Zitat gronze.com. 15. Januar 2026: Tomás de Manjarín , eine der charismatischsten und beliebtesten Persönlichkeiten des Jakobswegs, verstarb in der Nacht vom 14. auf den 15. Januar 2026 im Krankenhaus von Ponferrada.
Die Nachricht wurde von einem seiner Freunde, Manuel Rossi, bestätigt, der ihn während seiner Krankheit besucht und getröstet hatte. Erschwerend kam hinzu, dass Tomás die Krankheit als „verdammte Bakterien“ bezeichnete (wobei er sich allerdings deutlicher ausdrückte).
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Auszüge 26. Etappe von Rabanal del Camino über Foncebadon, Cruz de Ferro, Manjarin, El Acebo, Riege de Ambros nach Molinaseca: 26 Kilometer. Sechsundzwanzig Kilometer Spirituelles, Meditatives, Nachdenkliches, Eindrucksvolles, Unvergessliches.
Traumhaftes Wetter. Die Sonne scheint. Ich bin ein wenig vorgelaufen, schnell nehme ich das Steinchen, werfe es auf den Steinhaufen, es symbolisiert die auf dem Weg hinter sich gelassenen Sünden, vielleicht schon die erfahrene Läuterung?
Ich halte inne. Elke steht die Erschöpfung ins Gesicht geschrieben. Sie ist eine willensstarke, mittlerweile gut trainierte Frau. Stehen minutenlang vor dem Kreuz, registrieren abwesend, gedankenverloren die dort abgelegten Gegenstände, manches Unnützes und Profanes ist darunter. Meditieren ein wenig.
Nach 45 Minuten zeigt sich Manjarin, eine eigenwillige, dem Templerorden nachempfundene Albergue, mit vielen Hunden. Interessant ist der Eingang. Schilder zeigen die Richtung an, unter anderem nach Galicien 70 km, Santiago 222 km, Jerusalem 5000 km, Rom 2475 km. Ebenso zu entziffern die Orte Trondheim, Finisterre und Machupichu, eine alte Ruinenstadt der Inkas.
Ein sympathisches französisches Ehepaar spricht uns an, erzählt, dass die Besitzer für Kaffee und Kekse nur eine kleine Spende (Donation) erwarten. Beim Cruz de Ferro hatten sie uns nicht stören wollen. Später werden wir sie in Molinaseca wieder treffen. Danach verlaufen sich die Wege.