Kölner Kardinal Woelki ermutigt junge Anhänger der alten Messe

Der Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Woelki hat der Petrusbruderschaft im Erzbistum Köln ein gutes Zeugnis für ihre seelsorgliche Arbeit ausgestellt. + Das ist doch einmal eine gute Nachricht, die hoffen lässt.

Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln (2019)

FotoQuelle: commons.wikimedia (09-06-26) gemeinfrei

Am Rande des Glaubensfestes „kommt&seht“ in Köln sagte der Erzbischof am Freitag im Gespräch mit dieser Zeitung, er sei Pater Bernhard Gerstle und seinen Mitbrüdern sehr dankbar dafür, dass sie die tridentinische Liturgie „in einer guten und verantwortungsvollen Weise feiern“

Auf den starken Zuwachs der Chartres-Pilgerfahrt angesprochen, ermutigte der Kardinal die Jugendlichen: „Wer dort beheimatet ist und für seinen Glauben und sein tägliches Zeugnis dort seine Kraft findet, soll seinen Weg gehen.“

Mit Papst Leo sei eine gute Entscheidung gefunden worden, um mit der überlieferten Form der lateinischen Liturgie umzugehen.

Natürlich gebe es auch kritische Reaktionen und die Sorge, Gottesdienstbesucher könnten anderen Gemeinden weggenommen werden. „Aber wir arbeiten alle zusammen, lieben die Freiheit und die Vielfalt, sodass die Einzelnen entscheiden können, wo sie sich am besten aufgehoben fühlen.“ Das dreitägige Glaubensfest „kommt&seht“ endete am Samstag.