Es kann nicht verkehrt sein, einmal einen Blick auf einige der größten weltweiten Marien-Wallfahrtsorte zu riskieren: siehe unten. Für einen Katholiken kann die Verehrung (KEINE Anbetung) der Mutter Jesu Christi nicht weit genug gehen; für viele ist sie gar Miterlöserin. Der Katholizismus ist ohne die Verehrung der Jungfrau und Gottesmutter nicht zu verstehen; sie ist Mutter der Kirche.
Marien-Erscheinungen 12. Jahrhundert bis Neuzeit

Berühmtes Marienbildnis. Orthodoxe Kirche.
Als „Werkzeug“ ihres göttlichen Sohnes Jesu Christi greift die Jungfrau und Gottesmutter Maria immer wieder in die Geschicke der Welt und der Gläubigen ein. Beispiele gibt es genug.
Nachstehend einige wenige der Orte, wo Maria Gläubigen erschienen ist – zumeist mit einer wichtigen Botschaft + in Europa + Süd-Amerika + Indischer Subkontinent + Afrika
Geordnet nach Erscheinungsjahr resp. -jahrhundert., inklusive der jährlich üblichen Pilgerzahlen, soweit vorhanden. + In das indische Velankanni sollen mittlerweile zig Millionen Gläubige pilgern.
- Mariazell, Österreich, 12. Jh.: eine Mio. Pilger jährlich
- Loreto, Italien, A.D. 1295: vier Mio. Wallfahrer jährlich
- Altötting, Bayern, A.D. 1330: eine Mio. Pilger p.a.
- Guadulupe, Mexiko, 1531 n. Chr.: 20 Mio. Wallfahrer jährlich !
- Velankanni, Indien, 1600: zwei Mio. Pilger p.a. Lourdes des Ostens
- Kevalaer, 1641. Deutschland: Viele Tausend Pilger p.a.
- Aparecida, Brasilien, 1717: acht Mio. Wallfahrer p.a.
- Paris, Rue du Bac, 1830 n. Chr. Catherine Laboure: (Wundertätige Medaille)
- La Salette, Frankreich, Pyrenäen, 1846: ca. 200.000 Pilger p.a.
- Kibeho, Afrika, Ruanda, 1981: 500.000 Pilger pa.
- Medjugorje, Bosnien-Herzogowina, 1981: mehrere Mio. Pilger jährlich, vor allem junge Menschen (vom Vatikan in 09.24. bedingt anerkannt)
Weitere Erscheinungs- und Wallfahrtsorte
Für mich – bis dato unbekannt – hinzugekommen ist der Marien-Wallfahrtsort Notre-Dame du Laus in den Südalpen Frankreichs. Maria, die Muttergottes, erschien dort vierundfünfzig (54) Jahre lang der Hirtin Benoite Rencurel – in der Zeit von 1664 bis 1718. +
Im Mai 2008 wurden die Erscheinungen endlich von der Kirche unter Papst Benedikt XVI. anerkannt. + Man kann sagen, dass die Jungfrau und Gottesmutter prinzipiell Kindern armer Leute erschienen ist, Ordensleuten, auf jeden keinen arrivierten Menschen der gehobenen Herkunft. + Der Vergleich mit der Lebenssituation Jesu ist evident.

Notre-Dame du Laus in den Südalpen Frankreichs, 1906.
FotoQuelle: commons.wikimeddia (09-07-26), gemeinfrei
Die Botschaft „Unserer Lieben Frau von Laus“:
Aufmerksame User werden schon längst erkannt haben, dass Maria immer die gleiche Botschaft verkündet: Umkehr + Rückkehr zum Glauben an den Herrgott + Buße
- Die Menschen sollen zur Umkehr und zur
- Rückkehr zu ihrem Glauben an Gott bewegt werden.
- Quelle: Die Tagespost vom 29.07.2025
Gebetsstätte Heede + Königin des Weltalls und der armen Seelen“
Stellvertretend für die vielen bischöflich anerkannten Erscheinungsorte sei an dieser Stelle die Gebetsstätte Heede im Emsland, nahe der holländischen Grenze, genannt. + In den Jahren 1937 bis 1940 wird von vier Kindern aus Heede berichtet, dass ihnen auf dem alten Friedhof die Muttergottes mit dem Jesuskind erschienen sei.
Das Jesuskind mit der Weltenkugel, 17. Jahrhundert. + Santo Domingo de la Calzada am Jakobsweg – Camino Frances.
Weiter im Text: Seit dieser Zeit ist Heede ein Ort des Gebets und der Nähe zu Gott. + Tausende Gläubige verehren hier die Gottesmutter als „Königin des Weltalls und der armen Seelen“. + gebetsstätte heede – Pfarreiengemeinschaft Maria Magdalena

Bistum Osnabrück: Manche Menschen gehen hier nicht einmal in die Messe. + Sie fahren zwar nach Heede, aber nicht zur Eucharistiefeier, nicht zum Beichten und nicht zur monatlichen Nachtanbetung. + Sie verweilen einfach still draußen bei Maria, an einem der zwei überdachten Andachtsorte, die hinter der alten Kirche St. Petrus für die Gottesmutter errichtet wurden. +

Albanien. Durres, Amphitheater, Kapelle, Mosaik. Maria als himmlische Kaiserin mit Kreuz und
Himmelsglobus (vor 630)
FotoQuelle: commons.wikimedia (09-07-26), gemeinfrei
So wie der gut gekleidete Mann aus dem Cloppenburgischen, der neulich um 22.30 Uhr noch in der Bank saß und betete. Er hatte an dem Tag in Berlin geschäftliche Verhandlungen geführt und war mit dem Ergebnis zufrieden. Von der Autobahn aus war er direkt nach Heede gefahren, um der Muttergottes zu danken.
Marien-Wallfahrtsorte am Camino de Santiago
- Lourdes, franz. Pyrenäen, 1858: sechs Mio. Wallfahrer jährlich.
- Am Pyrenäenweg – Camino Narbonne > Lourdes > Somportpass.
- Fatima, Portugal, 1917: fünf Mio. Pilger jährlich.
- Wenige Kilometer abseits des Caminho Portugues.
- Garabandal, Nord-Spanien, 1961: Tausende Gläubige (vom Vatikan noch nicht abschließend anerkannt, Stand 09.24).
- Abseits des Camino del Norte.