„Römische Beißhemmungen“. Bei Donald Trump hat Papst Leo Mut bewiesen? Wird er auch den „Furor teutonicus“ meistern können – so titelte die Tagespost am 2. Mai 2026 + Offensichtlich nicht + Päpstlichen Worten in Interviews und Statements vor Journalisten (im Flugzeug) folgen, jedenfalls bislang, keine Taten. ++UNTEN MEHR
Nur zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten
wird der Papst weltweit Gehör finden
Andere Papst-Ansprachen werden weltweit nicht live übertragen + Zig Millionen Menschen sind regelmäßig weltweit live via Radio oder TV zugeschaltet + über 100.000 Gläubige auf dem Petersplatz versammelt +

Segen Urbi et Orbi – Ostern, 5. April 2026
- kein einziges Wort des Stellvertreters Jesu Christi zu den Christenverfolgungen
Deutschland 2026: über eine Million Zuschauer live bei der Übertragung des Deutschen Fernsehens dabei. +
KI-Google, 5. Mai 2026 Weltweit sind über 400 Millionen Christen wegen ihres Glaubens Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt, mit besonders hohen Risiken in Ländern wie Nordkorea, Somalia, Iran und Pakistan.
Die Christenverfolgung hat derzeit historische Ausmaße erreicht. Laut dem Weltverfolgungsindex von Open Doors leiden über 410 Millionen Christen unter starker Verfolgung oder Diskriminierung, das entspricht etwa 1 von 7 Christen weltweit.
Die Verfolgung äußert sich in Todesfällen, Angriffen auf Kirchen, Inhaftierungen, Diskriminierung im Alltag und gesellschaftlicher Ausgrenzung. Im Jahr 2024 wurden 4.476 Christen weltweit wegen ihres Glaubens getötet, über 7.600 Angriffe auf Kirchen registriert und rund 4.744 Fälle von Inhaftierung oder willkürlichen Festnahmen dokumentiert.
Die stärkste Verfolgung findet in Nordkorea, Somalia, Jemen, Libyen, Sudan, Eritrea, Nigeria, Pakistan, Iran und Afghanistan statt. Auch in Indien, China, Zentralasien, Subsahara-Afrika, Syrien, Saudi-arabien, Sri Lanka und Myanmar sind Christen erheblichen Einschränkungen ausgesetzt. In diesen Ländern sind Christen oft Minderheitenohne ausreichenden staatlichen Schutz, müssen ihren Glauben heimlich praktizieren oder sind Opfer von ethnisch-religiöser Gewalt, Extremistengruppen und Anti-Konversionsgesetzen.
Die Gründe für Christenverfolgung sind vielfältig und überlappen häufig:
- Religiöser Extremismus: Gewalt durch radikale Gruppen oder islamistische Dominanz.
- Staatliche Repression: Einschränkungen durch Gesetze gegen Konversion oder Blasphemie, willkürliche Verhaftungen.
- Konflikte und Kriegsgebiete: Christen werden gezielt vertrieben oder getötet.
- Religiöser Nationalismus: Druck auf Minderheiten, Einschränkungen im öffentlichen und kirchlichen Leben.
Im Iran stehen Christen, insbesondere Konvertiten, unter starkem Druck. Laut Open Doors wurden im vergangenen Jahr mindestens 1.639 Menschen hingerichtet, die höchste Zahl seit 1989. Christen werden als „Feinde der Nation“ diffamiert, und die Gefahr von Verhaftung und gezielter Verfolgung steigt in Zeiten geopolitischer Spannungen.
Fazit
Die heutige Christenverfolgung ist global, vielfältig und betrifft Millionen Menschen in unterschiedlichen Formen –von gesellschaftlicher Diskriminierung bis hin zu tödlicher Gewalt. Organisationen wie Open Doors dokumentieren diese Entwicklungen, bieten Hilfe und rufen zu Gebet, Fürsprache und praktischer Unterstützung auf. Die Situation erfordert internationale Aufmerksamkeit und konkrete Maßnahmen zum Schutz der Glaubensfreiheit.
Quotenbringer Vatikan: Zahlreiche Sender berichteten mit eigenen Übertragungen und Berichterstattungen zu Passion und Osterfest 2026.
Vatican News: Papst für den Frieden
„Wer Waffen in der Hand hält, lege sie nieder!“
Ein eindringlicher Appell für Frieden weltweit kommt von Papst Leo bei seiner Ansprache vor dem Ostersegen Urbi et Orbi. Außerdem lädt er dazu ein, sich einem Friedensgebet anzuschließen, das für den kommenden Samstag, 11. April, im Petersdom geplant ist. +
„Wer die Macht hat, Kriege zu beginnen, entscheide sich für den Frieden!“
Rückblick „Urbi et Orbi“-Segen Pfingsten 2025
Auch kein Wort von Papst Leo am 8. Juni 2025 zu den weltweiten Christenverfolgungen. In seiner Predigt (YouTube ab Min. 1Std.15) nicht, auch nicht in den anschließenden Fürbitten, wie in seinen Schlussworten (ab Min. 2Std.00) kein einziges Wort. – Schade.
Wie und wann soll die Welt endlich von dem Leid vieler Christen erfahren, wenn nicht einmal der Pontifex Maximus an exquisiter Stelle darüber sprechen mag? + vgl. dazu 1. Petrusbrief 4,12-19.
Nur zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten dürfte der Papst weltweit Gehör finden; andere Papst-Ansprachen werden weltweit nicht live übertragen.
FORTSETZUNG RÖMISCHE BEISSHEMMUNGEN
Der lammfromme Leo hat sich zum mutigen Löwen gemausert?
Zitat: (…) ob der Vatikan gedenkt, die Weltkirche weiter mit päpstlichen Interviews und Statements vor Journalisten leiten zu wollen, oder ob seinen Worten auch Taten folgen.
- Bischof Johann Bonny von Antwerpen will bis 2028 in seiner Diözese verheiratete Männer zu Priestern weihen. Das hat er in einem Hirtenbrief angekündigt – und nicht im privaten Kreis gesagt.
- Der Luxemburger Kardinal Jean-Claude Hollerich SJ glaubt in der Frage der Frauenweihe behaupten zu müssen, die Hälfte des Volkes Gottes leide, weil sie keinen Zugang zu Weiheämtern habe.
Auch Bischof Dominicus Meier von Osnabrück hat sich für die von Rom nicht genehmigten Segensfeiern entschieden.
Berücksichtigt man die Geschichte dieser alten Diözese, von Kaiser Karl dem Großen um 780 bis 800 gegründet, kann einem nur schwindelig werden ob des gegen Rom gerichteten Verhaltens der letzten Bischöfe Helmut Hermann Wittler, vor allem Franz-Josef Bode und jetzt Bischof Meier. Sie allen gelten als Vertreter des progressiv-liberalen Flügels, einhergehend mit Priestermangel und schrumpfender Katholikenzahl.

- Und der Münchener Kardinal Reinhard Marx drückt seinen Seelsorgern Segensfeiern „für Paare, die sich lieben“ aufs Auge, von denen er genau weiß, dass Papst und Vatikan ausgerechnet solche förmlichen Riten nicht wollen.
Vor allem, fügt er *) an, werde Rom in den seltensten Fällen proaktiv. Wenn er überall in der Welt von sich aus eingreifen wollte, wo sich die Dinge schief entwickeln, wäre der Apparat völlig überfordert.
- Etwas anderes wäre es, wenn Gläubige oder Priester im Vatikan eine Beschwerde einreichen würden.
- Da seien die Chancen beträchtlich gestiegen, dass Rom reagiert.
*) es geht um das Gespräch eines römischen Monsignore mit einem Journalisten der Tagespost