Hommage an den Jahrhundert-Papst Benedikt XVI. + Podcast Kirchenväter + Sonderausstellung zum 100. Geburtstag in 2027 + Gedenkmesse zum 99. Geburtstag

Der aufmerksame Leser der Webseiten wird nachvollziehen, warum mich Papst Benedikt XVI. so tief beeindruckt, warum ich folgerichtig auf mehreren Seiten über ihn und von ihm berichte. Warum also?

Vatican News. 16. April 2026. Diesen Donnerstag (16. April 2026) wäre Papst Benedikt XVI. 99 Jahre alt geworden. Mit einer feierlichen Messe im Petersdom hat der Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch am Nachmittag des 16. April 2026 des Verstorbenen gedacht. In seiner Predigt zeichnete der langjährige Wegbegleiter Benedikts das Bild eines Glaubenszeugen, der die Dunkelheit der Zeiten klar erkannte, aber aus dem Ostergeheimnis heraus eine Hoffnung verkündete, die selbst im Angesicht von Leid und Tod trägt. Hier die Predigt im Wortlaut.

stehender Pontifex maximus,

der sich zu keiner Zeit dem veröffentlichten Zeitgeist verpflichtet fühlte.

Im Gegenteil. So sprach er 2011 in Freiburg im Rahmen seiner Deutschlandreise – zum Unwillen vieler Bischöfe – von der notwendigen Entweltlichung“ der Kirche. + Als sein Nachfolger Franziskus Jahre später von der Entweltlichung der Kirche sprach, wurde es allerorten toleriert bis gutgeheißen.

Auch sei an seine Regensburger „Vorlesung“ über „Glaube, Vernunft und Universität“ vom 12. September 2006 erinnert (an anderer Stelle zu ggb. Zeit mehr) +

Beide Reden wurden, auch und gerade von seinen innerkirchlichen deutschen Kritikern, mehr oder weniger bewusst missinterpretiert. +

Benedikt XVI.: ein Brückenbauer innerhalb der Weltkirche. Ein Papst, der prinzipiell eindeutige und zweifelsfreie Entscheidungen traf.

Das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg will 2027 eine Sonderausstellung zum 100. Geburtstag von Papst Benedikt XVI./Joseph Ratzinger (1927-2022) zeigen.

Ein Heiliger Vater,

der auch die weltweiten Christenverfolgungen nicht verschwieg + Ein Jahrhundert-Papst + Ein Theologe von Weltruf + Besonders verehrt im Nicht-Deutschen-Sprachbereich + Ein Kirchenlehrer, dessen Schriften noch in 500 Jahren und darüber hinaus gelesen werden: Papst Benedikt XVI. der Große

Fotoquellen: commons.wikimedia // domradio (08.04.24) KNA

Video-Tipp: Den großen Papst kennenlernen

Goya Producciones, Madrid. + Sprachen: Spanisch, Deutsch, Englisch. 2021. 54 Minuten. + Deutsche Fassung: Dr. Claudia Kaminski. + Zu Wort kommen Mons. Georg Gänswein, Kardinal Gerhard Müller, mehrere spanische Kardinäle, Gabriele Kuby, et ecetera. + Verlinkung später

Bibel und Koran und die Frage nach dem Gottes- und Menschenbild

Auf welche Fragen antwortet dieser Text?
Zitat: Wie unter einem Brennglas verdichten sich in der „Regensburger Rede“ große Themen Benedikts XVI. Warum sind Vernunft und Glaube aufeinander angewiesen? Warum braucht der Glaube die Vernunft und die Vernunft den Glauben? Warum ist ein verkürzter Vernunftbegriff gefährlich – nicht nur für die Welt der Wissenschaft, sondern für uns alle? Warum steht Gewalt im Widerspruch zum Wesen Gottes? Und warum gehört die Theologie an die Universität? Mit seiner „Regensburger Rede“ sorgte Benedikt XVI. international für Aufsehen. Hier trat ein Nachfolger des Apostels Petrus an, um die Vernunft in ihrer ganzen Weite zu retten. Qu

„Folgt nicht dem Weg des Stolzes, sondern dem der Demut. Schwimmt gegen den Strom

Auszug: Seine Verehrung besonders für Augustinus brachte Papst Benedikt auch mit der Enzyklika „Deus caritas est“ zum Ausdruck. Vor allem der erste Teil sei stark vom Denken des heiligen Augustinus beeinflusst. + Augustinus, so Papst Benedikt, sei verliebt gewesen in die Liebe Gottes und habe sie in all seinen Schriften gepriesen, betrachtet, verkündet und vor allem in seinem Hirtendienst bezeugt.

Erzbischof Georg Gänswein, erklärt, was den Papst an den Kirchenvätern interessierte

  • Ihm sei klar geworden, dass die Frische der Theologie in den Kirchenvätern vorhanden sei.
  • Im Laufe der Zeit ging sie verloren“, sagt Gänswein.

Vatikanische Gärten. Alterswohnsitz des emeritierten Papstes von 2013 bis zu seinem Tod am 31. Dezember 2022.

Aufnahme in 2015.

  • Deshalb sei er überzeugt, das Studium der Kirchenväter führe zurück zu den Quellen.“
  • Auch an die Reise nach Pavia – zu Augustinus‘ Grab –
  • Die Reise sei ein ausdrücklicher Wunsch Benedikts gewesen.