Hoffnungsvoll die gegenwärtige Situation, auf die sich gut aufbauen ließe. + Anteil Pilger im „Alter unter 18 Jahre alt“ am 31. März 2026: 19,6 % + Stand 2025: 11,54% + Stand 2006: 8,94%. + Hinzu käme ein Teil derjenigen Pilger, die in der Rubrik „18-45-jährige Pilger“ zusammengefasst werden + beispielhaft in 2025 gesamt: 40,45%. + FotoCollage: Quelle u.a.: File:US Navy 080206-N-7869M-057 Electronics Technician 3rd Class Leila Tardieu receives the sacramental ashes during an Ash Wednesday celebration.jpg – Wikimedia Commons
Wie junge Leute für den Jakobsweg begeistern
Prof. Klaus Herbers wirft in seinem Jakobusbrief Frühjahr 2026 (Dt. St. Jakobus-Gesellschaft) die Frage auf, in Analogie der geschilderten Situation Frankreichs (junge Menschen entdecken die katholische Kirche), wie die „jungen Menschen“ auf den Jakobsweg ansprechen; auf jeden Fall künftig auf dem eigenen Camino mit den Jungen ins Gespräch kommen, sie nach ihren Motiven befragen.
Ich schlage vor, grundsätzlich junge Leute gezielt anzusprechen. Wie? Woher die Adressen nehmen unter Wahrung des Datenschutzes?

Junge Pilger auf dem Weg nach Castrojeriz.
Warum nicht über die engagierten Senioren-Pilgermitglieder hinaus den Kontakt zu ihren Enkelkindern herstellen wollen?
- Warum nicht, unter Wahrung des Datenschutzes, alle Mitglieder von Jakobus-Gesellschaften gezielt und persönlich anschreiben mit der Maßgabe, ihre Kindeskinder gezielt für die Mystik und Religiosität des christlich fundierten Camino de Santiago zu begeistern?
Welcher junger Mensch geht schon gerne zu einem (Pilger-) Stammtisch in irgendeinen Gasthof?
- Warum nicht in den Hochschulen und Universitäten entsprechende Veranstaltungen zur Thematik „Der christliche Jakobsweg“ nur für Studenten, weibliche wie männliche, anbieten? Nicht nur im Rahmen des Seniorenstudiums.
- Dann allerdings schlage ich vor, dass der den Referent begleitende Pilgergeistliche seinen Priesterkragen anlegt, um glaubhaft nach außen sofort als Priester erkannt zu werden, wie jeder Bischof in der Regel.
- Blättert man im Sternenweg, der Mitgliederzeitschrift der Dt. St. Jakobus-Gesellschaft, sieht man dort abgelichtete Priester ohne Priesterkragen, im offenen Hemd: gut zu sehen auch im Artikel der Tagespost vom 31.03.26 über einen Pater des Pallottiner-Ordens SAC in Berlin zum Thema: Wiedereintritte in die katholische Kirche. + Ich frage mich dann immer, welchen Eindruck diese Geistliche wohl bei ihren Gesprächspartnern hinterlassen wollen? Follow the Mainstream!? In Abwandlung von follow the science?
Sicher scheint zu sein, dass es massgeblich französische christ-katholische Blogger geschafft haben, junge Menschen auf den digitalen …

Plattformen, also „Social Media“, für den katholischen Glauben zu interessieren und schwierig anmutende Themen nicht außen vor ließen: Warum die Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi, warum das am Aschermittwochsgottesdienst gespendete Aschekreuz so wichtig ist, et ecetera.
- Die zu Ostern 2026 in Frankreich geplanten Taufen *) vieler Tausend junger Menschen belegen das Szenario, die Essentials des Katholizismus` nicht verstecken + *) wie in den Jahren zuvor.
- Prinzipiell übertragbar auf den Jakobsweg?
- Warum nicht.
ChatGPT 1. April 2026: Warum junge Franzosen katholisch werden!
Lateinische Messen oder gregorianischer Gesang ziehen besonders kulturinteressierte junge Menschen an
Es gibt tatsächlich einen kleinen, aber viel diskutierten Trend, dass einige junge Menschen in Frankreich sich wieder stärker dem Katholizismus zuwenden. Das ist kein Massenphänomen, aber interessant – und die Gründe sind ziemlich vielfältig:
1. Suche nach Sinn und Orientierung
Viele junge Leute fühlen sich von Konsum, Social Media und Leistungsdruck erschöpft. Religion – besonders die katholische Kirche mit ihren klaren Ritualen und Traditionen – bietet Struktur, Gemeinschaft und Antworten auf existenzielle Fragen.
2. Gegenbewegung zur säkularen Gesellschaft
Frankreich ist stark laizistisch geprägt (Trennung von Staat und Religion). Gerade deshalb wirkt Religion für manche junge Menschen wieder „anders“ oder sogar rebellisch – eine bewusste Abgrenzung vom Mainstream.
3. Ästhetik und Tradition
Die katholische Liturgie (Messen, Gesang, Architektur) hat eine starke kulturelle und emotionale Wirkung.
Alte Kirchen, lateinische Messen oder gregorianischer Gesang ziehen besonders kulturinteressierte junge Menschen an.
4. Gemeinschaftsgefühl
Kirchliche Gruppen bieten echte soziale Kontakte – im Gegensatz zu oft oberflächlichen Online-Beziehungen. Das kann besonders attraktiv sein in Zeiten von Einsamkeit.
5. Spirituelle Neugier statt strenger Dogmen
Viele junge Konvertiten gehen eher individuell mit dem Glauben um. Es geht weniger um strenge Regeln, mehr um persönliche Spiritualität.
6. Einfluss sozialer Medien
Paradox, aber wichtig: Plattformen wie TikTok oder YouTube spielen eine Rolle. Dort teilen junge Gläubige ihre Erfahrungen, was andere inspiriert.
7. Migration und religiöse Vielfalt
Die stärkere Sichtbarkeit anderer Religionen (z. B. Islam) führt bei manchen auch zu einer bewussteren Auseinandersetzung mit der eigenen kulturellen/religiösen Identität.
Wichtig:
Das bedeutet nicht, dass ganz Frankreich plötzlich religiös wird. Insgesamt bleibt die Gesellschaft eher säkular – aber es gibt diese kleinen, sichtbaren Gegenbewegungen, die viel Aufmerksamkeit bekommen.