Wann äußern sich die Repräsentanten unseres Landes, wenden sich gegen diesen Trend? Der Bundeskanzler? Der Bundespräsident? Die Bundestagspräsidentin? + Die Tagespost: Christen werden an den Rand gedrängt. + Hass und Intoleranz gegen Christen wachsen. +

Die Bibel in der Übersetzung von Joseph Franz von Allioli *) , bearbeitet von Augustin Arndt S.J.; Deutsche Bibliothek, by Sankt Ulrich Verlag, Augsburg, 2007.
Lks.: S. 864. Das Heilige Evangelium Jesu Christi nach Lukas (1.)
Foto re.: Matthäus 16,19: Petrus empfängt die Schlüssel des Himmelreiches. Wells Cathedral Somerset.
Die Tagespost, März 2026: Chefredakteurin Franziska Harter
Fehlt die christliche Stimme in der Gesellschaft, zahlt die Gesellschaft einen hohen Preis – an Menschlichkeit, an Mitgefühl und an Wahrheit
Kreuzigung Jesu Christi, Andrea Mantegna – Louvre INV 368 (1457-59) + Altarretabel von San Zeno in Verona, Triptychon, mittlere Predellatafel: Kreuzigung incl. der Gottesmutter Maria
FotoQuelle: Commons.wikimedia (28.03.26), gemeinfrei

- Wer in Deutschland nach biblischer Verkündigung leben möchte, muss viel Mut beweisen. +
- Subtile Christenfeindlichkeit sogar im Bayerischen Fernsehen:
- vor allem jungen Christen werden als rechtsextrem diffamiert,
- charismatische Gemeinschaften in die Nähe von Sekten gerückt.
- Ausladung eines Tagespost-Redakteurs wegen eines nicht genehmen Themas an der Jesutitenhochschule München.
- Quelle: Die Tagespost, März 2026.
Copilot Search (16.03.26) *) Die Allioli Bibel ist eine deutsche Übersetzung der Heiligen Schrift, die von Joseph Franz von Allioli im 19. Jahrhundert erstellt wurde und auf der lateinischen Vulgata basiert. Sie gilt als nahe dem Original.
Appell an die Bevölkerung,
die eigenen christlichen Wurzeln nicht zu verleugnen?
oder Anpassung an den Medien-Zeitgeist?
Wer erinnert sich nicht an die große Ruckrede “ Aufbruch ins 21. Jahrhundert“ von Bundespräsident Roman Herzog am 26. April 1997? Wer nicht an die Rede von Bundespräsident Richard Richard von Weizsäcker vom 8. Mai 1985 (8. Mai 1945: „Tag der Befreiung“)
Wo bleiben die großen thematisch-gesellschaftlichen Reden von Bundeskanzler Friedrich Merz + von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier + von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner? + von den Parteivorsitzenden der Bundestagsfraktionen?
- Wer macht den Anfang? +
- Wer appelliert an die Bevölkerung, die eigenen christlichen Wurzeln nicht zu verleugnen?
- Wer lässt sich am Sonntag im Gottesdienst ablichten?
- Wie weiland Bundeskanzler Konrad Adenauer!
Umsetzung der Analyse?

Auszug Neue Jerusalemer Bibel, 1985. Lukas 3: Johannes der Täufer. Stammbaum Jesu. 4. Versuchung in der Wüste.
Beschämend das mehr oder weniger Totschweigen der deutschen Bischofskonferenz, der katholischen Verbände. +
Immerhin: die österreiche Bischofskonferenz ging am 11. März 2026 in die Vollen: „Österreichs Bischofskonferenz schlägt Alarm:
„Christliches Leben, das seit der Urkirche über zwei Jahrtausende bestanden habe, drohe nun gänzlich zu verschwinden“.
Immerhin: Der Podcast der Tagespost mit Pater Karl Wallner OCist
vom Stift (Kloster) Heiligenkreuz nahe Wien + Theologie-Professor an der dortigen Hochschule + Nationaldirekor Missio Österreich, geht in die richtige Richtung: „Afrika: Kontinent der Hoffnung für die Kirche.“+ Bislang nur beschreibend. Warum?
Karlskirche Wien, Kuppelfresko (1729), Detail: Der katholische Glaube besiegt die protestantischen Häresien.
FotoQuelle: commons.wikimedia (17.03.26), gemeinfrei. Autor: Fresko: Johann Michael Rottmayr; Foto: Rabanus Flavus
Man erinnere sich an das 16. Jahrhundert, als Ignatius von Loyola (1491-1556) und Mitstreiter Peter Faber (1506-1546), Franz Xaver (Javier; 1506-1552) ) und weitere aktiv in ihrer Eigenschaft als Jesuiten die Gegenreformation begründeten, Martin Luther Paroli boten, und somit den Katholizismus in großen Teilen Europas rückeroberten – ohne Wenn und Aber.
Wo bleibt der Mut unserer gegenwärtigen Protagonisten?

Wo bleiben die konkreten Gegenvorschläge, Lösungsansätze?
- Warum nicht alle deutschsprachigen Bischöfe als Gesamtheit anschreiben, sensibilisieren?
- Klug wäre es, dabei auf 2-3 Bischöfe verweisen zu können, die in ihrer Diözese schon erste Erfolge aufweisen können.
- Warum nicht gleichermaßen alle Klöster, Ordensleute kontaktieren?
- Warum nicht zumindest das eigene Kloster Stift Heiligenkreuz verpflichten,
- in den Montagsmessen immer wieder auf die weltweite Christenverfolgung hinzuweisen?
- Warum nicht ergänzend die traditionsorientierten Priesterbruderschaften St. Petrus (FSSP), Institut St. Philipp Neri in Berlin, und das Institut Christus König Hoherpriester involvieren? – Letztlich auch die Piusbruderschaft implizieren.
- Warum nicht mit den vielen charismatischen Gemeinschaften (z. B. Johannes Hartl vom Gebetshaus Augsburg) ins Gespräch kommen?
Ich selbst habe mehrere Male die letzten Jahre in der örtlichen kath. Gemeinde (dort schon in 2007 ff.) und in einem Kloster (2024) diesbezügliche Vorträge gehalten. Quintessenz: Verständnislosigkeit, Unwissenheit pur.
- Warum nicht eine konzertierte Aktion managen, wonach sich jeder Bischof verpflichtet, in jeder Pressekonferenz auf das Thema Christenverfolgung hinzuweisen,
- dabei bekannte Politiker und Medienleute sensibilisieren.
So hat im März 2026 Helmut Markwort (dezidierter Atheist; Gründer von Fokus) im Radiointerview davon erzählt, dass er sich regelmäßig mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx aus München träfe.
- Geradezu ein idealer Ort, das Thema anzusprechen:
- denn: nicht nur einzelne Gläubige und Institutionen sind ja betroffen – letztlich das sog. Kulturchristentum
- Warum nicht öffentlichkeitswirksam Gebetsnovenen (Gottesmutter Maria) initiieren?
- Den Rosenkranz beten?

Historischer Rosenkranz. Heiligenfiguren und sakrale Kunstwerke im Diözesanmuseum Freising.
FotoQuelle: commons.wikimedia (17.03.26), gemeinfrei. Autor: Burkhard Mücke.
Ich erinnere an das von Papst Pius (1504-1572) in 1571 eingeführte Rosenkranzfest mit Bezug auf die siegereiche Schlacht von Lepanto am 7. Oktober 1571. Weiland besiegte die „Heilige Liga“ (eine Koalition aus Papst, Spanien, Venedig) die osmanische Flotte.
Ich erinnere an die Gebetsgemeinschaft RSK Rosenkranz-Sühnekreuzzug Beten für den Frieden – gegründet 1945 in Österreich in Anbetrecht der russischen Besatzung. Bundeskanzler Julias Raab (selbst Mitbeter): „Wenn nicht soviel gebetet worden wäre, so viele Hände in Österreich sich zum Gebet gefaltet hätten, so hätten wir es wohl nicht geschafft.“ Er meinte die überraschende Zustimmung der Russen zum Staatsvertrag 1955: Abzug der Truppen-.
- Warum nicht den Papst bitten, das Thema in seinen Ansprachen zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten anzusprechen, damit – mittels der weltweiten Live-TV- und Radioübertragungen – die Weltöffentlichkeit (alle Kontinente) mancherorts erstmalig offiziell vom Vatikan informiert wird?