Zitat Bistum Regensburg, 26.01.26: Seit fünf Jahren ist in Frankreich ein deutlicher Anstieg junger Menschen und Erwachsener zu beobachten, die um die Taufe bitten. + Anfang 2025 sind die Zahlen erneut deutlich gestiegen. + Dies hat Erzbischof Laurent Ulrich von Paris dazu veranlasst, die Einberufung des Rates vorzuschlagen. + Fotoausschnitt: Notre Dame

Allein in der Erzdiözese Paris wurden zu Ostern 2025 über 2.652 Erwachsene getauft.
Laut einer jährlichen Umfrage des Nationalen Dienstes für Katechumenen der französischen Bischofskonferenz stieg die Zahl der Erwachsenentaufen landesweit auf 17.800.
Während der Osternacht am 19. April 2025 wurden 10.384 Erwachsene und mehr als 7.400 Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren getauft.
„Das Thema ist äußerst erfreulich und motivierend“, betonte der Generalsekretär der neuen Provinzsynode, Priester Maximilien de La Martinière, gegenüber OSV News. Er berichtete weiter: „In meiner Gemeinde haben wir in den letzten Jahren während jeder Osternacht etwa 15 Jugendliche oder junge Erwachsene getauft. Aber letztes Jahr waren es 23, und wir haben jetzt 50 Katechumenen von 800 Menschen, die sonntags zur Messe kommen“.
Zudem betonte der Priester, dass „dies die Gemeinde verändert.
Viele Gemeinden erleben ähnliche Situationen.“
Das Ausmaß dieser Bewegung „beginnt sich wirklich auf das Leben der Katholiken in Frankreich auszuwirken“, sagte er. In die Provinzssynode sollen auch Jugendbewegungen wie die Pfadfinder, Schulseelsorger und katholische Universitäten eingebunden werden. Nach der Konsultationsphase werden am 31. Mai insgesamt 400 Personen einen einjährigen Prozess beginnen.
Notre Dame, Paris. Dezember 2025. FotoQuelle: Gero Schulze
„Diese Konvertiten bringen eine neue Dynamik und Energie in unsere Gemeinden.
Ich denke dabei an einen von ihnen, der vor einigen Monaten zu Ostern getauft wurde. Jetzt beginnt seine Mutter, in seine Fußstapfen zu treten“, so der Priester.
- Für ihn ist „Gott der Gott der Überraschungen“, der bittere Zitronen in Limonade verwandle.

- Eine besondere Rolle spielten nach seinen Worten Großeltern, deren Glaubenspraxis für viele junge Taufbewerber prägend sei. „Viele von ihnen sprechen darüber, wie wichtig ihre Großeltern für sie waren“, fügte er hinzu.
- Diese Generation sei häufig noch kirchlich verwurzelt, während die Elterngeneration den Glauben oft nicht weitergegeben habe.
Text: CNA Deutsch