Erste große Rede des Papstes in Spanien am 6. Juni 2026 im Palacio Real, Madrid. + Im weiteren Verlauf einige wichtige Zitate aus ihr. + FotoAusschnitt: König Felipe und Königin Letizia am 11. Mai 2025 in Mauthausen während der Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers.
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Schaut man sich den Wortlaut einiger Reden von Papst Leo XIV. genauer an, so stellt man fest, dass sich seit der Rede von Papst Johannes Paul II. am 9. November 1982 auf dem Monte do Gozo, Santiago de Compostela offensichtlich nichts zum Positiven verändert hat. + Vgl. dazu auch den Aufruf von Papst Benedikt XVI. anlässlich seines Besuches in Santiago de Compostela im November 2010: „Rückbesinnung auf christliche Werte“. +
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Nun stellt sich die Frage, was der spanische Klerus (Kardinäle, (Erz-)Bischöfe, Pfarrer, Priester, Ordensleute) und die einzelnen Gemeinden Spaniens daraus gemacht haben? JP II. war ja auch noch in 1989 vor Ort + Offensichtlich nichts!? + Immer weniger Spanier bekennen sich seit dem offenbar offensiv zum katholischen Glauben, obschon es immer wieder großartige punktuelle Glaubensbekenntnisse gibt, aber eben nicht flächendeckend; z.B. die Umzüge zu Fronleichnam in Toledo, die Umzüge in Burgos und Leon in der Karwoche, etc. + Neuerdings der Zulauf junger Menschen auch und gerade zur „Alten Messe“, wie in Frankreich, England, den USA, auch partiell in Deutschland.
Auf jeden Fall sollte man nicht kleinbeigeben, desillusioniert konstatieren, diese Art der päpstlichen Besuche würden zwar Hunderttausende, teils Millionen Gläubige anziehen, letztlich aber auf Dauer nichts Substantielles bewirken. + Das ist ein Trugschluss: ohne diese „Events“ hätten möglicherweise viel mehr Gläubige die Segel gestrichen, der Kirche ade gesagt, weil einzelne Gemeinden schlichtweg auch zu wenig Katechese anbieten, dafür Themen des Zeitgeistes. + Heute erkennt man viele Priester wieder an ihrem Outfit Priesterkragen oder Soutane; das war lange Zeit unüblich; übrigens Folge Vaticanum II. +
- Das hieße ja letztendlich, dass die röm.-kath. Kirche alle Aktivitäten des Vatikans und vieler weltweiter Bistümer, Diözesen zwecks Re-Missionierung und Re-Evangelisierung unterbinden sollte.
- Erinnern wir uns an Abraham (Genesis 18,22-33), der im Gespräch mit Gott um die Rettung jedes Einzelnen kämpfte:
- Auch Jesus kämpfte um jeden; vgl. das Gleichnis vom verlorenen Schaf nach Lukas 15,4.
- So können wir festhalten, dass, wenn letztlich auch nur wenige Tausend der vielen Hunderttausenden, die dem Papst zujubelten, übrigblieben und sich in Treue zu Christus bekennten, sich der „ganze Aufwand“ gelohnt haben wird. +
Spanien nach wie vor vom Bürgerkrieg 1936.39 geprägt
Weiterhin sollte man nie vergessen, dass auch und gerade Spanien als sog. katholisches Land (wie Portugal, Frankreich und Mexiko, u.a.m.) seit über 150 Jahren nie durchgängig als nur christ-katholisch bezeichnet werden konnte. Stichwort: Arbeiter und arme Landbevölkerung versus Großgrundbesitzer und König und leider auch vs offizielle Kirche. + Man kann also konstatieren:
- Bis in die Neuzeit hat das Land Phasen der absoluten Zweiteilung der schlimmsten Art durchlaufen:
- pro und contra katholische Kirche. +
- Immer noch sprechen die Päpste (wie JP II., Benedikt XVI., Franziskus und auch Leo XIV.) viele Katholiken als Märtyrer des Spanischen Bürgerkrieges von 1936-39 selig und oder heilig. +
- Gerade in Madrid wie in Katalonien mit Barcelona wüteten die Anhänger der sozialistischen Regierung (Volksfront inkl. Sozialisten, Kommunisten (aus der UdSSR), Anarchisten und Freimaurer) am schlimmsten: viele Bischöfe und Priester wurden einfach aufgrund ihres Katholisch-Seins erschossen, ebenso Gläubige, bei denen man Devotionalien (Kreuze, Kruzifixe, Rosenkränze, Bibeln, Heiligenbildchen, etc. ) vorfand.
*) Die Quelle https://katholisches.info/2017/07/28/spaniens-buergerkrieg-gingen-fuenf-jahre-der-grausamsten-kirchenverfolgung-voraus-dokumente-des-geheimarchivs-des-vatikans-veroeffentlicht: „Zurschaustellung von Leichen als Beweis, dass nach dem Tod alles vorbei ist vom 28. Juli 2017 mit Bezug zum Geheimarchiv des Vatikans“ steht leider im Internet nicht mehr zur Verfügung. +
MIr selbst liegen die Fotos in schwarz-weiß aber als Kopien vor. + Auf einem Foto, das den Titel trägt „Revolutionäre Exhumierung“ einer Nonne, sieht man stehend besagte offenbar wenige Tage zuvor verstorbene Nonne, noch vollständig bekleidet mit ihrem Habit, in Front ein junger Mann. + Das andere Foto zeigt die Leiche eines Priesters, ebenfalls zuvor aus dem Grab gezerrt, umringt von mindestens 10 triumphierenden Volksfrontaktivisten: völlig pietätlos wirkend. +
Ausschnitte Papstrede 6. Juni 2026 im Königlichen Palast von Madrid
Apostel Jakobus der Ältere auf der Iberischen Halbinsel

- Papst Leo XIV.: (…) Facettenreichtums eines großen Landes zeigen wird, das seit fast zwei Jahrtausenden das Wort des Evangeliums angenommen hat.
- Die Tradition hat die erste Evangelisierung der Iberischen Halbinsel stets mit der Verkündigung des Apostels Jakobus des Älteren in Verbindung gebracht.
Padron. Santiaguino do Monte. Hier soll der Apostel seiner erste Predigt auf spanischem Boden gehalten haben. Foto aus 2011 anl. unseres Caminho Portugues.
- Diese Verbindung ist von beachtlicher theologischer Bedeutung, denn sie drückt das Bewusstsein der Ortskirche aus, in Kontinuität mit der vom Pfingstereignis ausgehenden apostolischen Sendung zu stehen.
- Die uralte Verbindung zwischen dem christlichen Glauben und diesem Land beschreibt die vielgestaltige Identität eures Volkes zwar nicht vollständig, hat aber andererseits dessen Kultur tief geprägt und stellt eine Quelle der Hoffnung und Orientierung inmitten der Herausforderungen dar, denen wir uns heute als Menschheitsfamilie gemeinsam stellen müssen.
- Ich denke an die Ausdrucksformen der Volksfrömmigkeit, die in jeder Stadt und jedem Dorf eine wahre Dramaturgie der Erlösung im Rhythmus des Jahres und in den verschiedenen Lebenskontexten darstellen.
- Zusammen mit dem künstlerischen und musikalischen Erbe, mit den zahlreichen Bruderschaften und karitativen Vereinigungen zeugen sie von der fruchtbaren Begegnung zwischen Jesus Christus und eurem Volk.
- Es ist ein Volk voller Leidenschaft, das das Leben liebt und dies auch zeigt!
Johannes vom Kreuz und Teresa von Ávila
Der Papst: In diesem Zusammenhang möchte ich auf zwei Gestalten dieses Landes verweisen, die seit fünf Jahrhunderten das Leben der Kirche und die spirituelle Suche vieler Menschen bereichern, auch über ihre sichtbaren Grenzen hinaus. Es handelt sich um Johannes vom Kreuz und Teresa von Ávila, die aufgrund ihrer Leidenschaft für das göttliche Geheimnis zu Freunden wurden.
- Ihre Mystik ist eine Mystik mit offenen Augen, das heißt, sie steht der Geschichte nicht fern,
- sondern führt im Gegenteil zu den Wurzeln der Fragen, zum Kern der Wirklichkeit.
Johannes vom Kreuz
Der Papst: Insbesondere das Thema der Nacht, das dem heiligen Johannes vom Kreuz – den wir in diesem Jahr besonders feiern – so am Herzen lag, hilft uns dabei, die Veränderungen zu deuten und die Spannungen zu ertragen, die unsere Zeit so sehr verdunkeln.
Johannes vom Kreuz + Juan de la Cruz + Taufname: Juan de Yepes Álvarez
Rechteinhaber: Joachim Schäfer – Ökumenisches Heiligenlexikon.Joachim Schäfer - <a
href="https://www.heiligenlexikon.de">Ökumenisches
Heiligenlexikon</a>
- In seiner Sehnsucht nach dem Licht lernte er paradoxerweise, die Dunkelheit zu schätzen – »die selige Nacht« (Die dunkle Nacht, 3) – als jene Zeit, in der sich die Seele von dem befreit, was sie zu kennen und zu besitzen glaubt.
- Auch heute noch ist es das Unbekannte, das uns am meisten Angst macht, das bei vielen die Vernunft verdunkelt und die Gefühle aufwühlt. Angesichts dessen überwiegt oft das Gefühl, sich nicht mehr zurechtzufinden, die Orientierungslosigkeit.

- Deshalb braucht es auch im öffentlichen Leben Männer und Frauen, die in der Dunkelheit das Licht erahnen; im Ende einen möglichen Anfang, gleichsam das Hereinbrechen einer Wahrheit als Licht, das noch blendet, uns aber – wenn wir vertrauen und Frieden finden – behutsam an sich heranführt:
- »Oh Nacht, die mich lenkte! O Nacht, holder als das Frührot! O Nacht, die den Geliebten mit der Geliebten vereinte, die Geliebte in den Geliebten wandelte« (ebd., 5).
- Unsere Zeit, die scheinbar von schrecklichen Ungleichgewichten und Konflikten erschüttert wird, schreit in ihrem Innersten nach Frieden, nach einer neuen Erkenntnis des Menschen und seiner unantastbaren Würde, nach der Zivilisation der Liebe (vgl. Magnifica humanitas, 186).
Die heilige Theresia von Ávila
Der Papst: Die heilige Theresia beschreibt denselben Weg mit dem Bild der inneren Burg. Wenn man von Raum zu Raum in ihren innersten Ort vordringt – das heißt, jeder zu seinem eigenen Herzen, dem Heiligtum der Wahrheit –, weitet sich der Raum, öffnet sich der Geist, lösen sich die Widersprüche auf, lösen sich die Spannungen, finden die anderen ihren Platz, wird das Universum zur Heimat.

- Es handelt sich nicht um eine introvertierte Flucht, sondern um eine radikale Öffnung für den totus Alius et semper Novus, die sich ereignet, wenn wir zu uns selbst zurückkehren.
- Diese Dimension des Menschen ist der Grund, warum die Religions- und Gewissensfreiheit geschützt werden muss.
Foto. Denkmal auf dem nach Theresa benannten Platz in Ávila.
Rechteinhaber: she. oben Joachim Schäfer
Der Islam auf der Iberischen Halbinsel
Der Papst: Die Präsenz des Islam auf der Iberischen Halbinsel beispielsweise war eine langjährige politische, kulturelle und religiöse Gegebenheit. In dieser Zeit gab es nicht nur Konfrontation, sondern man versuchte auch, einen Raum für Begegnung, Gespräch und Dialog zwischen Christen, Muslimen und Juden über Sinn und Wahrheit zu schaffen.
In der Übersetzerschule von Alfons X. dem Weisen (1221-1284) arbeiteten Experten aus allen drei Religionen gemeinsam an der Übersetzung des reichen arabischen, griechischen und jüdischen Erbes und trugen so zur Verbreitung von Texten bei, unter anderem der Philosophen Averroes (1126–1198) und Maimonides (1138–1204). Insbesondere Städte wie Córdoba und Toledo wurden zu Orten der Vermittlung zwischen Sprachen, Religionen und Wissen.
Der Papst: Das ist die Wahrheit, die die europäischen Städte erzählen, ihre historische Vielschichtigkeit, das Geflecht der Solidarität, das im Laufe der Jahrhunderte ihre Unterschiede geprägt und die unvermeidlichen Konflikte in Ansätze für einen Neuanfang verwandelt hat.
Anm.: Hier euphemisiert der Heilige Vater – leider – warum?
Prinzipiell haben – neuesten Studien zufolge – die moslemischen Besatzer Juden wie Christen drangsaliert, kriegerisch bekämpft oder zwangs-konvertieren lassen + Nicht umsonst haben die katholischen Könige Isabella und Ferdinand in 1492 es vermocht, nach über 781 Jahren das Joch der Besatzer endgültig abschütteln können. + Auch Averroes wie Maimonides hatten unter der islamischen Führungsschicht zu leiden. + Fazit: Mythos tolerante Mauren: eine Mär
Hinweis zur Übersetzerschule von König Alfons X.: Wikipedia (10-12-26): Auszug: Hinsichtlich der Existenz der Übersetzerschule von Toledo in einer institutionalisierten Form, wie dies durch den Begriff „Schule“ suggeriert wird, liefert die Literatur keine endgültige Klarheit. + Die herrschende Meinung bezüglich dieser Frage ist jedoch,
- dass der Begriff „Übersetzerschule von Toledo“
- eine Erfindung von Historikern des 19. Jahrhunderts ist.
Maimonides + jüdischer Gelehrter
Im Jahr 1148, nach der Invasion der Almohaden (von arabisch al-muwahhidun, „Bekenner der Einheit Gottes“), die einen intoleranten Islam vertraten und jüdische Gemeinden verfolgten, wurde seine Familie vor die Wahl gestellt, zum Islam überzutreten oder auszuwandern. Maimonides’ Familie entschied sich für Letzteres: Sie floh. lt. Wikipedia (08.06.26):
- “ (…) die Araber haben uns (Juden) sehr stark verfolgt und bannartig und diskriminierende Gesetze gegen uns erlassen.
- Niemals hat uns eine (islamische) Nation derart gequält, erniedrigt, entwürdigt und gehasst wie sie (…)“
- Sein (Maimonides; geb. in Cordoba) Leben war geprägt von der Flucht vor einer radikalen islamischen Bewegung, die immer größere Teile Europas eroberte. +
- Wer unter ihre Herrschaft geriet, musste sich zum Islam bekennen und seinem alten Glauben abschwören. Das kam für Maimonides nicht in Frage.
Averroes + moslemischer Gelehrter + eigentlicher Name: Ibn Ruschd
Averroes’ Aufforderungen an die Menschen, ihre Vernunft zu gebrauchen, brachten ihn in Konflikt mit den Sichtweisen der islamischen Orthodoxie. Unter Kalif Yaʿqūb al-Mansūr (1184–1199), dem Sohn und Nachfolger von Abu Yaqub, stand Averroes zunächst in der Gunst des Herrschers, doch 1195 fiel er in Ungnade. Der Kalif, der sich auf einem Feldzug in Spanien befand, meinte auf die Unterstützung orthodoxer Kräfte angewiesen zu sein.
- Daher wurde Averroes nach Lucena, einer Kleinstadt südlich von Córdoba, verbannt;
- seine Werke wurden verboten und ihre Verbrennung angeordnet.
- Averroes durfte erst 1197 nach Marrakesch zurückkehren, wo er ein Jahr später verstarb.
- Er wurde zuerst in Marrakesch begraben, später wurde sein Leichnam zum Familiengrab nach Córdoba gebracht.[5]
Ignatius von Loyola SJ
Der Papst: Wie uns ein anderer edler Sohn dieses Landes gelehrt hat, kann man inmitten von Prüfungen und Misserfolgen alles neu bedenken: Ignatius von Loyola besaß diesen Mut und hörte auf die Verzweiflung und den Trost seines Herzens – in einer Übung der Unterscheidung und Vorstellungskraft, bei der er Frieden den Waffen und die Heiligen den Mächtigen vorzog.

- Er erkannte, dass das Gute, zu dem er sich hingezogen fühlte, keine Utopie war, und so verwandelte sich seine Krise in Gnade.
- Das Gleiche kann mit den „Neuerungen“ geschehen, die uns heute beunruhigen und über die unsere Empfindungen geteilt sind.
- »Vermeiden wir Worte, die erniedrigen oder gegeneinander aufbringen.
- Entscheiden wir uns für Klarheit, die erleuchtet, und Freimut, der Wege eröffnet. Wir heißen weder naiven Enthusiasmus gut noch schüren wir sterile Ängste.
Foto aus 2014. Der Heilige Ignatius zelebriert die Hl. Messe nach dem über eintausend Jahre alten üblichen Ritus, der dann von Papst Franziskus verboten werden sollte. + Leider hat sich Papst Leo XIV. noch nicht endgültig zur „Alten Messe“, der Missa Tridentina geäußert.
- Zeigen wir vielmehr Kriterien für die Unterscheidung auf – wie etwa die Würde der Person, die allgemeine Bestimmung der Güter,
- die Option für die Armen, die Sorge für unser gemeinsames Haus, Frieden – und setzen wir diese in die Praxis um:
- durch verantwortungsvolle Planung, Abwägung der Auswirkungen für Mensch und Gesellschaft, Einbeziehung der Schwächsten, eine breite Vermittlung digitaler Kompetenz sowie durch eine auf Gerechtigkeit und Frieden ausgerichtete Forschung und Industrie« (Magnifica humanitas, 14).
Foto aus 2014. Sanctuarium Ignatius von Loyola. Der Heilige Ignatius in seinem Arbeitszimmer.

Hier finden Sie die erste Ansprache, die Papst Leo XIV. an diesem Samstag in der spanischen Hauptstadt Madrid gehalten hat, in ihrer offiziellen deutschen Fassung. + Alle Wortmeldungen des Papstes und des Heiligen Stuhls in ihrer amtlichen Übersetzung ins Deutsche werden auf der Internetseite des Heiligen Stuhls veröffentlicht.
INTERNATIONALE PRESSESCHAU (KOMMENTAR she.oben)
Papst Leo XIV. hat am Sonntag vor mehr als einer Million Gläubigen in der Madrider Innenstadt die Bedeutung des Fronleichnamsfestes hervorgehoben. „Hier geht es um den Glauben an die Gegenwart des auferstandenen Herrn, der lebt und mitten unter uns ist, der sich zum Brot für unseren Hunger nach Leben verwandelt und in jeden Winkel unseres Herzens kommt, auch in die düstersten.“ +
Am Abend zuvor hatte Papst Leo mit 600.000 Jugendlichen eine Vigil auf der Plaza de Lima gefeiert. Dabei ermutigte der Papst die Teilnehmer, sich für einen geistlichen Beruf zu entscheiden, und beantwortete Fragen zu seinem persönlichen Glaubensweg.
Ordensvater Augustinus und heiliger Johannes Chrysostomos (beide 4./5. JH.) seien seine Vorbilder, wie der heilige Augustiner Thomas von Villanova. (16.Jh.) + Der Papst hob das Glaubenszeugnis vieler Christen hervor, denen er während seiner Missionsjahre in Peru begegnet sei.
Von der spanischen Hauptstadt aus hat Leo XIV. Europa an seine christlichen Wurzeln erinnert. „Kann man wirklich glauben, dass das Europa, das wir so sehr lieben, ohne die Spuren des Glaubens dasselbe wäre?“, so der Papst vor Persönlichkeiten aus Kultur und Kunst, Wirtschaft und Sport am Sonntagabend in Madrid.
Anlage: Reden Päpste Johannes Paul II. 1982 und Benedikt XVI. in Spanien 2010
Tausende Menschen begrüßen Papst Benedikt XVI. zum Auftakt seiner zweitägigen Spanien-Reise im Wallfahrtsort Santiago de Compostela. Viele Gläubige empfangen ihn mit brennenden Kerzen, christlichen Gesängen und dem Ruf „Lang lebe der Papst!“. Der Pontifex erinnert in einer ersten Ansprache an die christlichen Wurzeln Europas.