2026: 100 Years of Route 66, iconic, legendary. +

Letztlich kann nur derjenige die Route 66 begreifen, der sie – nomen est omen – selbst erfahren, selbst erlebt und selbst erspürt hat, wie wir in 2005. Parallelen zum Jakobuspilger resp. zum Camino de Santiago bieten sich an. Zig Tausende vor mir fuhren die Mother Road, zig Tausende nach mir. Ein Mythos.

Im Jahre 2005 erfüllte ich mir den ersten meiner Lebensträume in Sachen Fernreisen: Die Route 66. Zusammen mit Sohn Gero aus Budapest. Die Realisierung des zweiten Traumes folgte ein Jahr später mit meiner Elke mit dem Camino de Santiago, dem Jakobsweg. Später folgten dann weitere Trips sowohl in Spanien, in Portugal wie in Deutschland.

Der dritte sollte die Traumstraße der Welt sein, die Panamericana von Alaska bis Feuerland. Für mich reichte es nur für das Teilstück von Dawson Creek in British Columbia / Kanada entlang der Westküste der Vereinigten Staaten bis nach San Diego, zur Grenze Mexikos.

Den vierten Lebenstraum zu realisieren, nämlich den Appalachian Trail in den USA, habe ich mir mittlerweile abgeschminkt. Er soll mit etwa 3.500 km einer der längsten und härtesten Fernwanderwege der Welt sein. Von Springer Mountain in Georgia bis zum Mount Katahdin in Main. Nicht sehr viele Wanderer schaffen die komplette Strecke. – Für mich Träume! Träume!