Monte do Gozo: Mai 2006 vs Dezember 2024 + Statistiken: Männer: 48,68% + Frauen: 51,32% + ALTER: Unter 65-jährige: 6,21% + Unter 18-jährige: 14,55% + 46-65 J.: 31,20% + 18-45 J.: 48,04% + CAMINOS: Camino Frances: 18.860 Pilger + Portugues: 8.091 + Portugues Costa: 6.048 + Ingles: 2.496+ Primitivo: 1.262 + Via de la Plata: 652 + De Invierno: 252 + Norte 756 + Muxia Finisterre: 94 + Muros-Noia: 89 + Camino del Baranza: 56+ Geira e Arrieiros: 96 + Andere Wege: 143 Pilger.

NATIONEN: 1.881 Deutsche + Spanier: 17.788 + Koreaner: 835 + US-Amerikaner: 1.999+ Italiener: 1.462 + Portugiesen: 2.257 + Franzosen (einstmals führend): 3771Pilger + Japaner: 79 + Russen: 174 + Holländer: 334 + Kubaner: 18 Pilger.
EINSTIEGSORTE: Von Sarria aus: 40,90% + Oporto: 5,43% + St.-Jean-Pied-de-Port: 941 Pilger + Leon: 398 Pilger + Lissabon: 168 Pilger + Sevilla: 137 + von Deutschland aus 10Pilger + vom Somportpass: 9 + Lourdes: 8 + Fatima: 6 Pilger.
MOTIVATION: Religiös motiviert: 45,81% + religiöse und sonstige (kulturelle) Gründe: 34,562% + nicht-religiöse Gründe: 19,62%
Mehr Zahlenwerk später, wenn sich die Zahlen verdichtet haben; wahrscheinlich ab April `26
Sidestep: Pilgerbewegung im 12. Jahrhundert
Emir Ali ben Yusuf (al-Andalus) fragt Königin Urraca (Leon), warum so viele Christen nach Compostela gehen, dass sie kaum den Weg nach Westen offenlassen?
Zitat. Anno Domini 1121 sandte der mohammedanische Almoraviden-Emir Ali ben Yusuf (geb. 1094; regierte von 1196-1143) aus dem südlichen Spanien Boten zu der christlichen Königin Urraca (geb. 1080; regierte von 1109-1126 Leon, Galicien und Kastilien).
„Diese (Anm.: die Boten des Emirs) sahen in Navarra die Massen christlicher Pilger (peregrinos christicolas), die nach Santiago und zurück gingen. Deshalb fragten sie einen Mann namens Peter, der ihre Sprache beherrschte:
- „Wer ist dieser große Mann, den unzählige (innumeri) Christen von jenseits und diesseits der Pyrenäen aufsuchen, um ihn zu verehren?
- Die Menge der christlichen Pilger, die nach Compostela gehen und wieder zurückkommen ist so groß, dass sie kaum den Weg nach Wester offenlassen (vix patet nobis liber callis ad occidentem).
- Da wurde ihnen geantwortet, es sei der hl. Jakobus, der Apostel unseres Herrn ….,
- dessen Leichnam in Galicien begraben liege und den Gallien, England, Latium und Deutschland, alle christlichen Provinzen und besonders Spanien als ihren Patron verehren“.
Quelle: Historia Compostellana II 50, p. 307-308.
Quelle: Vortrag Prof. Dr. Klaus Herbers: Metropolis. Würde des Ortes und Würde des Pilgers. Santiago und Rom im Lauf der Geschichte. Mitgliederzeitschrift der Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft STERNENWEG Nr. 66 aus 2025.26; Seite 16.