Reflektionen auf dem Camino: „Teilhabe an der ewigen Herrlichkeit“ + Automatismus?

Gebet Jesus Christus: Aber ich bitte (bete) nicht nur für diese (Anm.: Jünger) hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.“ + FotoAusschnitt: Der gute Hirte, Calixtus-Katakombe Rom, 3. Jh. (Quelle: s.u.)

meint Teilhabe an der ewigen Herrlichkeit Gottes resp. Jesu Christi. +Die (Menschen, die) in der Gnade und Freundschaft Gottes sterben und völlig geläutert sind, leben für immer mit Christus. Sie sind für immer Gott ähnlich, denn sie sehen ihn, „wie er ist“ (1 Joh 3,2), von Angesicht zu Angesicht [Vgl. 1 Kor 13,12; Offb 22,4].

  • Jeder Mensch empfängt im Moment des Todes in seiner unsterblichen Seele die ewige Vergeltung.
  • Dies geschieht in einem besonderen Gericht, das sein Leben auf Christus bezieht – entweder durch eine Läuterung (Purgatorium oder landläufig als Fegefeuer bekannt) [Vgl. K. v. Lyon: DS 857-858; K. v. Florenz: DS 1304-1306; K. v. Trient: DS 1820] hindurch
  • oder indem er unmittelbar in die himmlische Seligkeit eintritt [Vgl. Benedikt XII.: DS 1000-1001; Johannes XXII.: DS 990]
  • oder indem er sich selbst sogleich für immer verdammt (landläufiger Begriff Hölle oder ewige Verdammnis) [Vgl. Benedikt XII.: DS 10]. +

Frauen am Grabe Christi und Himmelfahrt des Herrn, 400 n. Chr.

Frauen am Grabe Christi und Himmelfahrt des Herrn (sog. „Reidersche Tafel“); Elfenbein; Mailand oder Rom, um 400 n. Chr.

Eine der ältesten Darstellungen der Himmelfahrt als Elfenbeinrelief, Mailand oder Rom um 400 (sogenannte „Reidersche Tafel“, Bayerisches Nationalmuseum, München)

FotoQuelle: commons.wikimedia (22.05.26), gemeinfrei

  • Davon unabhängig zu betrachten ist die Auferstehung am Tag des Jüngsten Gerichts mit der herrlichen Wiederkunft Christi +
  • Durch den Tod wird die Seele vom Leibe getrennt; in der Auferstehung aber wird Gott unserem verwandelten Leib das unvergängliche Leben geben, indem er ihn wieder mit seiner Seele vereint. Wie Christus auferstanden ist und immerdar lebt, so werden alle am Letzten Tag auferstehen.
  • Quelle: KKK Katechismus der Katholischen Kirche. Taschenbuchausgabe Libreria Editrice Vaticana 1993; Verlag R. Oldenburg, München. + Artikel 12 „Ich glaube … das ewige Leben“; Abschnitt I. Das besondere Gericht (1021 und 1022 und 1023 und 1016). + vgl. auch II. Der Himmel (1023-1029) + III. Purgatorium, 1030-1032) + IV. Die Hölle (1033-1037) und VI. Das Letzte Gericht (1038 bis 1042 ff.)

Jesus Christus beim Letzten Abendmahl

„So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und die Meinen ebenso geliebt hast wie mich. + Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vor der Erschaffung der Welt. + Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast. + Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht und werde ihn bekannt machen, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und damit ich in ihnen bin + Joh 17,20-26 +

The Last Supper Restored – Leonardo da Vinci . Das letzte Abendmahl

Leonardo da (aus) Vinci (1452-1519) verarbeitete seine zeitgemäßen Vorstellungen von diesem Treffen Jesu mit seinen 12 Aposteln in diesem berühmtesten Gemälde der Welt ein.

Wahrscheinlich feierten die Protagonisten das letzte Abendmahl nicht sitzend an einem Tisch, sondern der römisch-antiken Tradition folgend in halb liegender Position auf speziellen Polstern (Triklinien)

FotoQuelle: commons.wikimedia (20.05.26), gemeinfrei.

Personen: Jesus Christus in der Mitte + von links außen zur Mitte hin: Natanael Bartholomäus; Jakobus der Jüngere (Sohn des Alphäus, Cousin Jesu); Andreas der Erstberufene (Bruder von Simon Petrus); Judas Iskariot, der Verräter; Simon Petrus (Stellvertreter Christi); Johannes, der Lieblingsjünger Jesu (Evangelist) +

Von rechts außen zur Mitte hin: Thomas (Beiname: Didymus); „Unser“ Jakobus der Ältere *), Sohn des Zebedäus (älterer Bruder von Johannes); Philippus; Matthäus (Evangelist, ehem. Steuerpächter); Judas Thaddäus und Simon der Zelot (Cousins Jesu) +

auch und gerade liberalen Theologen und Bischöfen widersprechen, die den dreifaltigen Gott, Jesus Christus und den Heiligen Geist nur (ausschließlich) als personifizierte in sich selbst ruhende Liebe ansehen frei nach dem Motto: Gott liebt jeden, er wird jeden Menschen zu sich in die himmlische Herrlichkeit holen – unabbhängig vom Lebenswandel des Betreffenen (die Sünde ist sowieso out) + Nein, jeder Mensch wird nach seinen Taten gemessen.

Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. + Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. + Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben (Matthäus 25,40 +45, 46)

  • Im Umkehrschluss kann das nur heißen, dass diejenigen,
  • die nicht an Jesus Christus glauben, ihn nicht als trinitarischen Gottessohn akzeptieren,
  • nicht gerettet werden:

Groom, Texas. Jesus-Fontain. Jesus Christ: I Am The Way

Foto. April 2005 im Rahmen der Route-66-Tour mit Gero.

Jesus-Fontain. „Jesus Christ: I Am The Way, And The Truth, And The Life. No Man Cometh To The Father, But My Me.“ – John 14:6 + Ich bin der Weg, und die Wahrheit und das Leben (Joh 14,6) + niemand kommt zum Vater außer durch mich +

Eingebettet im Kreuzweg mit allen 14 Stationen Jesu Christi, dem 58 Meter hohen Cross of Our Lord Jesus Christ und der Kreuzigungsszene von Golgotha.

niemand kommt zum Vater außer durch mich

  • Das wiederum bedeutet, das Jesus Christus nicht nur ein Wegweiser,
  • sondern der einzige persönliche Weg zu Gott ist,
  • die absolute Wahrheit und
  • der Ursprung des wahren, ewigen Lebens. +

Jesus Christus, der gute Hirte. 3. Jahrhundert, Rom

  • „Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben für seine Schafe …“ + Joh 10,11-16

vgl. auch Matthäus 18,1214 + Lukas 15,3-7 + Hebräerbrief 13,20 + 1 Petrusbrief 2, 21-25

  • Damit wird deutlich, dass Jesus Christus, Gottessohn, alles tut, uns helfen will, dass wir uns – freiwillig – zu ihm bekennen. +
  • Wer sich allerdings ihm versagt, wird nicht gerettet werden können.

Bild. Wandmalerei. Calixtus-Katakombe. Rom. 3. Jh.: Der Gute Hirt.

Text Summorum-pontificum (Quelle s.u.): „Die Illustration zeigt einen „guten Hirten“ aus der Calixtus-Katakombe in Rom, entstanden im 3. Jahrhundert und damit die älteste bekannte Darstellung des Motivs in einem christlichen Zusammenhang.

In den agrarischen Gesellschaften Vorderasiens war Schafzucht für Fleisch, Milch und Wolle eine tragende Säule der Landwirtschaft, daß ihre Hirten je nachdem als Vorbilder von Fürsorge und Selbstaufopferung oder aber auch als pflichtvergessene Schurken betrachtet wurden, liegt auf der Hand.

Der auch heute noch unmittelbar eingängige Bildtypus selbst reicht weit in vorchristliche Zeiten zurück – schon im Zweistromland des 1. Jahrtausends gab es Göttergestalten, die ein Schaf auf den Schultern tragend dargstellt wurden: Schutzgottheiten für Hirten und Herden. Später „säkularisierte“ sich der Bildtypus und konnte auch Männer darstellen, die auf ihren Schultern ein Opfertier zum Schlachtaltar tragen – eine bemerkenswerte Zusammenschau von Opfer und Rettung. In dieser Bedeutung ist der Schafträger auch in die griechische und römische Bilder- und Gedankenweltwelt eingegangen, so daß der Verweis auf diese Figur dem Herrn einen idealen Ansatzpunkt gab, seine Rolle und Aufgabe zu verdeutlichen.“ + TextQuelle: Summorum-pontificum.de vom 20. April 2026:

manifestiert u.a. beim Evangelisten Matthäus 10,28 + 13,24 + 13,47 + 25,31, sowie bei den Evangelisten Lukas 16,19 und Markus 9,47 +

die Gläubigen geduldig Gottes Urteil vertrauen sollen

  • Matthäus 10,28: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann (endloses Leiden oder endgültige Vernichtung).
  • Matthäus 13:24ff: „Sollen wir gehen und es (Anm.: der Feind Gottes als gesätes Unkraut) ausreißen? Er entgegnete: Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen (Anm.: die gottesfürchtigen Menschen) aus. Lasst beides wachsen bis zur Ernte (Anm.: das Jüngste Gericht). Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen (Hölle); den Weizen aber bringt in meine Scheune (gemeint ist das Himmelreich)“. +

Catholic Daily Reflections

Nicht umsonst zu haben – kein Automatismus

19. Mai 2026, Dienstag der siebten Osterwoche.

„Ich bete für sie. Ich bete nicht für die Welt, sondern für die, die du mir gegeben hast, denn sie gehören dir. Alles, was mein ist, ist dein, und alles, was dein ist, ist mein. An ihnen bin ich verherrlicht worden.“  + Johannes 17,9–10

Papstbesuch (Benedikt XVI.) in Deutschland 2011; Etzelsbach

Obwohl die Kirche die Sünde traditionell unter den sieben Todsünden zusammenfasst, versteht man sie auch als aus drei Hauptquellen entspringend: dem Fleisch, der Welt und dem Teufel.

  • Das „Fleisch“ bezieht sich auf die ungeordneten Begierden und Leidenschaften, die aus unserer gefallenen menschlichen Natur entspringen.
  • Die „Welt“ steht für die gesellschaftlichen Werte, den Materialismus und die säkularen Ideologien, die einen Lebensstil fördern, der Gottes Willen widerspricht.
  • Der „Teufel“ repräsentiert den persönlichen, geistlichen Widersacher, der uns durch Täuschung, Lügen und das Schüren sündhafter Begierden in die Irre führen will.
  • Diese drei Quellen versuchen beständig, unsere Beziehung zu Gott zu untergraben.

Catholic Daily Reflections: „Wir sind aufgerufen, diesen Versuchungen zu widerstehen und im Glauben fest zu bleiben. Dies gelingt uns, indem wir uns auf die Gnade Gottes verlassen, die diese Versuchungen zum Schweigen bringt. + Das Fleisch wird durch die Tugend der Mäßigung bezwungen und gezügelt, + der Teufel wird besiegt, indem wir die Stimme Gottes erkennen, + und die Welt wird überwunden, indem wir nach der wahren Herrlichkeit streben, zu der wir berufen sind. + Es ist diese dritte Versuchung und ihr Heilmittel, das Jesus in der heutigen Lesung besonders anspricht …

Jesus und die zwölf Apostel“ mit Christusmonogramm

Rom, Domitilla-Katakomben, Fresko „Christus und die 12 Apostel“ und Christussymbol „Chi Rho“ 1

FotoQuelle: commons.wikimedia (21.05.26), gemeinfrei

… Dieses Gebet beschließt Jesu Rede beim Letzten Abendmahl und wird kurz vor seinem Gang in den Garten Gethsemane gesprochen, wo mit seiner Verhaftung sein Leiden beginnt. Diese letzten Worte Jesu fassen den Sinn des Lebens zusammen.

In diesem Gebet bittet er seinen Vater: „Und nun verherrliche mich, Vater, bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war“ (Johannes 17,5).“

Irdischer Ruhm und Reichtum als Versuchung versus Gottes Wille

Weiter im Text Catholic Daily Reflections: „Aus menschlicher Sicht sehnen wir uns naturgemäß nach Ruhm. Doch aus weltlicher Sicht ist irdischer Ruhm eine Versuchung, da er uns dazu verleitet, das Lob der Geschöpfe dem Ruhm vorzuziehen, den Gott uns schenken möchte. Jesus verwirft nicht den Wert des Ruhms; er verweist lediglich auf seine wahre Quelle – den Vater. + Jesu Ruhm entspringt nicht menschlichem Lob. Er gründet sich vielmehr darauf, dass er den Willen des Vaters vollkommen erfüllte und sich selbst als das einzige Opfer für die Sünden darbrachte. + Durch sein Leiden wird er vom Vater in seiner menschlichen Natur verherrlicht und offenbart die Herrlichkeit, die er als ewiger Sohn Gottes von jeher genossen hat. Diese Herrlichkeit wird er in alle Ewigkeit offenbaren.“

Deutlicher kann es der auferstandene Christus nicht formulieren ((Matthäus 16,18-19 und Johannes 21,15-17), dass Petrus sein Stellvertreter sein wird – verbunden mit den Aposteln und den ihnen folgenden Bischöfen über alle Jahrhunderte hinweg bis dato.:

„Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. 1213 + Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.“

Dass nachfolgende Denominationen (Protestanten aller Couleur) Matthäus 16,18 umdeuten, wonach Jesus den Petrus (Kephas + Fels + Stellvertreter Christi) nur ortsbedingt (nur für die damalige Zeit) als seinen Stellvertreter beauftragt habe, spricht nicht für die Glaubwürdigkeit der betreffenden Protagonisten.

Raphael, Christ’s Charge to Peter (1515)

Christi Auftrag an Petrus (Matthäus 16,18-19 und Johannes 21,15-17)

FotoQuelle: wikipedia (22.05.26), gemeinfrei

Links neben Christus schön zu sehen die Schafe als Synonym für die Petrus anvertrauten Christ-Gläubigen + rechts Jakobus d. Ä. und mit den langen Haaren Johannes.

Weiter im Text Catholic Daily Reflections: „Obwohl Jesus dieses Gebet für sich selbst beginnt, schließt er bald die „die du mir gegeben hast“ mit ein – seine Jünger und letztlich alle, die durch sie zum Glauben an ihn kommen werden, also auch uns. +

Sein Gebet gilt allen, die mit Jesus und dem Vater verbunden sind, und betont, dass Jesus in ihnen verherrlicht wird, weil sie seinen Willen erfüllen und seine Mission fortsetzen, wodurch wir an seiner ewigen Herrlichkeit teilhaben.

Diese Passage verdeutlicht auf wunderbare Weise, dass weltlicher Ruhm und Anerkennung im Vergleich zu der wahren Herrlichkeit, zu der wir berufen sind, verblassen. + Wir sind dazu aufgerufen, an Jesu eigener Herrlichkeit teilzuhaben, der ewigen Herrlichkeit, die er mit dem Vater teilt. + Dies geschieht, indem wir uns mit ihm in seiner irdischen Mission der aufopfernden Liebe vereinen, die seine Herrlichkeit offenbart – die wahre Herrlichkeit, nach der wir uns sehnen.

Reflektion heute

Denken Sie heute über Ihr natürliches Verlangen nach Herrlichkeit nach. Gott legt dieses Verlangen in uns, doch die Werte der gefallenen Welt verleiten uns dazu, nach vergänglicher Herrlichkeit zu streben, die uns durch die Meinung anderer verliehen wird. Der einzige Weg, das Verlangen nach wahrer Herrlichkeit zu erfüllen, ist die Vereinigung mit Christus, einschließlich seines Leidens und Sterbens, um die Herrlichkeit zu empfangen, die ihm vom Vater zuteilwurde.

Deshalb gilt das Martyrium, der höchste Akt aufopfernder Liebe, als ruhmreich. Es ist der höchste Ausdruck der Teilhabe an Christi Leiden, das seine Herrlichkeit offenbarte. Opferbereitschaft, Selbstlosigkeit, Tugend und vollkommene Übereinstimmung mit Christus führen uns zu dieser ewigen Herrlichkeit. Ein Leben in Christus, verwandelt in uns, schenkt uns diese Herrlichkeit schon jetzt.

Nach unserem Tod werden wir im Himmel für immer jene Herrlichkeit genießen, an der wir auf Erden teilhatten. Streben Sie nach Herrlichkeit – nach wahrer Herrlichkeit – und Sie werden erfahren, dass Ihre natürlichen Sehnsüchte durch übernatürliche Gnade erfüllt werden.

Gebet. Herr aller Herrlichkeit, mit deinem Vater bist du in Ewigkeit verherrlicht, und die Herrlichkeit, die dir der Vater von Ewigkeit her verliehen hat, erstrahlt. Du lädst uns ein, an deiner Herrlichkeit teilzuhaben, indem wir an dem irdischen Mittel teilhaben, durch das diese Herrlichkeit offenbart wurde – deinem Leiden. Lass mich stets nach dieser heiligen und reinen Herrlichkeit streben, mehr als nach dem, was die Welt bietet, um für immer im Himmel mit dir und allen Heiligen daran teilzuhaben. Jesus, ich vertraue auf dich.

Novene zum Heiligen Geist,

Quelle und Zustimmung der Wiedergabe: Email Catholic Daily Reflections, 2025

Anhang. Sonstige Fürbitter in der Bibel

  • Abraham (Genesis 18,16-33): Abraham bittet Gott, Sodom und Gomorra zu verschonen. Er verhandelt mit Gott wie auf einem Basar. Man spürt die Leidenschaft von Abraham, sich für andere einzusetzen, und keine Scheu vor
  • Gott. Wir dürfen zu Gott alles sagen.
  • Mose (Exodus 32,30-34,3) Mose muss in der Wüste Sinai miterleben, dass sein Volk ein goldenes Kalb baut und somit von Gott abfällt. Gott ist zornig und enttäuscht, auch Mose ist zornig und enttäuscht. Und doch setzt sich Mose für sein Volk ein und sagt zum Volk: Ihr habt eine große Sünde begangen. Jetzt will ich zum Herrn hinaufsteigen, vielleicht kann ich für eure Sünde Sühne erwirken. (Exodus 32,30)
  • Jeremia, 29,7. Der Prophet Jeremia schreibt einen Brief an seine Leute, die nach Babel verschleppt wurden und ermutigt sie, für die Menschen dort zu beten: Suchet das Wohl der Stadt, in die ich euch weggeführt habe, und betet für sie zum Herrn; denn in ihrem Wohl liegt euer Wohl.
  • Dass Jesus für andere betet, überrascht uns nicht. Beim letzten Abendmahl sagt er zu Petrus: Simon, Simon, … ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht erlischt. (Lukas 22,32) Wir sehen, Jesus betet für Petrus und seine Jünger.