Ein an sich schwer vermittelbares Diktum, das erklärungsbedüftig ist. In der Ich-Gesellschaft zu akzeptieren, dass sogar mein Gegenüber prinzipiell ein besserer Mensch ist als ich, verlangt viel ab. FotoAusschnitt: Die weinende Jungfrau Maria, La Salette, 1846.
Orden der Salettiner: Lebensmaxime
- „Geh` grundsätzlich davon aus,
- dass alle anderen – im Grunde des Herzens, also in den Augen Gottes –
- bessere Menschen sind als Du selbst.“
Und dennoch. Die nachfolgende Regel ist mindestens ebenso wichtig:
- „Geh` aber auch davon aus,
- dass DU selbst – im Grunde des Herzens, also in den Augen Gottes –
- besser dastehst, als DU es je für möglich gehalten hast.“
Wer nach diesen Regeln lebt, sie in wohlverstandener Demut nacheinander lebt, dürfte ein gutes Gefühl bekommen. Es wird nicht so ganz einfach sein, sich selbst zu Gunsten anderer zurücknehmen.
Ich bin auf diese letztlich aussergewöhnliche Regel aufmerksam geworden durch eine Predigt von Pater Sajive Varghese Maliakal MS vom Orden der Salettiner im Herbst 2024 in seiner Gemeinde im Umkreis Bremens. Die Missionare der Salettiner fühlen sich „Unserer Lieben Frau von La Salette“ verpflichtet; gemeint ist die Gottesmutter und Jungfrau Maria (unten mehr über seinen Orden siehe unten.
Quelle: P. Sajive Varghese Maliakal MS *). Erläuterungen MS: Missionare Unserer lieben Frau von La Salette (Congregatio Missionarii Dominæ Nostræ a Salette) und Schwestern Unserer Lieben Frau von La Salette
Die nachfolgende Webseite WAS IST LIEBE komplettiert das Thema
Marienwallfahrtsort „Notre-Dame de La Salette„
19. September 1846 – La Salette – süd-französische Alpen
La Salette am 19. September 1846. Papst Pius IX. war gerade am 16. Juni 1946 zum Nachfolger des am 1. Juni 1846 verstorbenen Papstes Gregor XVI. (1831-1846) gewählt worden, also erst drei Monate im Amt. + Ein Bauerndorf im Süd-Osten Frankreichs,1.800 Meter hoch in den französischen Alpen, schreibt Geschichte, die heute noch in Atem hält. Die Protagonisten: die Jungfrau Maria und Gottesmutter und zwei Hirtenkinder. Die zeitliche Nähe zu den Erscheinungen in der Pariser Rue du Bac (1830; Katharina Laboure) und Lourdes (1858) ist evident. + Gewisse Analogien weist die Botschaft von Garabandal 1961.65 auf.

Die Jungfrau Maria, sie trägt das Kleid einer Bäuerin, erscheint zwei Hirtenkindern. Die 15-jährige Melanie Calvat und ihr junger Freund Maxim Giraud, 12 Jahre, erkennen sie rasch als die Gottesmutter des Herrn.
Ihre Botschaft trägt apokalyptische Züge: « Wenn mein Volk sich nicht unterwerfen will, bin ich gezwungen, den Arm meines Sohnes fallen zu lassen. »
Foto. La Salette, 22. Juli 2026. Maria, in örtlicher Kleidung, gibt unter Tränen ihre Botschaft preis. + FotoQuelle: Elena B., Bremen
Unter Tränen beklagt sie unter anderem die religiösen „Führer“ der Kirche, die nicht fähig seien, den in der Bibel angekündigten Anti-Christen zu erkennen, ihn gar gewähren ließen. Sie beklagt weiterhin, dass die örtlichen Bauern die Sonntagsruhe nicht einhielten und die Fuhrleute nicht fluchen könnten, ohne den Namen ihres Sohnes zu missbrauchen.
Foto. La Salette, 22. Juli 2026. Maria gibt unter Tränen ihre Botschaft preis. + FotoQuelle: Elena B., Bremen


Die Jungfrau trägt zudem der 15-jährigen Melanie ein Geheimnis auf, das diese erst 1851 aufschreibt und an Papst Pius IX. sendet; später bekannt als die Große Botschaft von La Salette: unten mehr.
FotoQuelle: Elena B., Bremen. La Salette am 22. Juli 2026.
22. Juli 2026. Sanctuarium La Salette. Basilika Unserer Lieben Frau von La Salettte. Notre-Dame de La Salette.
FotoQuelle: Wie alle nachfolgenden Fotos ist auch dieses freundlicherweise von Elena B. aus Bremen am 22. Juli 2026 zur Verfügung gestellt worden. Merci vielmals.


Foto. Blick auf die Alpen. Es verdeutlicht, wie schwer es die Bewohner weiland gehabt haben müssen, ihr Leben lebenswert zu gestalten.
Léon Marie Bloy (* 11. Juli 1846 † 3. November 1917) der große französische Schriftsteller und katholischer Sprachphilosoph, war weiland noch zu Fuß oder mit Muli unterwegs. Der Aufstieg dauerte einen halben Tag. Oben erwarteten ihn damals schon die 1865 errichtete Basilika und die schönen, lebensgroßen Bronzefiguren, die an das Ereignis der Erscheinung erinnern sollen.
Zitat Die Tagespost, Léon Bloy, der, im Jahr von La Salette geboren, sich nach Ludwig Maria Grignon de Montfort (1673-1716) zum Sklaven der Muttergottes der Tränen machte und drei Bücher über dieses Ereignis und seine theologische Bedeutung schrieb, hat sich sein Leben lang dafür eingesetzt, dass diese Botschaft präsent bleibe.
Zahlreiche historische Ereignisse und viele persönliche Katastrophen hat er im Rückgriff auf die Botschaft von La Salette zu verstehen gesucht. Er selbst war ein Mystiker der Tränen. Weinen war für ihn stets ein Zeichen von Wahrheit. Sein eschatologisches Denken ist durch und durch salettinisch.
Bloy und viele andere La Salette-Verehrer stießen im 19. Jahrhundert gegen eine unsichtbare Wand, die beileibe nicht nur von Agnostikern gebildet wurde.
Nur zu oft wurde die Botschaft von La Salette auch im Klerus gegen die sanften Worte von Lourdes ausgespielt, ohne dass man es wirklich wagte, die Echtheit von La Salette in Zweifel zu ziehen.g
Die Botschaft der Gottesmutter
Eine apokalyptische Botschaft der weinenden Muttergottes von La Salette, die Im 19. und frühen 20. Jahrhundert nur ungern gehört wird.
Sie berichtet, dass sie den Arm ihres Sohnes, der auf die Menschheit hinabzufallen droht, hochhält, aufgrund ihrer düsteren Aussagen:
- „Gott wird in beispielloser Weise zuschlagen“ –, ihrer unverhohlenen Warnungen an die Menschheit –


- „Die Erde wird dann mit allerlei Plagen geschlagen werden“ – und vor allem aufgrund ihrer offenen Kritik am Klerus –
- „Die Priester, Diener meines Sohnes, die Priester sind durch ihr schlechtes Leben, ihre Ehrfurchtslosigkeiten, ihre Pietätlosigkeit bei der Feier der heiligen Geheimnisse, durch ihre Liebe zum Gelde, zu Ehren und Vergnügungen Kloaken der Unreinigkeit geworden“ –,
- alle Zitate aus der sogenannten „Großen Botschaft von La Salette“, 1873.
Vergleich Garabandal 1961.65: Die immerwährende Jungfrau und Gottesmutter Maria erscheint vier jungen Mädchen in Nord-Spanien und
beklagt den Unglauben vieler Kleriker und unwürdig gefeierter Gottesdienste.
Kurzform. Sie weine um uns Sünder, sie wolle uns mit Christus versöhnen, wobei wir den Sonntag als Tag des Herrn beachten sollten, also regelmäßig zur heiligen Sonntagsmesse gehen. – Im weiteren Verlauf geht Maria, wie oben angeführt, auf die kommende, für die Kirche und den Papst schwierige Zeiten ein, prophezeit Verfolgungen, Glaubensabfall von Bischöfen und Klerikern.
Man beachte Ihre Vorhersagen. Sie sind alle eingetreten: Die Christen werden weltweit verfolgt, in West-Europa teils diskriminiert, viele Bischöfe sind nur noch NGO-gesteuert, dem veröffentlichen Mainstream verpflichtet, negieren ihren Bischofseid, nämlich das Glaubensgut aus der Apostelzeit unverfälscht zu verkünden.
Vita der Seherkinder. Zitat Die Tagespost vom 14. Mai 2021.
Die Seherin von La Salette musste dieses Unbehagen, das die Worte der weinenden Mutter Gottes bei ihren Zeitgenossen auslösten, am eigenen Leib erfahren. Sicher, auch Bernadette Soubirous wurde in ihrem Klosterleben das Ziel von Attacken ihrer Superiorin. Mélanie Calvat jedoch, die im Alter von 73 im italienischen Altamura starb, trug noch schwerer an ihrem Seherinnen-Erbe: Ihr wurde zunächst die Profess verwehrt, sie wanderte dann von Orden zu Orden, bis sie 1864 endlich in einem Marseiller Karmel zum Noviziat zugelassen wurde, aber nur unter der Bedingung, ihre Identität geheim zu halten, was natürlich nicht gelang. Also musste sie weiterziehen und lebte schließlich die letzten 17 Jahre allein in Süditalien.
Maximin erging es noch schlimmer. Er führte ein unstetes Leben voller Schulden. Offensichtlich ist das das Schicksal derjenigen, die Maria von Angesicht zu Angesicht entgegentreten durften: nicht mehr aufgenommen zu werden in dieser Welt, weil sie mit der Botschaft gleichgesetzt werden, die sie doch nur überbringen sollten.
Die Große Botschaft von La Salette + Maria spricht:
Melanie, was ich dir jetzt sagen werde, wird nicht immer geheim bleiben; du wirst es im Jahre 1858 (im Jahr der berühmten Muttergotteserscheinungen zu Lourdes) bekanntmachen können.
Die Priester, Diener meines Sohnes, die Priester sind durch ihr schlechtes Leben, ihre Ehrfurchtslosigkeiten, ihre Pietätlosigkeit bei der Feier der heiligen Geheimnisse, durch ihre Liebe zum Geld, zu Ehren und Vergnügungen Kloaken der Unreinigkeit geworden. Ja, die Priester fordern die Rache heraus, und die Rache schwebt über ihren Häuptern. Wehe den Priestern und den gottgeweihten Personen, die durch ihre Treulosigkeiten und ihr schlechtes Leben meinen Sohn von neuem kreuzigen! Die Sünden der gottgeweihten Personen schreien zum Himmel und rufen nach Rache, und siehe, die Rache ist vor ihren Türen; denn es gibt niemand mehr, der die Barmherzigkeit und die Verzeihung für das Volk erfleht; es gibt keine großherzigen Seelen mehr; es gibt niemand mehr, der würdig wäre, das makellose Opferlamm dem Ewigen zugunsten der Welt aufzuopfern.
Gott wird in beispielloser Weise zuschlagen.
Wehe den Bewohnern der Erde! Gott wird seinem ganzen Zorn völlig freien Lauf lassen, und niemand wird sich so vielen vereinten Übeln entziehen können.
Die Häupter, die Führer des Gottesvolkes, haben das Gebet und die Buße vernachlässigt, und der Dämon hat ihren Verstand verdunkelt; sie sind irrende Sterne geworden, die der alte Teufel mit seinem Schweif nach sich zieht, um sie zu verderben. Gott wird es der alten Schlange gestatten, Entzweiungen unter die Regierenden, in alle Gesellschaften, in alle Familien zu bringen; man wird körperliche und geistige Peinen erleiden; Gott wird die Menschen sich selbst überlassen und wird Strafgerichte senden, die während mehr als 35 Jahren aufeinander folgen werden.
Die Menschheit steht am Vorabend der schrecklichsten Geißeln und der größten Ereignisse. Man muss darauf gefasst sein, mit eiserner Rute geführt zu werden und den Kelch des Zornes zu trinken.
Der Stellvertreter meines Sohnes, der Hohepriester Pius IX., verlasse Rom nach dem Jahre 1859 nicht mehr. Er sei vielmehr standhaft und großmütig und kämpfe mit den Waffen des Glaubens und der Liebe. Ich werde mit ihm sein.
Er traue dem Napoleon nicht. Sein Herz ist doppelzüngig. Und wenn er gleichzeitig Papst und Kaiser sein will, wird sich Gott bald von ihm zurückziehen. Er ist jener Adler, der in seinem Streben, immer höher zu steigen, in das Schwert stürzen wird, mit dem er die Völker nötigen will, ihn aufsteigen zu lassen. (Dies sagt Maria im Jahre 1846, als Napoleon III. zu lebenslänglicher Haft verurteilt, im Gefängnis sitzt und man nicht an sein künftiges Kaisertum dachte.)
Italien wird für seinen Ehrgeiz, das Joch des Herrn aller Herren abzuschütteln, bestraft; auch wird es dem Krieg überliefert werden. Das Blut wird überall fließen. Die Kirchen werden geschlossen oder entheiligt werden. Die Priester, die Ordensleute werden fortgejagt; man lässt sie sterben, eines grausamen Todes sterben. Viele werden den Glauben verlassen. Die Zahl der Priester und Ordensleute, die sich von der wahren Religion trennen, wird groß sein; unter diesen Personen werden sich selbst Bischöfe befinden.
Der Papst möge sich vor den Wundertätern in acht nehmen. Denn die Zeit ist gekommen, da die erstaunlichsten Wunder auf der Erde oder in der Luft stattfinden.
Im Jahre 1864 wird Luzifer mit einer großen Menge von Teufeln aus der Hölle losgelassen. Sie werden den Glauben allmählich auslöschen, selbst in Menschen, die Gott geweiht sind. Sie werden sie in einer Weise blind machen, dass diese Menschen, falls sie nicht eine besondere Gnade empfangen, den Geist dieser bösen Engel aufnehmen werden. Viele Ordenshäuser werden den Glauben völlig verlieren und viele Seelen mit ins Verderben ziehen.
Schlechte Bücher wird es auf der Erde im Überfluss geben, und die Geister der Finsternis werden überall eine Kälte gegen alles ausbreiten, was den Dienst Gottes betrifft. Sie werden eine sehr große Macht über die Natur haben. Es wird Kirchen geben, in denen man diesen bösen Geistern dient. Manche Personen werden von diesen bösen Geistern von einem Ort zum anderen versetzt, und sogar Priester, weil diese sich nicht vom guten Geist leiten lassen, der ein Geist der Demut, der Liebe und des Eifers für die Ehre Gottes ist. Man wird Tote und selbst Gerechte auferstehen lassen (im Spiritismus! d.h., diese Toten werden die Gestalt der gerechten Seelen annehmen, die auf Erden gelebt haben, um die Menschen besser verführen zu können. Diese sogenannten Toten, unter deren Gestalten sich nur Teufel verbergen, werden ein anderes Evangelium predigen, das dem des wahren Jesus Christus entgegengesetzt ist, das das Dasein des Himmels sowie die verdammten Seelen leugnet. Alle diese Seelen werden wie mit ihren Leibern vereinigt erscheinen. Zusatz von Melanie selbst.) Überall werden außergewöhnliche Wundertaten vorkommen, da der Glaube erloschen ist und das falsche Licht die Welt erleuchtet. Wehe den Kirchenfürsten, die nur nach Reichtümern und nach Erhaltung ihrer Autorität und nach stolzer Herrschaft trachten.
Der Stellvertreter meines Sohnes wird viel zu leiden haben, da die Kirche eine Zeitlang schweren Verfolgungen ausgesetzt sein wird. Das wird die Zeit der Finsternisse sein. Die Kirche wird eine schreckliche Krise durchmachen.
Da der heilige Glaube an Gott in Vergessenheit geraten ist, will jeder einzelne sich selbst leiten und über seinesgleichen stehen. Man wird die bürgerlichen und kirchlichen Gewalten abschaffen. Jede Ordnung und jede Gerechtigkeit wird mit Füßen getreten werden. Man ird nur Mord, Hass, Missgunst, Lüge und Zwietracht sehen, ohne Liebe zum Vaterland und zur Familie. Der Heilige Vater wird viel leiden. Ich werde bei ihm sein bis zum Ende, um sein Opfer anzunehmen.
Die Bösewichter werden mehrere Male seinem Leben nachstellen, ohne seinen Tagen schaden zu können. Aber weder er noch sein Nachfolger (Am Rande ihres Exemplares von Lecce hat Melanie diese Worte zwischen Klammern geschrieben: „der nicht lange regieren wird“) werden den Triumph der Kirche Gottes sehen.
Die bürgerlichen Regierungen werden alle dasselbe Ziel haben, das da ist, die religiösen Grundsätze abzuschaffen und verschwinden zu lassen, um für den Materialismus, Atheismus, Spiritismus und alle Arten von Lastern Platz zu schaffen.
Im Jahre 1865 wird man den Gräuel an heiligen Stätten sehen. In den Ordenshäusern werden die Blumen der Kirche in Fäulnis übergehen, und der Teufel wird sich als König der Herzen gebärden. Die Oberen der Ordensgemeinschaften mögen auf der Hut sein, wenn sie jemand in das Kloster aufzunehmen haben; denn der Teufel wird alle seine Bosheit aufwenden, um in den religiösen Orden Leute unterzubringen, die der Sünde ergeben sind. Denn die Unordnungen und die Liebe zu fleischlichen Genüssen werden auf der ganzen Welt verbreitet sein.
Frankreich, Italien, Spanien und England werden im Krieg sein. Das Blut wird auf den Straßen fließen. Der Franzose wird mit dem Franzosen kämpfen, der Italiener mit dem Italiener. Schließlich wird es einen allgemeinen Krieg geben, der entsetzlich sein wird. Für eine Zeitlang wird Gott weder Italiens noch Frankreichs gedenken, weil das Evangelium Christi ganz in Vergessenheit geraten ist. Die Bösen werden ihre ganze Bosheit entfalten. Man wird sich töten, man wird sich gegenseitig morden bis in die Häuser hinein.
Auf den ersten Hieb seines Schwertes, das wie ein Blitz einschlagen wird, werden die Berge und die ganze Natur vor Entsetzen zittern, weil die Unordnungen der Menschen und ihre Verbrechen das Himmelsgewölbe durchdringen. Paris wird niedergebrannt und Marseille verschlungen werden. Mehrere große Städte werden niedergebrannt und durch Erdbeben verschlungen werden. Man wird glauben, alles sei verloren. Man wird nur Menschenmord sehen. Man wird nur Waffengetöse und Gotteslästerungen hören. Die Gerechten werden viel leiden; ihre Gebete, ihre Bußübungen und ihre Tränen werden zum Himmel emporsteigen, und das ganze Gottesvolk wird um Verzeihung und Erbarmen flehen und meine Hilfe und meine Fürbitte anrufen. Dann wird Jesus Christus durch eine Tat seiner Gerechtigkeit und seiner großen Barmherzigkeit für die Gerechten seinen Engeln befehlen, alle seine Feinde dem Tode zu überliefern. Plötzlich werden die Verfolger der Kirche Jesu Christi und alle der Sünde ergebenen Menschen zugrunde gehen, und die Erde wird wie eine Wüste werden. Dann wird der Friede, die Versöhnung Gottes mit den Menschen werden. Man wird Jesus Christus dienen, ihn anbeten und ihn verherrlichen. Die Nächstenliebe wird überall aufblühen. Die neuen Könige werden der rechte Arm der heiligen Kirche sein, die stark, demütig, fromm, arm, eifrig und eine Nachahmerin der Tugenden Jesu Christi sein wird. Das Evangelium wird überall gepredigt werden, und die Menschen werden große Fortschritte im Glauben machen, weil es Einigkeit unter den Arbeitern Jesu Christi geben wird und die Menschen in der Furcht Gottes leben werden.
Dieser Friede unter den Menschen wird aber nicht von langer Dauer sein. 25 Jahre reichlicher Ernten werden sie vergessen lassen, dass die Sünden der Menschen die Ursache aller Strafen sind, die über die Erde kommen.
Ein Vorläufer des Antichrists wird mit seinen Truppen aus vielen Völkern wider den wahren Christus, den alleinigen Retter der Welt, kämpfen. Er wird viel Blut vergießen und die Verehrung Gottes vernichten wollen, damit man ihn wie einen Gott ansehe.
Die Erde wird dann mit allerlei Plagen geschlagen werden (nebst der Pest und der Hungersnot, die allgemein sein werden). Es wird Kriege geben bis zum letzten Krieg, der dann von den 10 Königen des Antichrists geführt wird, welche Könige von einem gleichen Vorhaben beseelt sind und die einzigen sind, welche die Welt regieren werden. Bevor dieses eintritt, wird es eine Art falschen Friedens auf der ganzen Welt geben. Man denkt an nichts anderes als an Belustigungen. Die Bösen geben sich allen Arten von Sünden hin. Aber die Kinder der heiligen Kirche, die Kinder des Glaubens, meine wahren Nachahmer, werden in der Liebe zu Gott und in den Tugenden unter Führung des Heiligen Geistes wachsen. Ich werde mit ihnen kämpfen, bis sie zur Fülle des Alters gelangen.
Die Natur lechzt nach Rache wegen der Menschen und bebt vor Entsetzen in Erwartung dessen, was über die durch Verbrechen besudelte Erde hereinbrechen soll.
Zittert, Erde und ihr, die ihr Gelübde zum Dienst Jesu Christi abgelegt habt und die ihr innerlich euch selbst anbetet, zittert! Denn Gott geht daran, euch seinen Feinden zu überliefern, da die heiligen Orte in Verderbnis sind. Zahlreiche Klöster sind nicht mehr Häuser Gottes, sondern die Weiden des Asmodeus (d.h. des Teufels der Unkeuschheit) und der Seinen.
So wird es um die Zeit sein, wenn der Antichrist geboren wird von einer jüdischen Ordensfrau, einer falschen Jungfrau, die mit der alten Schlange, dem Meister der Unzucht, im Bunde stehen wird. Sein Vater wird Bischof sein. Bei seiner Geburt wird er Gotteslästerungen ausspeien; er wird Zähne haben; mit einem Wort, dieser ist der fleischgewordene Teufel. Er wird in ein schreckliches Geschrei ausbrechen; er wird Wunder wirken, er wird sich nur von der Unzucht nähren. Er wird Brüder haben, die zwar nicht so wie er fleischgewordene Teufel, wohl aber Kinder des Bösen sind. Mit zwölf Jahren werden sie sich schon durch glänzende Siege, die sie davontragen, auszeichnen.
Bald wird ein jeder von ihnen an der Spitze einer Armee sein, unterstützt von Legionen der Hölle.
Die Jahreszeiten werden sich verändern. Die Erde wird nur schlechte Früchte hervorbringen; die Sterne werden ihre regelmäßigen Bahnen verlassen. Der Mond wird nur ein schwaches rötliches Licht wiedergeben. Wasser und Feuer werden auf der Erde furchtbare Erdbeben und große Erschütterungen verursachen, welche Berge und Städte versinken lassen.
Rom wird den Glauben verlieren und der Sitz des Antichrists werden.
Die Dämonen der Luft werden mit dem Antichrist große Wunderdinge auf der Erde und in den Lüften wirken, und die Menschen werden immer schlechter werden.
Gott wird für seine treuen Diener und die Menschen guten Willens sorgen. Das Evangelium wird überall gepredigt werden; alle Völker und alle Nationen werden Kenntnis von der Wahrheit haben.
Ich richte einen dringenden Aufruf an die Erde: Ich rufe auf die wahren Jünger Gottes, der in den Himmeln lebt und herrscht. Ich rufe auf die wahren Nachahmer des menschgewordenen Christus, des einzigen und wahren Erlösers der Menschen. Ich rufe auf meine Kinder, meine wahren Frommen; jene, die sich mir hingegeben haben, damit ich sie zu meinem göttlichen Sohn führe; jene, die ich sozusagen in meinen Armen trage; jene, die von meinem Geist gelebt haben. Endlich rufe ich auf die Apostel der letzten Zeiten, die treuen Jünger Jesu Christi, die ein Leben geführt haben der Verachtung der Welt und ihrer selbst, in Armut und Demut, in Verachtung und in Schweigen, in Gebet und in Abtötung, in Keuschheit und in Vereinigung mit Gott, in Leiden und in Verborgenheit vor der Welt. Die Zeit ist da, dass sie ausziehen, um die Welt mit Liebe zu erfüllen. Geht und zeigt euch als meine geliebten Kinder. Ich bin mit euch und in euch, sofern euer Glaube das Licht ist, das euch in diesen Tagen der Drangsale erleuchtet. Euer Eifer macht euch hungrig nach dem Ruhm und der Ehre Jesu Christi. Kämpft, Kinder des Lichtes, ihr, die kleine Zahl, die ihr sehend seid; denn die Zeit der Zeiten, das Ende der Enden ist da.
Die Kirche wird verfinstert, die Welt in Bestürzung sein. Aber da sind Henoch und Elias, erfüllt vom Geist Gottes. Sie werden mit der Kraft Gottes predigen, und die Menschen guten Willens werden an Gott glauben, und viele Seelen werden getröstet werden. Sie werden durch die Kraft des Heiligen Geistes große Fortschritte machen und die teuflischen Irrtümer des Antichrists verurteilen.
Wehe den Bewohnern der Erde! Es wird blutige Kriege geben und Hungersnöte, Pestseuchen und ansteckende Krankheiten. Es wird entsetzliche Hagelregen von Tieren geben; Donner, welche Städte erschüttern; Erdbeben, welche Länder verschlingen. Man wird Stimmen in den Lüften hören. Die Menschen werden ihren Kopf gegen die Wände schlagen. Sie werden den Tod herbeirufen, und andererseits wird der Tod ihnen Qualen bringen. Überall wird Blut fließen. Wer könnte da siegen, wenn Gott nicht die Zeit der Prüfung abkürzte? Durch das Blut, die Tränen und die Gebete der Gerechten wird sich Gott erweichen lassen. Henoch und Elias werden dem Tod überliefert. Das heidnische Rom wird verschwinden. Und Feuer vom Himmel wird herabfallen und drei Städte verzehren. Die ganze Welt wird von Entsetzen geschlagen. Es ist Zeit. Die Sonne verfinstert sich. Der Glaube allein wird leben.
Nun ist die Zeit da! Der Abgrund öffnet sich. Siehe da den König der Könige der Finsternisse! Siehe da das Tier mit seinen Untergebenen, das sich Erlöser der Welt nennt. Stolz wird es sich in die Lüfte erheben, um zum Himmel aufzusteigen. Er wird durch den Hauch des Erzengels Michael erstickt. Er stürzt herab, und die Erde, die sich seit drei Tagen in beständiger Umwälzung befindet, wird ihren Schoß voll des Feuers öffnen. Er wird verschlungen für immer mit all den Seinen in die ewigen Abgründe der Hölle. Dann werden Wasser und Feuer die Erde reinigen und alle Werke des menschlichen Hochmuts vertilgen, und alles wird erneuert werden. Dann wird Gott gedient und verherrlicht werden.
(Quelle: „Die Große Botschaft von La Salette“, Christiana Verlag)
Für Nicht-Gläubige, für Atheisten allemal,
sind solche Erscheinungen, teils auch für Katholiken, Einbildungen, irgendwie psychologisch begründbar.
Man muss dazu wissen, dass beispielsweise die Wunder von Lourdes, Stichwort Heilungen, nach dem Eintauchen in das Wasserbecken, auch und gerade offiziell von nicht-katholischen Ärzten untersucht und beglaubigt werden.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass selbst die „Kirche“ viele tatsächliche wundersame, plötzliche Heilungen nicht anerkannt hat, weil irgendein Teil, ein Puzzle im Gesamtkonzept der Heilungsvorschriften fehlt, nicht beigebracht werden kann. Das ist aber überhaupt nicht tragisch.
Immer wieder lassen sich dieselben körperlich behinderten Kranken Jahr für Jahr nach Lourdes und / oder Fatima begleiten, weil sie dort Trost finden, manchmal etwas Linderung ihrer wahnsinningen Schmerzen. Die Hilfsbereitschaft der „Hospitaliter“ ist phänomenal, vor allem seitens junger Menschen. – vgl. auch die nachfolgende Geschichte eines bekannten französischen Arztes und Freimaurers.
Anmerkungen: Liebe User, werft doch einmal einen Blick auf die Webseite dieses außergewöhnlichen Ordens, der zurückgeht auf die Erscheinungen der Jungfrau und Gottesmutter Maria vom 19. September 1846 in La Salette; sie erschien zwei Hirtenkindern, der fünfzehnjährigen Melanie und ihrem elfjährigen Freund Maximin, beide aus sehr ärmlichen Familien. La Salette, bis dahin ein unbekanntes Dorf in den französischen Alpen auf 1.800 m Höhe. Bei ihrer Erscheinung vertraute die Jungfrau Maria den beiden, Maximin und Melanie, gemeinsam eine Botschaft an – gerichtet an „ihr ganzes Volk“. Der Bischof von Grenoble beglaubigte die Botschaft am 19. September 1851 durch ein Mandat.
Für mehr Informationen bitte anklicken