Chesterton: „Als Christus seine große Gesellschaft gründete, wählte er zu ihrem Grundstein weder den brillanten Paulus noch den mystischen Johannes, sondern einen Ausflüchtemacher, ein Großmaul und einen Feigling – mit einem Wort, einen Menschen.
Die Kirche wird als Kirche Jesu Christi bestehen, was auch immer geschehen mag – nicht unbedingt in West-Europa, aber auf den anderen Kontinenten + The Church will exist as the Church of Jesus Christ, whatever happens – not necessarily in Western Europe, but on the Other Continents.
Gilbert Keith Chesterton (1905)
Die historische christliche Kirche ist unzerstörbar! + Chesterton zielt in seinem Buch Heretics (S. 60) auf die Schwäche von Petrus ab, der bewusst von Jesus als sein Nachfolger auf Erden auserwählt worden war + Konvertit in 1922

Gilbert Keith Chesterton (1874-1936) bei der Arbeit (undatiert).
FotoQuelle: commons.wikimedia (12-05.26), gemeinfrei
- „Als Christus seine große Gesellschaft gründete, wählte er zu ihrem Grundstein
- weder den brillanten Paulus
- noch den mystischen Johannes,
- sondern einen Ausflüchtemacher, ein Großmaul und einen Feigling –
- mit einem Wort, einen Menschen.
- Und auf diesen Felsen hat er seine Kirche gebaut, und die Pforten der Hölle haben sie nicht überwältigt.
- Alle Kaiserreiche und Königreiche sind zugrunde gegangen, wegen ihrer innewohnenden Schwäche, durch starke Männer gegründet zu sein.
- Aber dieses eine, die historische christliche Kirche, war auf einen schwachen Menschen gegründet, und deshalb ist sie unzerstörbar.“
Weiteres Zitat:
- „Wenigstens fünf Mal ist mit den Arianern und mit dem Albigenser,
- mit dem humanistischen Skeptiker, mit Voltaire
- und mit Darwin der Glaube allem Anschein nach vor die Hunde gegangen.
- In jedem dieser fünf Fälle war es aber der Hund, der starb.
Quelle: Mitteilungsblatt FSSPX, Februar 2024. + Autor Gisbert Kranz. Gilbert Keith Chesterton. Prophet mit spitzer Feder. 2005. Sankt Ulrich Verlag, Augsburg, S. 138. + YouTube-Video: Chesterton Was Right About Everything … + Kurzvita G.K. Chesterton, 1874-1936, konvertierte 1922 zum Katholizismus. Englischer Schriftsteller, Journalist, Erfinder der Krimiserie Father Brown +
Wer G.K. Chesterton kennenlernen möchte,
dem stehen viele YouTube-Videos zur Verfügung. Ich beschränke mich auf folgendes:
Speichern + 44.174 Aufrufe + 05.05.2026 + #Modernism#WesternCivilization#CatholicCulture + G.K. Chesterton wrote eighty books, four thousand essays, and two hundred short stories — and almost nobody reads him anymore. This episode walks through why the Apostle of Common Sense diagnosed the diseases of modernity a hundred years before the symptoms became impossible to ignore: the cult of progress, the silencing of tradition, the assault on the family, the case for distributism, the madman who has lost everything except his reason, and the line that summarizes everything — that the Christian ideal has not been tried and found wanting, but found difficult and left untried. — Show Notes —
• C.S. Lewis credited one of Chesterton’s books as the single most important factor in his conversion to Christianity. + • On progress: „My attitude toward progress has passed from antagonism to boredom. I have long ceased to argue with people who prefer Thursday to Wednesday because it is Thursday.“ + • On tradition: „Tradition means giving votes to the most obscure of all classes — our ancestors. It is the democracy of the dead.“ + • Chesterton defended the family as the test of freedom, because both big capitalism and big socialism have an interest in absorbing it. + • With Hilaire Belloc, Chesterton developed Distributism — the principle that productive property should be owned as widely as possible. • On capitalism: „Too much capitalism does not mean too many capitalists, but too few capitalists.“ + • Chesterton compared the modern madman not to someone who has lost his reason, but to someone who has lost everything except his reason. + • On Christianity: „The Christian ideal has not been tried and found wanting. It has been found difficult; and left untried.“
• Chesterton’s cause for canonization was opened in 2013. Start with Orthodoxy — short, brilliant, and it will ruin you for every lesser thinker. Listen: https://catholicfrequency.com/chester…
Warum dieser katholische Denker alles kommen sah!
Zunächst gehen die Autoren des Videos auf die Beliebtheit des Protagonisten ein + Ernest Hemingway, C.S. Lewis, T.S. Eliot wie eine Agatha Christi bewunderten ihn als Mensch, als besten Writer (Journalist, Autor, Novelist, Schriftsteller, Zeichner, katholischer Konvertit ) des 20zigsten Jahrhunderts, der allerdings heute – leider – nicht mehr so viel gelesen wird. +
The Napoleon of Notting Hill is a novel written by G. K. Chesterton in 1904, set in a nearly unchanged London in 1984. (Wikipedia, 12.05.26)
FotoQuelle: commons.wikimedia (12.05.26), gemeinfrei
Nachfolgender Text in Anlehnung an den englischen Originaltext:
G.K. Chesterton sah unsere (gegenwärtige) Welt exakt vor Augen + Er diagnostizierte die Krankheiten der Moderne hundert Jahre, bevor die Symptome nicht mehr zu übersehen waren + Der Fortschritt sei die inoffizielle Religion der modernen Welt geworden. Alles Neues müsse auch besser sein + Chesterton hielt das für Wahnsinn: „Meine Einstellung zum Fortschritt hat sich von Ablehnung zu Langeweile gewandelt“ – „Ich habe schon lange aufgehört, mit Leuten zu streiten, die den Donnerstag dem Mittwoch vorziehen, nur weil es Donnerstag ist.“

Fortschritt wohin? + Ohne Ziel kein Fortschritt + Man irre umher + Und eine Gesellschaft, die nicht weiß, wohin sie geht, werde jeden Schritt feiern, den sie macht – selbst jene, die über eine Klippe führten.
Zur Tradition + Chestertons Verteidigung der Tradition lässt aufhorchen + Er sagte:
- „Tradition bedeutet, den obskursten aller Stände unsere Stimmen zu geben: unseren Vorfahren“ +
- Es sei die Demokratie der Toten + Die Tradition weigere sich, sich der zufällig umherwandelnden Oligarchie zu unterwerfen + Chesterton weiter:
- „Wir reden endlos über Inklusion, darüber, jede Stimme zu hören“ +
- „Wen aber haben wir völlig zum Schweigen gebracht?
- Die Toten – die Milliarden von Menschen, die vor uns lebten, die alles erbauten, was wir geerbt haben, und deren hart erkämpfte Weisheit wir beiseite schieben, weil sie alt ist.“
Er sah, was mit der Familie geschah + Er verteidigte das Zuhause – nicht als Gefängnis für Frauen, sondern als die wichtigste Institution der Zivilisation. Er betrachtete die Familie als Prüfstein der Freiheit, weil sie die einzige Institution sei, die sowohl der Staat als auch der Markt vereinnahmen wolle. +
- Jemand, der sein eigenes Haus besitze und seine eigenen Kinder großziehe, sei schwerer zu kontrollieren
- als Menschen, die finanziell von Unternehmen oder von der Regierung, der öffentlichen Verwaltung, abhängig seien. +
- Deshalb habe sowohl der überbordene Kapitalismus als auch der Sozialismus ein Interesse daran, die Familie zu schwächen. + Chesterton sah das ganz klar.
Chesterton sah, was auf die Wirtschaft zukommen würde. + Zusammen mit seinem Freund Hilaire Belloc entwickelte er eine Idee namens Distributismus – das Prinzip, dass produktives Eigentum so breit wie möglich verteilt sein sollte:
- Keine Konzentration in den Händen einiger weniger Milliardäre und auch nicht vom Staat beschlagnahmt, sondern auf viele verteilt, mit wenigen Kapitalisten.
Er sagte: „Zu viel Kapitalismus bedeutet nicht zu viele Kapitalisten, sondern zu wenige Kapitalisten.“ + Dieses Ansinnen sowohl die Wall Street als auch die Sozialisten zu beunruhigen, sei normalerweise ein Zeichen dafür, dass man sich auf der richtigen Spur befinde.
Er sah voraus, was mit dem Intellekt geschehen würde. + Seine Warnung:
- Die moderne Welt würde zwar die Vernunft nicht ablehnen, aber sie missbrauchen +
- Sie würde eine Idee herausgreifen, sie aus dem Ganzen herausreißen und sie bis zum Wahnsinn treiben. +
- Er verglich den Wahnsinnigen nicht mit jemandem, der seine Vernunft verloren habe,
- sondern mit jemandem, der alles außer seiner Vernunft verloren habe –
- einer Person, die in einem vollkommen logischen System gefangen sei, das keinen Bezug zur Realität habe.
Und hinter all dem sah er, dass die wahre Krise eine spirituelle war.
- Er schrieb den Satz, der alles zusammenfasst: „Das christliche Ideal wurde nicht ausprobiert und für mangelhaft befunden. Es wurde als schwierig empfunden und unversucht gelassen.“ +
- Wir haben das Christentum nicht abgelehnt, weil wir eine bessere Antwort gefunden hätten. +
- Wir haben es abgelehnt, weil es zu viel von uns verlangte.“ +
- „Und dann haben wir ein Jahrhundert damit verbracht, Alternativen zu entwickeln, die alle am selben Ort enden: Verwirrung, Einsamkeit und Verzweiflung. „
Chestertons Seligsprechungsverfahren wurde 2013 eröffnet. Vielleicht wird er eines Tages heiliggesprochen: Der Prinz der Paradoxien. + Der Apostel des gesunden Menschenverstands + Ein Mann, der dreihundert Pfund wog und sich lachend durch die ernstesten Debatten seiner Zeit schlängelte – und bei allen Recht hatte.
Wenn Sie ihn noch nicht gelesen haben, fangen Sie mit „Orthodoxy“ an. Es ist kurz, es ist brillant. Eine Handreichung für die Ungläubigen. Umschlagdeckel: Er verteidigt die Tradition, das Wunder, die Phantasie und das Dogma. ER beruft sich dabei einzig und allein auf die alltägliche Erfahrung, den commons sense, die Vernunft und die Demokratie. (…) Mit zwölf ein Heide, mit sechzehn Agnostiker, und den einzig und allein sein wildes Denken zum Glauben führte.“ + Danach werden Sie sich fragen, welcher andere bedeutende Denker ihm wohl das Wasser reichen könnte? + Gilbert Keith Chesterton hatte mit allen seinen Diagnosen Recht. + Und die Welt holt erst jetzt auf. + CATHOLIC FREQUENCY + Übersetzt mit DeepL.com + Quelle: YouTube-Video: Chesterton Was Right About Everything …
Du bist Petrus – und auf diesen Felsen
werde ich meine Kirche bauen
You are Peter – and On this Rock I Will Build My Church
Matthäus 16,18,19: „Ich (Jesus) aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben.“ – „But I (Jesus) say to you: You are Peter and on this Rock I will Build my Church and the Powers of the Underworld will not Overpower it. I will give you the Keys of the Kingdom of Heaven.“
Papst Benedikt XVI. 2012 zum Fest des Papstamtes
zum katholischen Fest „Kathedra Petri“
„Die Kirchenväter haben in der Gemeinschaft der Kirche die Funktion von Bürgen für die Treue zur Heiligen Schrift +
Sie sichern eine zuverlässige, solide Exegese, die fähig ist, mit der Kathedra Petri ein festes, einheitliches Gefüge zu bilden + Die im Licht der Väter vom Lehramt maßgeblich interpretierte Heilige Schrift erleuchtet den Weg der Kirche in der Zeit, indem sie ihr inmitten der geschichtlichen Veränderungen ein beständiges Fundament gibt.“ – 19.02.12

Christus übergibt Petrus den Schlüssel
Fresko von Pietro Perugino, 1481–82.
Fotoquelle: commons.wikimedia
Kardinal Consalvi zu Kaiser Napoleon, 1801
- „Ist Ihnen klar, Majestät, dass nicht einmal wir Priester die Zerstörung der Kirche in achtzehn Jahrhunderten fertiggebracht haben?„
The Church Shall Always Prevail
Die Kirche wird immer siegen, nie untergehen
Christus überreicht dem Heiligen Apostel Petrus die Schlüssel. Zeichen als sein Stellvertreter resp. als Sachwalter auf Erden. +
Nicolas Poussin. Das Sakrament der Priesterweihe.
FotoQuelle: commons.wikimedia (22.02.25), gemeinfrei.

Deutsche Übersetzung von Catholic Daily Reflections, 22. Februar 2025 zum Thronfest des heiligen Apostels Petrus – Fest Kathedra Petri.
- „Und ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen,
- und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
- Ich werde dir die Schlüssel zum Himmelreich geben.
- Was du auf Erden binden wirst, wird auch im Himmel gebunden sein,
- und was du auf Erden lösen wirst, wird auch im Himmel gelöst sein.“ Matthäus 16:18-19
Diese Passage lehrt uns mehrere grundlegende Wahrheiten. Eine dieser Wahrheiten ist, dass „die Pforten der Unterwelt“ die Kirche niemals überwältigen werden. Diese Tatsache gibt Anlass zu großer Freude.
Denken Sie an die vielen menschlichen Institutionen, die im Laufe der Jahrhunderte existiert haben. Die mächtigsten Regierungen sind gekommen und gegangen. Verschiedene Bewegungen sind gekommen und gegangen. Unzählige Organisationen sind gekommen und gegangen. Aber die katholische Kirche besteht noch immer und wird bis zum Ende der Zeit bestehen. Das ist eines der Versprechen unseres Herrn, das wir heute feiern.
Die Kirche ist nicht nur aufgrund ihrer guten Führung über all die Jahre hinweg bestehen geblieben. Tatsächlich waren Korruption und ernsthafte interne Konflikte innerhalb der Kirche von Anfang an offensichtlich. Päpste haben ein unmoralisches Leben geführt. Kardinäle und Bischöfe haben wie Fürsten gelebt. Einige Priester haben schwer gesündigt. Und viele religiöse Orden haben mit ernsthaften internen Spaltungen gekämpft.
Aber die Kirche selbst, diese strahlende Braut Christi, diese unfehlbare Institution, besteht noch immer und wird weiter bestehen, weil Jesus sie garantiert hat.
Angesichts der modernen Medien, mit denen jede Sünde eines jeden Mitglieds der Kirche sofort und weltweit bekannt gemacht werden kann, besteht die Versuchung, auf die Kirche herabzuschauen. Skandale, Spaltungen, Kontroversen und dergleichen können uns manchmal zutiefst erschüttern und manche dazu veranlassen, ihre weitere Teilnahme an der römisch-katholischen Kirche in Frage zu stellen. Die Wahrheit ist jedoch, dass jede Schwäche ihrer Mitglieder für uns Anlass sein sollte, unseren Glauben an die Kirche selbst zu erneuern und zu vertiefen. Jesus hat nicht versprochen, dass jeder Kirchenführer ein Heiliger sein würde, aber er hat versprochen, dass „die Pforten der Unterwelt“ sie nicht überwältigen würden.
Denken Sie heute über Ihre eigene Sicht der Kirche heute nach. Wenn Skandale und Spaltungen Ihren Glauben geschwächt haben, dann richten Sie Ihren Blick auf unseren Herrn und sein heiliges und göttliches Versprechen. Die Pforten der Unterwelt werden die Kirche nicht überwältigen. Das ist eine Tatsache, die unser Herr selbst versprochen hat. Glauben Sie es und erfreuen Sie sich an dieser herrlichen Wahrheit.
Gebet: Mein glorreicher Bräutigam, du hast die Kirche auf dem Felsfundament des Glaubens des Petrus errichtet. Petrus und alle seine Nachfolger sind dein kostbares Geschenk an uns alle. Hilf mir, über die Sünden anderer, die Skandale und Spaltungen hinwegzusehen und dich zu sehen, mein Herr, der alle Menschen durch deine Braut, die Kirche, zur Erlösung führt. Ich erneuere heute meinen Glauben an das Geschenk dieser einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche. Jesus, ich vertraue auf dich.
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