Denn ihr seid alle gleich, ihr seid eins in Jesus Christus.“ Und darum wird das Christentum auch heute von vielen Machthabern der Welt bekämpft. Dieses Paradigma vertragen sie nicht, viele Leitmedien inklusive. Deshalb fordern sie, die Religionsausübung müsse ins Private verlegt werden. – vgl. auch den Brief des Apostels an Philemon 1,9b-10.12-17. Hier geht es darum, dass Paulus explizit gegenüber Philemon deklamiert, dass der bisherige Sklave Onesimus für ihn zum geliebten Bruder geworden ist.

Raffael. 1510. Ausschnitt Disputa. Stanza della Segnatura, Vatikanische Museen. Im Fokus des Geschehens Jesus Christus, der Sohn Gottes, herabgekommen zur Menschheit, mit Maria, Johannes dem Täufer. Im weiteren zu sehen die Protagonisten des Alten und Neuen Bundes: Moses und der Apostel Jakobus der Ältere, David und der Evangelist Johannes, Adam und Petrus, Abraham und Paulus, Prophet Jeremias und Erzmärtyrer Stephanus, etc. Oberhalb Jesu Christi Gottvater im goldenen Himmel, von Engeln umgeben. Beide Teile verbindend (vgl. Ausschnitt Webseite Missa Tridentina) unterhalb Jesus Christus der Heilige Geist in Form einer Taube.
Nicht zu sehen im Bild der Ausschnitt mit dem allerheiligsten Altarsakrament. Es disputieren über Jesus Christus in der Hostie der Monstranz unter anderem Papst Gregor der Große (540-604), die Kirchenväter Hieronymus (348-420), Ambrosius (339-397), Augustinus (354-430); weiterhin Thomas von Aquin (1225-1274), Bonaventura (1221-1274), Papst Innozenz III. (1161-1216), Dante Alighieri (1265-1321), Fra Angelico (1395-1455) und sogar Girolamo Savonarola (1452-1498). Quelle: Gemeinfrei.


Es war der explizite Wunsch des Apostels Petrus, des ersten Papstes und Bischofs von Rom, mit dem Kopf nach unten gekreuzigt zu werden, als besondere Form seiner Liebe zu seinem Herrn Jesus Christus. + Das älteste historische Zeugnis vom Martyrium des Petrus und des Paulus (über ihn an anderer Stelle mehr) ist bei dem Heiligen Clemens von Rom nachzulesen; Papst von 90 – ca. 100.
Aber, um mit den alten Beispielen [der Verfolgung im Alten Testament] aufzuhören, wollen wir nun auf die Kämpfer der neuesten Zeit kommen; wir wollen die hervorstechendsten Beispiele unseres Zeitalters herausgreifen. Wegen Eifersucht und Neid haben die größten und gerechtesten Männer, Säulen waren sie, Verfolgung und Kampf bis zum Tod getragen. Stellen wir uns die guten Apostel vor Augen: einen Petrus, der wegen ungerechter Eifersucht nicht ein oder zwei, sondern vielerlei Mühseligkeiten erduldet hat und, nachdem er so sein Zeugnis (für Christus) abgelegt hatte, ist er angelangt an dem ihn gebührenden Ort der Herrlichkeit. […]
Quelle: Evangelium Tag für Tag, 24.09.25 (Bibliothek der Kirchenväter, München 1918; leicht angepasst)
Der Papst ist nicht ein absoluter Monarch, dessen Wille Gesetz ist, sondern er ist der Hüter der authentischen Tradition und damit der erste Garant des Gehorsams. Sein Gesetz ist nicht die Beliebigkeit, sondern der Glaubensgehorsam. Daher hat er der Liturgie gegenüber die Funktion des Gärtners, nicht des Technikers, der neue Maschinen baut und alte zum Gerümpel wirft. – Joseph Ratzinger
Quelle: Peter Kwasniewski. Der Alte und Künftige Römische Ritus. Die Rückkehr der traditionellen Lateinischen Messe nach 70 Jahren des Exils. Mit einem Vorwort von Martin Mosebach; St. Stephani Verlag. 2023.
Hotspot des Katholizismus heute: Afrika, Asien, Lateinamerika
Schon knapp 20%-Anteil in Afrika.
Zuwachs weltweit + 10,5%
Schon knapp 20%-Anteil in Afrika. + 36,4% Zuwachs von 2013 zu 2023
Christliche Religionsausübung im liberalen Westen Europas immer schwieriger
Spott und Hohn über Christen während der Eröffnung Olympische Spiele Paris 2024
Katholizismus – Katholizität
Die Offenbarung Gottes, die Selbstmitteilung Gottes, hat in der Sendung seines Sohnes Jesus Christus ihren Höhepunkt und mit dem Ableben des letzten Apostels Johannes ihren endgültigen Abschluss gefunden.

Christus Jesus übergibt Petrus die Schlüssel. Pietro Perugino (1488-1523), Fresken in der Sixtinischen Kapelle. Fotoquelle: gemeinfrei commonswikimedia (22.07.24)
Die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche ist von Jesus Christus gestiftet. Ihre Lehre von der Heilsbotschaft Jesu Christi dem jeweiligen Zeitgeist, den aktuellen Lebenswirklichkeiten anzupassen, hieße, sich von Jesus Christus zu distanzieren. Es gibt keine weitere Offenbarung. Die 2000 Jahre alte Kirche ist kein Verein, keine politische oder gesellschaftliche Organisation, keine NGO. – Der Apostel Paulus versteht die Kirche als Mystischen Leib Christi, dessen Haupt Christus ist. – 1 Kor 12,12-14.
Die Kirche ist Bewahrerin des Geheimnisses Christi: sie ist es in aller Demut und ohne jeglichen Stolz oder Arroganz, denn es handelt sich um das höchste Geschenk, das sie ohne jedes Verdienst empfangen hat; und sie ist berufen, es umsonst der Menschheit aller Zeiten als Horizont des Sinnes und des Heils anzubieten. Es ist keine Philosophie, keine Gnosis, obwohl es auch die Weisheit und die Erkenntnis einschließt. Es ist das Mysterium Christi, es ist Christus selbst, der Fleisch gewordene, gestorbene und auferstandene »Logos«, eingesetzt als König des Universums. – Papst Benedikt XVI., Predigt 25. November 2007.
„Jesus sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!“– Evangelium nach Markus 1,15.

Eucharistiefeier – Mittelpunkt der Katholizität
Papst Benedikt XVI.: Die Eucharistie ist das „Geheimnis des Glaubens“ – Sie ist „der Inbegriff und die Summe unseres Glaubens.“ Der Glaube der Kirche ist im wesentlichen ein eucharistischer Glaube und erhält seine Nahrung in besonderer Weise beim Mahl der Eucharistie.
„Ich bitte besonders die Priester dringend, dem eucharistischen Ritus die notwendige Verehrung zu erweisen, und ich bitte alle Gläubigen, die Rolle jedes Einzelnen, sowohl des Priesters wie der Laien, in der Eucharistiefeier zu respektieren. Die Liturgie gehört nicht uns, sie ist ein Schatz der Kirche.“ – Aus: Predigt vom 22. Juni 2008
Quelle: Benedikt-Impuls für den Tag. Die Tagespost. www.benedictusXVI.org
„Ich habe Dir noch nichts gesagt von der Sonne der geistlichen Übungen – vom hochheiligen und erhabenen Messopfer, dem Mittelpunkt der christlichen Religion …„
Franz von Sales, 16./17. Jahrhundert *)

- … dem Herz der Frömmigkeit,
- der Seele der Andacht;
- ein unfassbares Geheimnis,
- das den Abgrund der göttlichen Liebe umfasst,
- durch das Gott sich wirklich mit uns vereinigt
- und uns seine Gnaden und Gaben in herrlicher Fülle spendet.
- Dem Gebet in Vereinigung mit diesem göttlichen Opfer wohnt eine unsagbare Kraft inne.
Foto: Kloster Maria Engelport, Institut Christus König Hoherpriester
*) Franz von Sales (1567-1622), französischer Kirchenlehrer und Mystiker, über die Heilige Messe nach dem damals üblichen Ritus, der heute von Papst Franziskus für veraltet und überholt erklärt, sogar bekämpft worden ist. Wie wird der neue Papst Leo XIV. entscheiden?
Quelle: Franz von Sales. Philothea (14. Kapitel). Anleitung zum frommen Leben – inmitten von Familie und Beruf. Franz-Sales-Verlag, Eichstätt. Auflage 2015.
Katholizismus und Kirche nur als Einheit begreifbar
Die katholische Kirche beruht auf keinen Seelenmüll und Phantastereien irgendwelcher Religionsgründer. Sie beruht auf die durch Jesus Christus verbürgte Offenbarung Gottes. Sie ist Ecclesia, Gemeinschaft Gottes. Als herausgehobene Kirche gehört sie dem Herrn. Weil sie seine Kirche ist, quasi die Hüterin der Quellcodes, erhebt sie mit Fug und Recht den Anspruch auf Wahrheit und versucht, die Überlieferung, die traditionelle Lehre reinzuhalten, was ihr heute allerdings nicht immer gelingt. Aufgabe und Zweck der Kirche ist das zu tun, was Jesus Christus als das Gesetz der Gesetze beschrieben hat, nämlich Gottesliebe und Nächstenliebe zu üben. Sie ist das unüberbietbare Heilsversprechen Gottes.
Katholizismus paradox Nur auf dem ersten Blick. Gleichzeitig streng und gleichzeitig frei, Geheimnis des Glaubens eben. Ein guter Katholik ist kein verlorener Moralapostel, weil er weiß, dass er vermutlich nicht zu jeder Zeit alle Gebote erfüllen kann, was ihn aber niemals daran hindern wird, es aber immer wieder zu versuchen. Das Sakrament der Versöhnung wird ihm dabei helfen.
Die katholische Kirche verkörpert also die großartige Freiheit des Christenmenschen, von der Paulus gesprochen hat: sich in der Gemeinschaft aller Gläubigen für Gott zu entscheiden. Nur so kann die Einheit von Katholizismus und Kirche verstanden werden. Diese Freiheit berechtigt, auch Kritisches über seine verehrte Kirche zu schreiben, Papst und Vatikan nicht ausgeschlossen. Wenn ihre Repräsentanten sich von der überlieferten Lehre Jesu Christi, seiner Apostel und Evangelisten, seiner frühen Kirchenväter und -lehrer entfernen, gehört das thematisiert; nicht mehr und nicht weniger.
Was erleben wir seit dem 18. Jahrhundert?
Eine weitgehend anti-katholisch geprägte westliche Gesellschaft – verstärkt seit der französischen Revolution von 1789
Die weltweiten Christenverfolgungen in ALLEN Erdteilen nehmen an Dramatik zu. Die wenigen gewichtigen Gegenstimmen werden überhört: von der Politik, von den Medien, von der Gesellschaft verdrängt. Die Kirchen selbst stemmen sich mehrheitlich nicht gegen die anti-religiösen Auswirkungen, viele Repräsentanten dienern sich dem Staat an, richten sich in ihren Diözesen ein.
Kardinal Consalvi, G. K. Chesterton, Hugo Ball:
Katholische Kirche unzerstörbar
„Ist Ihnen klar, Majestät, dass nicht einmal wir Priester die Zerstörung der Kirche in achtzehn Jahrhunderten fertiggebracht haben?“
Kardinal Consalvi zu Kaiser Napoleon, 1801
„Die historische christliche Kirche ist unzerstörbar!“
Gilbert Keith Chesterton, 1905
Chesterton zielt in seinem Buch Heretics (S. 60) auf die Schwäche von Petrus ab, der bewusst von Jesus als sein Nachfolger auf Erden auserwählt wurde.
„Als Christus seine große Gesellschaft gründete, wählte er zu ihrem Grundstein weder den brillanten Paulus noch den mystischen Johannes, sondern einen Ausflüchtemacher, ein Großmaul und einen Feigling – mit einem Wort, einen Menschen. Und auf diesen Felsen hat er seine Kirche gebaut, und die Pforten der Hölle haben sie nicht überwältigt. Alle Kaiserreiche und Königreiche sind zugrunde gegangen, wegen ihrer innewohnenden Schwäche, durch starke Männer auf starke gegründet zu sein. Aber dieses eine, die historische christliche Kirche, war auf einen schwachen Menschen gegründet, und deshalb ist sie unzerstörbar.“
Quelle: Buch Gilbert Keith Chesterton. Prophet mit spitzer Feder. Autor Gisbert Kranz. 2005. Sankt Ulrich Verlag, Augsburg, S. 138. Meine Empfehlung: Unbedingt sein Buch Orthodoxy (1908) lesen; brillant, wie Chesterton als Apologet den Katholizismus beschreibt; er selbst konvertierte 1922 zum katholischen Glauben.
Es gibt nur eine Macht, die der auflösenden Tradition gewachsen ist:
der Katholizismus
- Ein Katholizismus, der sich nicht einschüchtern lässt;
- der die Interessen verachtet; der den Satan kennt und die Rechte verteidigt, koste es, was es wolle.
Denker Hugo Ball (1886-1927)
Kardinal Karol Wojtyla (Papst Johannes Paul II.)
1976 über die Anti-Kirche:
Konfrontation zwischen Gegenkirche und Kirche
We are now standing in the face of the greatest historical confrontation humanity has gone through. I do not think that wide circles of the American society or wide circles of the Christian community realize this fully. We are now facing the final confrontation between the Church and the anti-Church, of the Gospel and the anti-Gospel. This confrontation lies within in the plans of divine providence. It iss a trial which the whole Church … must take up.
Wir stehen jetzt vor der größten historischen Konfrontation, die die Menschheit je erlebt hat. Ich glaube nicht, dass weite Kreise der amerikanischen Gesellschaft oder weite Kreise der christlichen Gemeinschaft sich dessen voll bewusst sind. Wir stehen nun vor der endgültigen Konfrontation zwischen der Kirche und der Gegenkirche, zwischen dem Evangelium und dem Anti-Evangelium. Diese Konfrontation liegt in den Plänen der göttlichen Vorsehung. Es ist eine Prüfung, die die ganze Kirche … auf sich nehmen muss.
Quelle: Cardinal Karol Wojtyla (John Paul II.), reprinted November 9, 1978, issue of The Wall Street Journal from a 1976 speech to the American bishops.
News. Weltkirche – Katholizismus
Die katholische Kirche wird als einzige Institution der Welt überleben, was auch immer geschehen mag!
Herr, unser Gott, während wir diese letzten Tage der Fastenzeit durchleben, richte unseren Blick auf deinen Sohn Jesus Christus: Palmsonntag, Karwoche, Ostern
Foto: Kathedrale Burgos + Wenn wir von der Sünde verwundet oder von Angst bedrückt sind, führe uns zum Kreuz, wo Heilung fließt. Schenke uns den Glauben an Christus, der zu…
Papst Leo XIV. wirbt für Großzügigkeit der Einbeziehung der „Alten Messe“ + Kardinal Eijk, Utrecht, zelebriert erstmals die „überlieferte Messe“ + Erzbischof Heße in Kiel
In einem Schreiben an die französischen Bischöfe setzt Papst Leo XIV. in der Liturgiefrage ein deutliches Zeichen: Gläubige, die dem Vetus Ordo (Alte Messe – Missa Tridentina) verbunden sind, sollen…
Das völlig Neue durch Jesus: „Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen“. + Haß nicht mit Haß beantworten
Fotoausschnitt: Altar in San Zeno Maggiore, Verona + Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen + But I say to you, love your enemies and pray for…
Bislang nicht veröffentlichte Kurzpredigten Papst em. Benedikt XVI.: „Der Mensch lebt erst dann wirklich, wenn er Gott schaut“
… in Analogie der berühmten Worte des heiligen Irenäus, Kirchenvater aus dem 2. Jahrhundert: „Die Herrlichkeit Gottes ist der lebende Mensch, das Leben des Menschen die Gottesschau“ + Privat-Predigten: gehalten…
Hilaire Belloc, 1902: „In der Messe tust du all das, was der Menschheit zu tun notwendig ist und was sie durch Jahrhunderte hindurch religiös praktiziert hat;
dort hast du die heilige, losgelöste Versenkung, den Altar, den Priester in seinen Gewändern, das fortgesetzte Ritual, die alte und hierarchische Sprache und alles das, worauf dein natürliches Verlangen im…
Tagespost: „Europäische Christen werden gesellschaftlich mundtot gemacht“ + Konkrete Gegenvorschläge?
Wann äußern sich die Repräsentanten unseres Landes? Steuern gegen? Der Bundeskanzler? Der Bundespräsident? Die Bundestagspräsidentin? + Die Tagespost: Christen werden an den Rand gedrängt. + Hass und Intoleranz gegen Christen…
Das erste Pontifikalamt vom Utrechter Erzbischof Willem Jacobus Kardinal Eijk im „überlieferten Ritus“ sorgt für weltweite Aufmerksamkeit
Das ist insoweit beachtlich, als dass sich die Niederländer Bischöfe bislang als ausgesprochen progressiv (liberal) auszeichneten, Stichwort Holländischer Katechismus aus 1966. Radio Maria Niederlande sorgte am 15. März 2026 für eine…
Charismatische US-Pfingstkirche Bethel-Church unter Verdacht sexueller Übergriffe an jungen Männern
IDEA (evangelikales Nachrichtenportal) hatte in den vergangenen Wochen mehrfach über die schweren Vorwürfe gegen führende Personen und „Propheten“ der charismatischen „Bethel Church“ berichtet. + Dabei geht es nicht „nur“ um gefälschte Weissagungen…
Was haben Charles de Gaulle und Konrad Adenauer, Pater Pio, Edith Stein und Maximilian Kolbe? Sie feierten die traditionelle heilige Messe aller Jahrhunderte
„Und das war ihr Fehler.“ + Folgt man nämlich der Autobiografie von Papst Franziskus „Hoffe“ aus 2025 (Seiten 263-266) müssen diese großartigen Menschen, Politiker, Heilige, Märtyrer, „rückständig“ gewesen sein, weil…
Papst Leo XVI. trifft US-Forscher der Traditionellen Lateinischen Messe, die vor allem von Gläubigen unter 45 Jahre besucht wird+ Infovaticana
Prof. Stephen Bullivant, Theologe und Religionssoziologe, und Dr. Stephen Cranney (Datenwissenschaftler und Demograph) sind bekannt für ihre Forschungen über den zeitgenössischen Katholizismus in den USA inkl. Umfragen über die Einstellung…
Vatikan-Kritiker: Pius XII. rettete viele Juden. – Golda Meir, spätere Premierministerin Israels, 1958: „Es hätte noch viel mehr Opfer gegeben, ohne die wirksamen Interventionen Pius XII.“ + Originalaufnahmen mit Papst Pius XII.
Zitat „Welt“: „Der Rufmord wirkt noch fort – auch nach fast 62 Jahren. Solange schon bestimmt das diffamierende Theaterstück „Der Stellvertreter“ (Premiere am 20. Februar 1963 in West-Berlin) die Wahrnehmung…
Franz Werfels Das Lied der Bernadette. Für alle, die sich in der Fastenzeit auf das Wesentliche besinnen wollen
„Ich sehe in der katholischen Kirche die reinste von Gott auf die Erde gesendete Kraft“ + „Ein jubelnder Hymnus auf den geistigen Sinn der Welt (…) wird gezeigt, wie selbst…
Weltweiter Aufruf an Papst Leo XIV. „Volle Freiheit für die ‚tradionelle lateinische Messe’“: Dafür weltweit Messen feiern und beten bis zum Fest Peter und Paul am 29. Juni 2026 + Kommentar Don Michael Gurtner
Was hindert eigentlich Papst Leo XIV. daran – nicht Papst Franziskus – sondern Papst Benedikt XVI. zu folgen?, der 2007 zur „Alten Messe“ erklärt hatte: „Was früheren Generationen heilig war,…
Hommage an den Jahrhundert-Papst Benedikt XVI. + Podcast Kirchenväter
Der aufmerksame Leser der Webseiten wird nachvollziehen, warum mich Papst Benedikt XVI. so tief beeindruckt, auf mehreren Seiten über ihn und von ihm berichte. Warum also? Ein auf den Fundamenten…
Franz Xaver +1552 + Javier, Japan + Der Jesuitenorden heute
Das Sanctuarium des heiligen Franz Xaver in Javier: Highlight des Camino Aragones. Ein Muß für alle Geschichtsinteressierten, zählte Francisco doch – zusammen mit dem Ordensgründer Ignatius von Loyola und Peter…
„Prayer works miracles“ + The amazing Immaculee from Rwanda (now USA) + Escaped the 1994 genocide with luck and many prayers (Rosary) + Our Lady of Kibeho
Newsletter 03-02-26. + Gebete bewirken Wunder + Die phantastische Immaculee aus Ruanda (jetzt USA): mit viel Glück, Gottvertrauen, Selbstbewusstsein und vielen Gebeten (Rosenkranz) dem Genozid in 1994 entronnen. Full quote….
Frankreich. Historischer Anstieg von Konversionen. Erzbistum Paris beruft große Provinzsynode ein
Zitat Bistum Regensburg, 26.01.26: Seit fünf Jahren ist in Frankreich ein deutlicher Anstieg junger Menschen und Erwachsener zu beobachten, die um die Taufe bitten. + Anfang 2025 sind die Zahlen…
Papst Leo XIV. zollt US-Lebensschützern vollen Respekt + Zehntausende beim Marsch für das Leben in Washington + viele junge Menschen
Life is a gift (Leben ist ein Geschenk) + March for Life + US-Politiker sprechen auf Demo. + Katholische Portale argumentieren „pro Leben“ + Evangelisch.de „gegen Abtreibung“ + Parlamentssprecher Johnson…
Typisch Katholisch auf den Punkt gebracht
Spezifika der römisch-katholischen Kirche in Kurzform: Ihre Glaubenslehre + ihre Glaubenspraxis + Feier der Heiligen Messe + Marienverehrung + Papsttum + Monstranz + Beichtstuhl + Weihwasserbecken + Rosenkranz + Heiligenbilder…
Wenn ein fremd anmutender griechisch-katholischer Ritus im Libanon bewundert, der jahrhundertalte römisch-katholische Ritus back Home verschwiegen wird + Pater Karl Wallner
Autor Nikolaus Schallenberg ist geradezu begeistert von der Schönheit und Tiefe der griechisch-katholischen Ostermesse in St. Paul, Harissa, Libanon + Ja, sie gibt es auch daheim + Die Liturgie sei…