Papst Leo besucht Madrid (6.-9. Juni) + Barcelona (9./10. Juni; Sagrada Familia) + Kanarische Inseln (11. und 12. Juni) + Höhepunkt am 7. Juni in Madrid mit der Hl. Messe zum Fronleichnamsfest + 500 junge Gläubige der Diözese Santiago dabei. + Foto aus 2006, Praza do Obradoiro
Einladung an Papst Leo XIV. zum Heiligen Jahr 2027: als Pilger nach Santiago de Compostela reisen
Das Hauptziel dieser Jugendaktion ist es, dem Papst eine ganz besondere Einladung zu übermitteln: Er solle im Heiligen Jahr 2027 als Pilger nach Santiago de Compostela reisen. + Dies erklärte Javier García, Jugendbeauftragter, und bekräftigte, dass die jungen Menschen von Santiago de Compostela dem Papst den Wunsch des gesamten Bistums übermitteln möchten, ihn während des Heiligen Jahres in die Kathedrale von Santiago einziehen zu sehen. +
Der symbolträchtigste Moment für die Überbringung dieser Botschaft wird die große Vigil mit den Jugendlichen sein, die der Papst am Abend des 6. Juni in Madrid abhalten wird, nur wenige Stunden nach seiner Landung in Spanien.
Papst Leo und der Erzbischof von Santiago in Rom

Erzbischof monseñor Francisco José Prieto trifft Papst Leo XIV. im Vatikan.
FotoQuelle: ElCorreoGallego (18.05.26) + Archicompostela
Barcelona. Sagrada Familia + Papst Leo XIV. wird den höchsten Kirchturm der Welt segnen zum 100. Todestag Antoni Gaudi
Zitat: Ein Tag der Freude und der Trauer, ein Tag des Abschieds und der neuen Strahlkraft: Der 10. Juni wird ewig mit der Geschichte Barcelonas und der Sagrada Família, der großen Sühnekirche von Antoni Gaudí, verbunden bleiben.
Am 10. Juni 1926 erlag Gaudí seinen schweren Verletzungen, nachdem ihn eine Straßenbahn erfasst hatte. Exakt ein Jahrhundert später, am kommenden 10. Juni, wird Papst Leo XIV. im Zuge seiner apostolischen Reise nach Spanien den zentralen Turm der Sagrada Família segnen. Dieser Christusturm ist mit 172,5 Metern bereits jetzt der höchste Kirchturm der Welt.
Sagrada Familia 2017, Baukräne retouchiert
Zitat: Blumengabe am Grab + Xavier Martínez, der Generaldirektor der Sagrada Família, präsentierte den Ablauf für den vermeintlich unvergesslichen Tag. Bereits am Morgen ist eine Blumengabe am Grab des Architekten Gaudí in der Krypta vorgesehen, als Zeichen der Erinnerung und Dankbarkeit gegenüber dem Jahrhundertgenie.
Dies dürfte ganz der Gesinnung des Papstes entsprechen, der als bescheiden und bodenständig gilt. Im Untergrund der Sagrada Família begibt man sich weg von der großen Sakralbühne, weg von den Massen in die intimere Aura der Krypta.
Foto: Blick auf die Sagrada Familia von der Plaça de Gaudi, Barcelona, Katalonien, Spanien, 24. August 2017. Die Kräne wurden digital entfernt.
FotoQuelle: commons.wikimedia (23.05.26), gemeinfrei; Author C. Messier

Zitat. Feierliche Messe und Segnung + Später am Tag, um 19.30 Uhr, beginnt die feierliche Messe zu Ehren Gaudís, zelebriert von Papst Leo XIV. gemeinsam mit Kardinälen, Bischöfen und Priestern + Musikalisch begleitet wird die Feier von Musikern und Chören aus der ganzen Region Katalonien, deren Hauptstadt Barcelona ist. +
Im Anschluss wird der Heilige Vater die Basilika verlassen und den Christusturm segnen: eine Zeremonie von großer spiritueller und institutioneller Bedeutung.
Sagrada Familia am 17. Mai 2022

Das spanische Königspaar Felipe und Letizia, Spaniens sozialistischer Ministerpräsident Pedro Sánchez *)
und Salvador Illa, der oberste politische Repräsentant Kataloniens, haben bereits ihre Teilnahme bestätigt.
Unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen werden über 4.000 geladene Gäste die feierliche Messe persönlich verfolgen, im Außenbereich wird die Zeremonie über Großbildschirme übertragen.
Ebenso sind Fernsehkanäle und soziale Medien live dabei.
FotoQuelle: Gero Schulze, Dänemark, 17. Mai 2022
*) Kabinett Sanchez will Recht auf Abtreibung in der Verfassung verankern
Katholische Bischöfe protestieren gegen das Vorhaben
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Statt das Recht auf Leben und die Unterstützung der Frau in Zeiten des „demografischen Winters“ abzusichern, so der Vorsitzende der spanischen Bischofskonferenz, ziehe es die Regierung vor, „sich selbst abzusichern, indem sie eine Verfassungsänderung zugunsten des Todes vorschlägt und Frauen als ideologischen Vorwand benutzt“.
Damit knüpft Argüello an die Position des spanischen Episkopats an, der kurz zuvor betont hatte, Abtreibung könne „niemals ein Recht“ sein.
Die deutsche Bischofskonferenz unter Bischof Heiner Wilmer – bisher Bistum Hildesheim, künftig Erzbistum Münster – könnte und sollte sich an ihren / seinen spanischen Mitbrüdern im Amt ein Beispiel nehmen. (Stand. 27.05.26)