Waldbrände am Jakobsweg. Las Medulas betroffen. – Klimawandel nur bedingt ausschlaggebend. Brandstiftung

sagt Pamela Spitz in der Welt am Sonntag vom 24. August 2025 in ihrem Artikel: Das war die Hölle.

Bitte diesen um Sachlichkeit bemühten Artikel vergleichen mit den Berichten im deutschen Fernsehen. – Letztlich könne man vom Versagen der Politik sprechen. Auf vielen brachliegenden Flächen *) werde die vertrocknete Vegatation zum Brandbeschleuniger. Spaniens Feuerwehr sei technologisch längst nicht auf dem neuesten Stand, finanzielle Mittel seit 2009 um die Hälfte gekürzt.

Foto: Welterbestätte Las Medulas.: jetzt vernichtet. Quelle: commons.wikimedia (23.08.25), gemeinfrei, Author Frog17.

*) BfN. Bundesdamt für Naturschutz: Häufig gefragt: Brachflächen. – bitte scrollen

der Brände am Jakobsweg informiert das Portal caminosantiago.org am24. August 2025. – Bitte nachschlagen: Quellen, Brunnen. Infrastruktur nicht mehr in der gewohnten Güte abrufbar. Gelbe Zeichen verkohlt.

sagt die Polizei.

Naturschutz = Naturvernachlässigung ?

Zitate: WamS-Artikel Das war die Hölle. In Spanien wüteten die schwersten Waldbrände der Geschichte des Landes. Warum der Klimawandel nur eine von vielen Ursachen der Katastrophen ist. – Seit Juni wurden 27 Tatverdächtige verhaftet, mehr als 80 weitere Ermittlungensverfahren laufen: kriminelle Energie, Existenznöte, psychische Störungen.

  • Trockenheit, Hitze (40-44°) und Winde seien nur die dramatische Verstärker einer Feuerkastrophe:
  • weggeworfene Zigaretten,
  • defekte Landmaschinen.
  • Wandelnde Agrarwirtschaft: früher gab es gepflegte Weiden und Äcker zwischen den Waldstücken, jetzt nur noch Gestrüpp.
  • Existenznöte: Bsp.: Forstarbeiter in Avila habe bewusst 2000 Hektar Wald in Brand gesetzt, um seinen Job zu sichern;
  • auch Feuerwehrleute verhaftet: privat Landarbeiter, im Sommer in den Löschbrigaden zusätzliches Geld verdienen.
  • Strikte behördliche Schutzmaßnahmen verschärften das Problem vor allem in den Naturschutzgebieten:
  • wer Anhäufungen von trockenem Holz beseitige, werde mit deftigen Bußgeldern bestraft.
  • Naturschutz werde oft mit Naturvernachlässigung verwechselt, sagt ein örtlicher Brandschutzexperte.
  • Seit 2009 seien die Mittel für Brandprävention in Spanien um mehr als die Hälfte gekürzt worden;
  • Bürokratie verhindere, dass das bewilligte Geld auch ankommt.
  • Unesco-Welt-Erbe-Stätte Las Medulas erlitt irreversible Schäden.

*) Bundesamt für Naturschutz: Häufig gefragt: Brachflächen

Die Anlage von Brachflächen ist eine einfache und effektive Methode, um in allen Arten der Agrarlandschaft Lebensräume für ein Vielzahl von Arten anzubieten. Brachen werden daher dringend benötigt, um dem anhaltenden Trend der Abnahme der biologischen Vielfalt entgegenzuwirken und internationale und nationale Ziele der Agrarumweltpolitik zu erreichen. Die folgenden Fragen und Antworten untermauern die Debatte mit wissenschaftlich fundierten Aussagen und Bewertungen.“ – Entnommen 23.08.2025