Formuliert von den Bischöfen der 11. Synode von Toledo 675 n. Chr. + Allein der Glaube an den Auferstandenen vermag es, die Heilige Dreifaltigkeit (Trinity) zu verstehen. + FotoZusammenschnitt: Mamre: Abraham begrüßt die 3 Männer + Meseta in der Gluthitze.
Christus zu den Aposteln und Jüngern:
- „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf der Erde.
- Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern;
- tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
- und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.
- Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt.“
- Matthäus 28,19–20.
Für mehr Informationen: „Ist Gott allwissend?“ bitte scrollen
Dreifaltigkeit. Einstimmung Catholic Daily Reflections 2024.25.26
Catholic Daily Reflections vom 26. Mai 2024
- Zitat: Obwohl wir auf einige allgemeine Wahrheiten über Gott hinweisen können,
- werden wir niemals in der Lage sein,
- das innere Wesen, die Tiefe, Schönheit und Allmacht der Dreifaltigkeit vollständig darzustellen.
Daily Reflections on Divine Mercy
365 Days with Saint Faustina – 12. April 2026

Die Heilige Dreifaltigkeit von Jan Cornelisz Vermeyen, 105-1559. Museo del Prado. Gemeinfrei (14.04.26)
12. April 2026. Reflexion 103: Gotteserkenntnis geht über Worte hinaus + Knowledge of God is Beyond Words
Communion with the Trinity must be the central purpose of our lives. And though we may converse and speak words to Them, the deepest form of communication is beyond words. It’s a union, a giving of ourselves and a basking in Their Mercy. Knowing and conversing…
Die Gemeinschaft mit der Dreifaltigkeit muss der zentrale Sinn unseres Lebens sein. Und obwohl wir mit ihr sprechen und uns mit ihr unterhalten können, geht die tiefste Form der Kommunikation über Worte hinaus. Es ist eine Vereinigung, eine Hingabe unserer selbst und ein Sich-Ergehen in ihrer Barmherzigkeit.
Do you know God? Do you know the Father, Son and Holy Spirit? Are you in daily communion with Them, speaking to Them, hearing Them? Reflect upon your knowledge of the Divine Persons of the Trinity. Each “speaks” in His own way. Each one calls to you, communing with you, loving you. Let your soul come to know the Persons of the Holy Trinity. A relationship with Them will fulfill the deepest longings of your soul.
Kennst du Gott? Kennst du den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist? Bist du täglich mit ihnen verbunden, sprichst du mit ihnen, hörst du sie? Denke über dein Wissen über die göttlichen Personen der Dreifaltigkeit nach. Jede spricht auf ihre Weise. Jede ruft dich, ist mit dir verbunden, liebt dich. Lass deine Seele die Personen der Heiligen Dreifaltigkeit erkennen. Eine Beziehung zu ihnen wird die tiefsten Sehnsüchte deiner Seele stillen.
Catholic Daily Reflections vom 2. April 2025
erklärt die Trinität vom Evangelium nach Johannes 5,19-20.
- Zitat: Die traurige Wahrheit ist, dass die größte und herrlichste Wahrheit des inneren Lebens Gottes,
- das Geheimnis der Heiligen Dreifaltigkeit,
- einer der Hauptgründe dafür war, dass manche Jesus hassten
- und ihm nach dem Leben trachteten.
- Offensichtlich war es ihre Unkenntnis dieser herrlichen Wahrheit, die sie zu diesem Hass trieb.
Ein weiterer Aspekt des Mysteriums der Dreifaltigkeit ist, dass jeder von uns berufen ist, an ihrem Leben teilzuhaben. Wir werden für immer von Gott getrennt bleiben; doch wie viele der frühen Kirchenväter gerne sagten, müssen wir „vergöttlicht“ werden, das heißt, wir müssen durch unsere leibliche und seelische Vereinigung mit Jesus Christus an Gottes göttlichem Leben teilhaben. Diese Vereinigung vereint uns auch mit dem Vater und dem Heiligen Geist. Diese Wahrheit sollte uns, wie wir in der obigen Passage lesen, ebenfalls „staunen“ lassen.
Besuch der drei Männer bei Abraham in Mamre (Gen 18,1–16), Inselkirche Norderney.
Typologisch *) gedeutet als die Heiligste Dreifaltigkeit.
FotoQuelle: Abraham in ev Kirche Norderney (Detail) – Mamre – Wikipedia. + gemeinfrei

Die nachfolgenden Texte und Glaubensüberzeugungen sind
zugegebenermaßen keine leichte Kost. + Wer mehr verstehen will, dem rate ich, den Katechismus KKK zu lesen oder eines der vielen Bücher vom größten neuzeitlichen katholischen Theologen, nämlich Papst Benedikt XVI., aufzuschlagen.
Weil Gott die Liebe ist, ist er in sich dreifaltig: Gott zeigt sich in Jesus Christus als Liebe zwischen Personen, als Beziehung von Vater und Sohn, von denen ein Geist ausgeht, der „lebendig macht“, wie es im großen CREDO heißt.
Präfation Allerheiligste Dreifaltigkeit
… gelesen in der Missa Tridentina vor dem Sanctus*)
- „In Wahrheit ist es würdig und recht, geziemend und heilsam, daß wir Dir immer und überall danken, ewiger Gott,
- der Du mit Deinem eingeborenen Sohn
- und dem Heiligen Geist ein Gott bist
- und ein Herr,
- nicht in der Einzigkeit einer Person,
- sondern in der Dreifaltigkeit des einen Wesens.
- Was wir nämlich von Deiner Herrlichkeit auf Deine Offenbarung hin glauben,
- das bekennen wir ohne Unterschied auch von Deinem Sohn,
- das bekennen wir vom Heiligen Geist,
- sodass im Bekenntnis der wahren und ewigen Gottheit in den Personen die Eigenheit,
- im Wesen die Einheit
- und in der Majestät die Gleichheit angebetet werde.
- Diese loben die Engel und Erzengel, die Cherubim und Seraphim,
- die nicht aufhören, täglich wie mit einer Stimme zu sprechen“:
- Sanctus, Sanctus, Sanctus …
*) Volksmissale. Das vollständige römische Messbuch nach der Ordnung von 1962 lateinisch/deutsch; Pater Martin Ramm FSSP, Priesterbruderschaft St. Petrus. Thalwill, Schweiz, 2015.
- Seite 23 Ordo Missae – Präfation von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit.
- Der Priester singt oder liest den Text in der lateinischen Version;
- die Gläubigen beten ihn deutsch mit – parallel auf der rechten Seite aufgeführt.
- Das Messbuch kennt knapp zwanzig verschiedene Präfationen – entsprechend der Vorgabe zum betreffenden Sonntag.
Die Heilige Dreifaltigkeit –
erklärt auf der 11. Synode von Toledo, 675 nach Christus
Der Katholische Katechismus zitiert auf Seite 98, Taschenbuchausgabe von 1993, unten stehende markante Sätze, die nach wie vor von der römisch-katholischen Kirche als wahre Glaubenssätze betrachtet werden, besprochen und festgelegt in Toledo im Jahre 675 nach Christus + Ein Glaubensschatz: Er ist nicht ganz einfach zu verstehen; man sollte ihn auf sich wirken lassen.

Rekkared I. und einige Bischöfe am 3. Konzil von Toledo, 589. Bild aus dem Codex Vigilanus.
Recaredo and Bishops. III Council of Toledo, year C.E.589; H.E.10,589. Codice Vigilano, fol. 145, Library of the monastery of El Escorial.
FotoQuelle: commons.wikimedia (10.04.26), gemeinfrei. Author Extract by NeVic
König Recared, ein früherer Arianer, nahm den katholischen Glauben an, verbannte Arius. Nach seiner Konversion nahmen viele Bischöfe und Menschen den katholischen Glauben an. Das westgotische Spanien wurde vereint, und der Katholizismus als Staatsreligion etabliert. Quelle: britannica.com
Zusätzlich zu diesen 18 frühen Konzilien fanden vom 11. bis zum 16. Jahrhundert mindestens 10 weitere Konzilien in Toledo statt. Sie waren von Bedeutung für die kanonische Geschichte Spaniens. + Die Protokolle aller Konzilien außer dem 18. sind erhalten.
Die Trinität erklärt auf der 11. Synode in Toledo, 675 n. Chr.
Die nachfolgenden Texte und Glaubensüberzeugungen sind – zugegebenermaßen – keine leichte Kost. + Wer mehr verstehen will, dem rate ich, den Katechismus KKK zu lesen oder eines der vielen Bücher vom größten neuzeitlichen katholischen Theologen, nämlich Papst Benedikt XVI., aufzuschlagen.
Weil Gott die Liebe ist, ist er in sich dreifaltig: Gott zeigt sich in Jesus Christus als Liebe zwischen Personen, als Beziehung von Vater und Sohn, von denen ein Geist ausgeht, der „lebendig macht“, wie es im großen CREDO heißt.
- „Der Vater ist dasselbe wie der Sohn, der Sohn dasselbe wie der Vater, der Vater und der Sohn dasselbe wie der Heilige Geist, nämlich von Natur ein Gott.“ (11. Syn. v. Toledo 675: DS 530).
- ,,Der Vater ist nicht derselbe wie der Sohn, noch ist der Sohn derselbe wie der Vater, noch ist der Heilige Geist derselbe wie der Vater oder der Sohn“ (11. Syn. v. Toledo 675: DS 530).
Diese beiden Sätze wurden im 4. Laterankonzil Anno Domini 1215 bestätigt und folgender erklärender Satz hinzugefügt: „Sie sind voneinander verschieden durch ihre Ursprungsbeziehungen:
- Es ist ,,der Vater, der zeugt,
- und der Sohn, der gezeugt wird,
- und der Heilige Geist, der hervorgeht.“
- (4. K. im Lateran 1215: DS 804). Die göttliche Einheit ist dreieinig.
Die 11. Synode baute auf die Ergebnisse, Beschlüsse und Ausformulierungen des III. Konzils von Toledo in 589 resp. des VIII. Toledanum von 653 auf, wonach der Heilige Geist hervorgeht aus dem Vater und dem Sohn + Die Beschlüsse der spanischen Teil-Kirche wurden später von der Römischen Kirche übernommen.
Fotoquelle: commons.wikimedia, 30.05.24
Die Heilige Dreifaltigkeit erklärt im Athanasischen Glaubensbekenntnis, 4. Jahrhundert
Athanasius der Große, 4. Jahrhundert, Patriarch von Alexandria und Kirchenvater. Griechische Ikone.
Möglicherweise haben sich die Synodenteilnehmer von Toledo, 675 n. Chr., die Texte des heiligen Athanasius des zur Heiligen Dreifaltigkeit zu Eigen gemacht. Nicht von ungefähr wird seiner im „spanisch-mozarabischen Hochgebet“ gedacht. Im Bistum Avila wird sein Gedenktag am 4. Mai begangen. Leider wird sein Glaubensbekenntnis üblicherweise nicht in der Lateinischen Kirche, also in unserer, gelesen. Zwecks Glaubensvertiefung jedoch sehr wünschenswert, da von hoher Bedeutung. Das orthodoxe Christentum deklamiert, dass das Athanasianische Glaubensbekenntnis auf Erzbischof Athanasios von Alexandrien (300 – 373) zurückginge. Mehr über diesen großen Kirchenvater im Heiligenlexikon.
Allgemein wird zu diesem außergewöhnlichen Glaubensbekenntnis gesagt, dass es im Wesentlichen den Stand der westlichen theologischen Entwicklung in der Zeit des Konzils von Chalkedon (451) wiedergäbe. Danach soll der Text in lateinischer Sprache im 5. oder Anfang des 6. Jahrhunderts kreiert worden sein. Im Laufe des 13. Jahrhunderts wurde das Athanasianische Glaubensbekenntnis von der römisch-katholischen Kirche dem Apostolischen und dem Nizänischen Glaubensbekenntnis in seiner Dignität / Wertigkeit gleichgestellt.
SYMBOLUM ATHANASIANUM
Wer da selig werden will, der muss vor allem den katholischen Glauben festhalten.
Jeder, der diesen nicht unversehrt und unverletzt bewahrt, wird ohne Zweifel ewig verlorengehen.
- Dies aber ist der katholische Glaube:
- Wir verehren den einen Gott in der Dreifaltigkeit und die Dreifaltigkeit in der Einheit, ohne Vermischung der Personen und ohne Trennung der Wesenheit.
Denn eine andere ist die Person des Vaters, eine andere die des Sohnes; eine andere die des Heiligen Geistes. Aber der Vater und der Sohn und der Heilige Geist haben nur eine Gottheit, die gleiche Herrlichkeit, gleichewige Majestät.
- Wie der Vater ist, so ist der Sohn und so der Heilige Geist:
Ungeschaffen der Vater, ungeschaffen der Sohn, ungeschaffen der Heilige Geist.
Unermesslich der Vater, unermesslich der Sohn, unermesslich der Heilige Geist.
Ewig der Vater, ewig der Sohn, ewig der Heilige Geist.
- Und doch sind es nicht drei Ewige, sondern ein Ewiger, wie es auch nicht drei Ungeschaffene oder drei Unermeßliche sind, sondern ein Ungeschaffener und ein Unermeßlicher.
Ebenso ist allmächtig der Vater, allmächtig der Sohn, allmächtig der Heilige Geist. Und doch sind es nicht drei Allmächtige, sondern ein Allmächtiger.
So ist der Vater Gott, der Sohn Gott, der Heilige Geist Gott. Und doch sind es nicht drei Götter, sondern ein Gott.
So ist der Vater Herr, der Sohn Herr, der Heilige Geist Herr. Und doch sind es nicht drei Herren, sondern ein Herr.
- Denn wie uns die christliche Wahrheit zwingt, jede Person einzeln für sich als Gott und als Herrn zu bekennen, so verbietet uns der katholische Glaube, von drei Göttern oder Herren zu sprechen.
Der Vater ist von niemandem gemacht noch geschaffen noch gezeugt. Der Sohn ist vom Vater allein, nicht gemacht noch geschaffen, aber gezeugt. Der Heilige Geist ist vom Vater und vom Sohn, nicht gemacht noch geschaffen noch gezeugt, sondern hervorgehend.
Es ist also ein Vater, nicht drei Väter, ein Sohn, nicht drei Söhne, ein Heiliger Geist, nicht drei Heilige Geister.
- Und in dieser Dreifaltigkeit ist nichts früher oder später, nichts größer oder kleiner, sondern alle drei Personen sind einander gleich ewig und gleichrangig, so dass in allem, wie bereits oben gesagt worden ist, die Dreifaltigkeit in der Einheit und die Einheit in der Dreifaltigkeit zu verehren ist.
Wer also selig werden will, soll diese Auffassung von der Dreifaltigkeit haben.
Aber zum ewigen Heil ist es [ferner] nötig, auch an die Fleischwerdung unseres Herrn Jesus Christus aufrichtig zu glauben.
- Der richtige Glaube ist nun dieser: Wir glauben und bekennen, dass unser Herr Jesus Christus, der Sohn Gottes, zugleich Gott und Mensch ist.
- Gott ist er aus der Wesenheit des Vaters, vor den Zeiten gezeugt, und Mensch ist er aus der Wesenheit der Mutter, in der Zeit geboren.
- Vollkommener Gott, vollkommener Mensch, bestehend aus einer vernünftigen Seele und menschlichem Fleisch.
Dem Vater gleich der Gottheit nach, geringer als der Vater der Menschheit nach.
Doch obwohl er Gott und Mensch ist, sind es nicht zwei, sondern ein Christus.
Einer aber nicht dadurch, dass die Gottheit in Fleisch verwandelt worden wäre, sondern dadurch dass Gott die Menschheit angenommen hat.
Er ist ganz und gar einer nicht durch eine Vermischung der Wesenheit, sondern durch die Einheit der Person.
- Denn wie vernünftige Seele und Fleisch einen Menschen ergeben, so ergeben Gott und Mensch einen Christus, der gelitten hat um unseres Heils willen, herabgestiegen ist zur Unterwelt, auferstanden ist von den Toten, aufgestiegen ist zum Himmel, sich gesetzt hat zur Rechten des Vaters, von wo er kommen wird, um Lebende und Tote zu richten.
Bei seiner Ankunft werden alle Menschen mit ihren Leibern auferstehen und über ihre Taten Rechenschaft ablegen.
Und die Gutes getan haben, werden ins ewige Leben eingehen, die Böses [getan haben], in das ewige Feuer.
Dies ist der katholische Glaube.
Jeder, der ihn nicht aufrichtig und fest glaubt,
kann nicht selig werden.“
Auslegung der Schrift
*) Typologie (von altgriechisch τύπος týpos „Abbild, Vorbild“) – auch Präfiguration genannt – ist in der Auslegungstradition der Bibel die Inbezugsetzung einer Person oder eines Geschehens aus dem Alten Testament, des Typos, mit einer Person oder einem Ereignis aus dem Neuen Testament.
Vierfacher Schriftsinn
Vierfacher Schriftsinn: a) buchstäblich als konkrete historische Aussage; b) allegorisch oder typologisch über die Glaubenswirklichkeit; c) moralisch oder tropologisch als Handlungsanweisung für den Glaubenden und d) anagogisch als Ausdruck der Hoffnung, endzeitlich-eschatologische Auslegung.
a) Der Buchstabe lehrt die Ereignisse – b) was du zu glauben hast, die Allegorie – c) die Moral, was du zu tun hast – d) wohin du streben sollst, die Anagoge – Führung nach oben.
Johannes Cassian`s klassisches Beispiel vierfacher Schriftsinn: vier Bedeutungen von Jerusalem:
„Es gehen also diese vier Figuren, wenn wir wollen, so auf Eins zusammen, dass wir ein und dasselbe Jerusalem in vierfacher Weise auffassen können: nach der Geschichte als Stadt der Juden, nach der Allegorie als Kirche Christi, nach der Anagoge als jene himmlische Gottesstadt, welche die Mutter von uns allen ist, nach der Tropologie als Seele des Menschen, welche häufig vom Herrn unter diesem Namen entweder getadelt oder gelobt wird.“ – Cassian: Collationes Patrum 14,8.
Quelle. wikipedia, 04.06.24
Tägliche Reflexionen über die göttliche Barmherzigkeit 365 Tage mit Saint Faustina
Ist Gott allwissend? Schwester Faustyna sagt ja
Reflection 77: The Lord Knows All Things
| It is most certain that our Divine Lord knows all things. He is aware of every thought we have and every need we carry far more than we will ever realize. At times, as we come to realize His perfect knowledge, we may expect Him to answer all our needs even if we do not acknowledge them. But our Lord often wants us to ask. He sees great value in us discerning our needs and offering them to Him in confidence and prayer. Even if we do not know what is best, we must still bring our questions and concerns to Him. This is an act of trust in His perfect Mercy (See Diary #295). Es steht außer Frage, dass unser göttlicher Herr alles weiß. Er kennt jeden unserer Gedanken und jedes unserer Bedürfnisse viel besser, als wir es jemals begreifen können. Manchmal, wenn wir uns Seines vollkommenen Wissens bewusst werden, erwarten wir vielleicht, dass Er all unsere Bedürfnisse erfüllt, auch wenn wir sie nicht selbst erkennen. Doch unser Herr möchte oft, dass wir Ihn darum bitten. Er sieht großen Wert darin, dass wir unsere Bedürfnisse erkennen und sie Ihm im Vertrauen und im Gebet darbringen. Selbst wenn wir nicht wissen, was das Beste ist, müssen wir Ihm dennoch unsere Fragen und Sorgen vorlegen. Dies ist ein Akt des Vertrauens in Seine vollkommene Barmherzigkeit (siehe Tagebuch Nr. 295). Are you aware of your own needs? Can you articulate the challenges you face in life? Do you know what you should pray for and what to offer our Lord as your daily sacrifice? Reflect upon that which Jesus wants you to entrust to Him this day. What is it that He wants you to be aware of and present to Him for His Mercy. Let Him show you your need so that you may present that need to Him. Bist du dir deiner eigenen Bedürfnisse bewusst? Kannst du die Herausforderungen, denen du im Leben gegenüberstehst, in Worte fassen? Weißt du, wofür du beten solltest und was du unserem Herrn als dein tägliches Opfer darbringen kannst? Denke darüber nach, was Jesus möchte, dass du ihm heute anvertraust. Was ist es, das er möchte, dass du erkennst und ihm um seiner Barmherzigkeit willen darbringst? Lass ihn dir deine Not zeigen, damit du ihm diese Not darbringen kannst. Lord, I know that You know all things. I know that You are perfect wisdom and love. You see every detail of my life and love me despite my weakness and sin. Help me to see my life as You see it and, in seeing my needs, help me to make a continual act of trust in Your Divine Mercy. Jesus, I trust in You. Herr, ich weiß, dass Du alles weißt. Ich weiß, dass Du vollkommene Weisheit und Liebe bist. Du siehst jedes Detail meines Lebens und liebst mich trotz meiner Schwäche und meiner Sünde. Hilf mir, mein Leben so zu sehen, wie Du es siehst, und hilf mir, wenn ich meine Bedürfnisse erkenne, immer wieder auf Deine göttliche Barmherzigkeit zu vertrauen. Jesus, ich vertraue auf Dich. Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version) These automatic post notifications are sent to you by My Catholic Life! Inc. 1440 W Taylor St., Suite 4177, Chicago, Illinois, 60607, |
Reflection 98: Being an Instrument + Ein Instrument sein
| When God calls us to fulfill some mission, who is at work? God or us? The truth is that we are both at work, God is the source and we are the instrument. We make a freewill effort, but it is God who shines through. Just as a window can act as a source of light in the house, it is not the window that shines, it is the Sun. Similarly, we must surrender ourselves to God so that He will shine through us, but we must always remember that we are only a window through which God will shine in our world (See Diary #438). Wenn Gott uns zu einer Aufgabe beruft, wer wirkt dann? Gott oder wir? Die Wahrheit ist, dass wir beide wirken: Gott ist die Quelle, wir sind das Werkzeug. Wir unternehmen aus freiem Willen Anstrengungen, doch Gott ist es, der durch uns hindurchscheint. So wie ein Fenster als Lichtquelle im Haus dienen kann, ist es nicht das Fenster, das leuchtet, sondern die Sonne. Ebenso müssen wir uns Gott hingeben, damit er durch uns hindurchscheinen kann. Doch wir dürfen nie vergessen, dass wir nur ein Fenster sind, durch das Gott in unserer Welt wirkt (siehe Tagebucheintrag Nr. 438). |
| Do you want God to shine through you brightly? Do you want His rays of love to radiate and enlighten others? If you do, then humble yourself so that you can become His instrument of grace. Recognize that you are nothing more than an instrument, not the source. Be open to the Source of all Grace and He will shine through with great power and splendor. |
Möchtest du, dass Gottes Licht hell durch dich hindurchscheint? Möchtest du, dass seine Liebe andere erleuchtet? Wenn ja, dann demütige dich, damit du sein Werkzeug der Gnade werden kannst. Erkenne, dass du nur ein Werkzeug bist, nicht die Quelle. Öffne dich der Quelle aller Gnade, und sie wird mit großer Kraft und Herrlichkeit durch dich hindurchscheinen.
Lord, I offer myself to You as a window for Your merciful Heart. Shine through me, dear Lord. May I be a true instrument of Your grace and may I always remember that You and You alone are the source of all grace and Mercy. Jesus, I trust in You.
Herr, ich stelle mich Dir als Fenster Deines barmherzigen Herzens zur Verfügung. Erleuchte mich, lieber Herr. Lass mich ein wahres Werkzeug Deiner Gnade sein und lass mich stets bedenken, dass Du allein die Quelle aller Gnade und Barmherzigkeit bist. Jesus, ich vertraue auf Dich.