„Ich verteidige die Alte Messe, die moderne ruiniert den Glauben.“ Martin Mosebach, Schriftsteller

Einige Highlights seines Interviews auf beiboot-petri.blogspot, 28.12.2023. FotoAusschnitt: Martin Mosebach

Martin Mosebach am Stand der dtv Verlagsgesellschaft bei der Frankfurter Buchmesse 2022.

FotoQuelle: commons.wikimedia (01.02.26), gemeinfrei

Es ist jetzt offensichtlich, dass der Glaube der Kirche  durch die neue Form der Messe schwer beschädigt wurde.“

  • Mosebach beschreibt die Vergötterung der Subjektivität,
  • geht auf die Verleugnung der Tatsache ein,
  • dass die Tradition keine Last für die Kirche ist, sondern ihr Wesen. +
  • An vielen Altären gäbe es heute kein Kruzifix mehr, 
  • sondern ein Mikrofon, das die Stimme des Priesters bis in den letzten Winkel widerhallen ließe, damit ihn niemand vergesse.
  • „Die Tatsache jedoch, daß neue Generationen den alten Ritus wiederentdeckten, muss die Bedenken geschürt haben, die zu Bergoglios neuem Motu proprio führten.“
  • Er meinte Papst Franziskus` Schreiben Traditionis custodes im Juli 2021 zur Eindämmung der Alten Messe. +

Es lohnt sich, sein in 2001 editiertes Buch Häresie der Formlosigkeit noch einmal zu lesen, aktuell erweitert.

Martin Mosebach. Als Autor von Romanen, Erzählungen, Gedichten, Opernlibretti und Essays über Kunst und Literatur, Reportagen und religiöse, historische und politische Themen ist der Protagonist einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Gegenwart.

„Wort zum Sonntag“ ohne Glauben:

Wie die Kirchen ihre Gläubigen vertreiben

KISSLER KOMPAKT 145.000 Abonnenten + 89.665 Aufrufe 12.01.2026 #Christentum#ARD#Kirche📢 Hier ist Kissler Kompakt, der erste Kommentar des Tages.

Heute lautet unser Thema: Mit dem „Wort zum Sonntag“ vertreiben die Kirchen die Gläubigen.

  • Seit 1954 sollte das „Wort zum Sonntag“ christliche Verkündigung leisten.
  • Heute ist es ein politisches Erbauungsformat im Tonfall linker Leitartikel.

Alexander Kissler analysiert: ✔️ warum das „Wort zum Sonntag“ kaum noch von Gott spricht ✔️ wie Feminismus, Queerness und Staatsgläubigkeit den Glauben ersetzen ✔️

  • weshalb politische Moralpredigten Trost und Transzendenz verdrängen ✔️
  • wie Kirchen sich selbst zur weltanschaulichen Sekte machen ✔️
  • und warum immer mehr Gläubige innerlich kündigen

Wo Kirche Haltung predigt, statt Glauben zu verkünden, verliert sie ihre Existenzberechtigung.