Weihnachtsgeschichte nach Lukas ein Fake, frommes Märchen? + Jesus-Parade 2025 New York

Wenn Gott die Welt aus dem Nichts erschaffen hat (Urknall), warum unterhalten wir uns dann noch über von Gott gewirkte Wunder wie der jungfräulichen Geburt? Letztlich dann doch nur ein Wimpernschlag seiner Allmacht. + Aber das kapieren „aufgeklärte“ Menschen (Journalisten und Historiker darunter) nicht – alljährlich wiederkehrend in der Weihnachtszeit. Sie, so der Historiker Prof. Wolffsohn (s.u.), betrachteten die Jungfrauengeburt als eine Art Klapperstorch-Märchen. + Foto-Zusammenschnitt: Jesu-Geburtsstätte in Bethlehem + Fra Angelico, Verkündigung; Quelle: s.u.

Ich bin mir gewiß, die gebildeten Menschen der Antike der ersten Jahrhunderte nach Christus, nämlich Christen, Kirchenväter (Theologen), Politiker, Fürsten, Könige, Philosophen, könnten es an Intellektualität mit jedem vermeintlich „Aufgeklärten“ der Gegenwart aufnehmen, wenn nicht im Disput (Dialog, Streitgespräch) überlegen sein. + Die heutigen Universitäten lehren heute noch die philosophischen Schriften des großen Bischofs aus Nord-Afrika und Kirchenlehrers Aurelius Augustinus von Hippo. +

Als hätten sich über die Jahrhunderte hinweg

aberzig Millionen Menschen von einigen wenigen „Durchgeknallten“ um und nach Jesus täuschen lassen: aberwitzig. + Mein Vorschlag: Lest `mal die Schriften eines Gregor von Nyssa (335-394 n. Chr.), vor allem den Dialog mit seiner Schwester Makrina über Seele und Auferstehung, aber auch über die Jungfräulichkeit (Einführung). Lt. Wikipedia gilt Gregor als größter christlich-philosophischer Denker seiner Zeit. Er war zugleich einer der großen Mystiker. +

Nennt mir – außerhalb des in 2022 verstorbenen Papstes Benedikt XVI. – einen derzeitigen Theologen und Philosophen von Rang, der es mit den Kirchenvätern der ersten Jahrhunderte und Kirchenlehrer aufnehmen kann. + Insofern empfinde ich es als Zumutung, wenn der Autor des unten bezeichneten Artikels die Literatur der Antike, und somit die Berichte und Geschichten der Bibel, schlichtweg als Wort- und Erzählbilder einer Wunderwelt zuordnet. + Arroganz der Nachgeborenen +

Fra ANGELICO, Annunciation, 1437-46 + Verkündigung

FotoQuelle: commons.wikimedia (20-12-25), gemeinfrei

Gerne wird auch und gerade Jesaja 7,14 bestritten und triumphierend konstatiert: Es war keine Jungfrau, die schwanger werden wird, es war eine junge Frau. + So auch Prof. Michael Wolffsohn genüßlich in seinem Gastbeitrag in der Welt am Sonntag, 20.12.25 mit der Überschrift: „Ist Weihnachten jüdisch und islamisch?“

Sein Kommentar zu Jesaja 7,14: „Es lebe der Unterschied.“ + Hätte er sich doch einmal als Historiker mit der Geschichte seiner Vorfahren wirklich näher beschäftigt, eruiert, wie die Menschen der damaligen Zeit wirklich gedacht und gelebt haben, welche Werte sie vertraten. + Man kann doch nicht einfach die weiland aufgeschriebenen Texte vor über 2700 Jahren mit der heutige Brille betrachten und bewerten; sie sind in jedem Fall im damaligen Kontext zu lesen. +

Aus dem Alten Testament nach Jesaja *) 7,14

Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben:

  • Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären
  • und sie wird ihm den Namen Immanuel (Gott mit uns) geben.

Foto. Bethlehem. Jesu Christi-Geburtsstätte. Pilgertour 1990.

*) Jesaja oder Isaiah: Bedeutung: Jahwe (Eigenname Gottes) rettet. Er wirkte als großer Prophet zwischen 740 und 701 vor Christus und verhieß den Israeliten u.a. das Kommen des Messias: s.o.

Was macht es also für einen Sinn,

bewußt im Alten Testament zu deklamieren, dass eine junge Frau (den Erlöser) gebären wird? Das ist doch per se nichts Ungewöhnliches! Schlichtweg normal. Oder sollte aus irgendwelchen Gründen der Unterschied zu einer älteren gebärenden Frau gezogen werden, wie Jahrhunderte später mit Elisabeth, der Verwandten der Gottesmutter und Jungfrau Maria? + Wohl kaum.

Nein, denn bei Gott ist nichts unmöglich: Lukas 1,37 + Genesis 18,14 + Matthäus 19,26 +

Ja, die Übersetzer haben an dieser Aussage das geschichtlich völlig Neue, das ist die Welt gekommen ist, richtig erkannt, gedeutet und wiedergegeben. Unnormal war es zu jener Zeit, wenn junge geschlechtsreife Frauen (wahrscheinlich weiland um die 13 Jahre alt) nicht rasch verheiratet wurden. +

„Die Jungfrauengeburt und die wirkliche Auferstehung aus dem Grab sind Prüfsteine des Glaubens und Leuchtzeichen der Hoffnung,“ so Papst Benedikt XVI., und weiter auf S. 65 seines u.a. Buches: „Wenn Gott nicht auch Macht über die Materie hat, dann ist er eben nicht Gott. Aber er hat mit Empfängnis und Auferstehung Jesu Christi eine neue Schöpfung eröffnet. Er ist als Schöpfer auch unser Erlöser.“

Wandmalerei: Maria mit dem Jesukind und Bileam, der zu den Sternen deutet, 3. Jahrhundert, in den Priscilla-Katakomben in Rom. Dies ist die älteste Darstellung von Maria mit Kind ohne die Heiligen drei Könige.

FotoQuelle: Heiligenlexikon, Joachim Schäfer – <a href=“www.heiligenlexikon.de“>Ökume­nisches Heiligenlexikon</a>o

Davidische Herkunft des Messias

Natürlich wird auch in Abrede gestellt, dass Jesus in Bethlehem geboren wurde, vielmehr in Josefs Wohnort Nazareth. + Ich verlasse mich da voll und ganz auf Papst Benedikts XVI.-Äußerungen in seiner Trilogie Jesus von Nazareth aus 2012: S. 69 ff: 3. Kapitel Die Geburt Jesu in Bethlehem – Der historische und theologische Rahmen der Geburtserzählung des Lukas-Evangelium. +

Warum ist das so wichtig zu wissen? + Jesus gilt als Nachkomme König Davids, er wird auch als Sohn Davids bezeichnet. + Das wird durch die Stammbäume in den Evangelien nach Matthäus und Lukas belegt – vgl. dazu katholisch.de vom 12.05.24 +

um Jesus als den erwarteten Messias (Nachkomme Davids) zu präsentieren, dann sollen sie klipp und klar deklamieren, dass alle Beteiligten: Apostel, Jünger, Evangelisten und Jesus direkt und indirekt zuvörderst, schlichtweg ihre Mitmenschen belogen, der Menschheit einen Bären aufgebunden hätten – heute spräche man von einem Fake. 

Der Völkerapostel Paulus geht in seinem Brief an die Römer 1,1-7, gelesen in der katholischen Kirche zum 4. Adventssonntag 2025, auf den Sohn Gottes als Nachkomme Davids ein + Der Evangelist Lukas gibt die Vorlage in Lk 2,1 – 2,5:

  • „So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.“ +

Im Alten Testament gibt es zig Stellen, die auf den Ort Bethlehem verweisen, so u.a. im 1. Buch Samuel, Kapitel 20,6 in dem es um den künftigen König David geht (David spricht mit Jonatan, der ihm helfen soll):

  • Wenn dein Vater mich vermisst, dann sag: David hat mich dringend gebeten, in seine Heimatstadt Betlehem gehen zu dürfen, weil dort das jährliche Opfer für die ganze Sippe stattfindet.

419.146 Aufrufe 18.12.2025 ✪ Für Mitglieder schon seit 18. Dezember 2025ESTADOS UNIDOS+ Erleben Sie die Magie von Weihnachten in New York City mit dieser beeindruckenden Jesus-Parade und der spektakulären lebenden Krippe 2025. Wandeln Sie durch die Straßen Manhattans, während die Geschichte von Jesu Geburt im Herzen von NYC lebendig wird. In diesem Video sehen Sie: • Eine wunderschöne lebende Krippe mit realistischen Kostümen und Requisiten •

Die Jesus-Parade, die durch die berühmten Straßen von New York City zieht • Weihnachtsgottesdienste, Weihnachtslieder und fröhliche Menschenmengen • Weihnachtliche Lichter und Dekorationen in der ganzen Stadt • Bewegende Momente des Glaubens, der Familie und der Gemeinschaft Wenn Sie Weihnachten in New York, religiöse Veranstaltungen oder inspirierende Straßenmission lieben, wird diese Jesus-Parade und die lebende Krippe in NYC Ihr Herz berühren und Ihnen die wahre Bedeutung von Weihnachten näherbringen.