Papst Benedikt XVI. beklagte andauernde Christenverfolgung

Beispielhaft bei seinem Besuch der Gedenkstätte für Märtyrer des 20. Jahrhunderts in Rom im April 2008. Märtyrer gestern und heute.

Glaubenszeugen werden zum Schweigen gebracht.

Bericht Domradio.de vom 08.04.2008. Zitat:Papst Benedikt XVI. hat bei einem Besuch der Gedenkstätte für Märtyrer des 20. Jahrhunderts in Rom an die Opfer heutiger Christenverfolgungen erinnert. Gewalt, Totalitarismus, Verfolgung und blinde Brutalität „scheinen sich als stärker zu erweisen, indem sie die Stimme von Glaubenszeugen zum Schweigen bringen“, sagte er am Montagabend bei einem Gottesdienst in der frühchristlichen Basilika San Bartolomeo auf der Tiberinsel. Die „Besiegten der Geschichte“ siegten jedoch ihrerseits durch ihre Glaubensstärke.

Moderne Märtyrer des 21. Jhs.

«Auch dieses 21. Jahrhundert hat im Zeichen des Martyriums begonnen», sagte Benedikt in Anwesenheit der Schwester des 2006 im türkischen Trabzon getöteten italienischen Priesters Andrea Santoro. Er entzündete Kerzen in den Kapellen, die katholischen, orthodoxen und protestantischen Märtyrern gewidmet sind. Der Papst rief dazu auf, die Erinnerung an Christen wach zu halten, die der totalitären Gewalt des Kommunismus und des Nationalsozialismus zum Opfer gefallen sind. Zudem würdigte er moderne Märtyrer aus «Amerika und Asien, Spanien, Mexiko und Afrika».