Papst Leo XIV. besucht Lourdes am Pyrenäenweg am 27. September

Nach seinem Spanienbesuch im Juni, der über 2 Millionen Gläubige angezogen haben soll, jetzt die Ankündigung, dass der Heilige Vater definitiv Lourdes im Rahmen seiner Frankreichreise besuchen wird – am 27. September 2026.

Kurz hinter Lourdes. Am Mast die Jakobsmuschel.

Ich könnte mir vorstellen, dass Pilger, die zu dieser Zeit ohnehin den Pyrenäenweg von Narbonne aus via Lourdes zum Somportpass gehen wollen, sich möglicherweise vom Papstbesuch in Lourdes angesprochen fühlen.

Es lohnt sich: zum einen der Weg nach Oloron-Sainte-Marie mit der wundervollen Kathedrale, die Umgebung des Somportpasses und dann weiter über den Camino Aragones mit seinen Attraktionen abseits des Weges: San Juan de la Pena, Javier, Kloster Leyre und Foz de Lumbier.

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Wir besuchten das Sanctuarium mittlerweile dreimal in 2010, 2014 und 2018 und waren immer wieder beeindruckt und bewegt von der Tiefgläubigkeit der meisten Pilger; den Rummel in der Stadt einfach nicht beachten.

Zitat: Es handelt sich um den vierten Besuch eines Papstes in Lourdes. Der heilige Johannes Paul II. besuchte den Ort zweimal, 1983 und später 2004, anlässlich des 150. Jahrestags der Verkündigung des Dogmas zur Unbefleckten Empfängnis.

Papst Benedikt XVI. schrieb anschließend mit seinem Besuch im Jahr 2008 anlässlich des 150. Jahrestags der Erscheinungen der Jungfrau Maria vor Bernadette Soubirous Geschichte in der Wallfahrtsstätte. Der Besuch von Papst Leo XIV. reiht sich in diese Tradition ein.

Als französisches Nationalheiligtum und regelmäßiger Tagungsort der Vollversammlungen der französischen Bischöfe strahlt das Heiligtum weit über die Grenzen hinaus und empfängt jedes Jahr mehrere Millionen Pilger aus aller Welt (4 Millionen im Jahr 2025).

Als Ort des Gebets, des Trostes und der Hoffnung ist Lourdes ein Ort geschwisterlicher Begegnung, an dem kranke und gebrechliche Menschen einen zentralen Platz einnehmen. Der Besuch des Heiligen Vaters unterstreicht diese universelle Dimension des Heiligtums von Lourdes, an den jeder kommt, um Trost und Hoffnung zu finden.

Franz Werfel (berühmter jüdischer Schriftsteller): „Ich sehe in der katholischen Kirche die reinste von Gott auf die Erde gesendete Kraft“ + „Ein jubelnder Hymnus auf den geistigen Sinn der Welt (…) wird gezeigt, wie selbst mitten in unserem skeptischen Zeitalter die göttlichen Kräfte wirken und ein unwissendes, aber geniales Geschöpf hoch über das gewöhnlich Maß hinausheben.

Der Arzt Maurice Caillet erkannte in Lourdes (1984) während der Heiligen Messe in der Eucharistie den Erlöser, danach änderte er sein Leben grundlegend. Er war berühmt, Freimaurer, Pionier für Verhütung und Abtreibung.

In 2010 haben sich die Protagonisten zum ersten Mal aufgemacht, den weltweit berühmtesten aller Marien-Wallfahrtsorte aufzusuchen: Lourdes in den Pyrenäen. Es folgten die Jahre 2014 und 2018. + In Erinnerung an die Lourdes-Pilgerreise der Mutter vom Herbst 1961 + Und da konnte doch gar nichts mehr schiefgehen: über fünfzig Jahre später mit der Fürsprache der immerwährenden Jungfrau Maria …

Wer einmal wie wir in 2018 ein Treffen der Malteser Lourdes mitverfolgen konnten, bleibt zeitlebens beeindruckt von der tiefen Gläubigkeit der Lourdes-Besucher und ihrer exorbitanten Hilfsbereitschaft. + Wer dann auch noch die Möglichkeit nutzen konnte, in einem Nonnenkloster übernachten zu können, der wird sich auch in das + Feeling eines gläubigen Peregrino autenticos + hineinversetzen können.