Hommage an den Jahrhundert-Papst Benedikt XVI. + Podcast Kirchenväter

Der aufmerksame Leser der Webseiten wird nachvollziehen, warum mich Papst Benedikt XVI. so tief beeindruckt, auf mehreren Seiten über ihn und von ihm berichte. Warum also?

stehender Pontifex maximus,

der sich zu keiner Zeit dem veröffentlichten Zeitgeist verpflichtet fühlte. Im Gegenteil. 2011 sprach er in Freiburg im Rahmen seiner Deutschlandreise von der notwendigen „Entweltlichung“ der Kirche. Ein Brückenbauer innerhalb der Weltkirche. Ein Papst, der eindeutige und zweifelsfreie Entscheidungen traf.

Ein Heiliger Vater,

der auch die weltweiten Christenverfolgungen nicht verschwieg. Ein Jahrhundert-Papst. Ein Theologe von Weltruf. Ein Kirchenlehrer, dessen Schriften noch in 500 Jahren und darüber hinaus gelesen werden.

Fotoquellen: commons.wikimedia // domradio (08.04.24) KNA

Video-Tipp: Mehr über den großen Papst kennenlernen

Goya Producciones, Madrid. + Sprachen: Spanisch, Deutsch, Englisch. 2021. 54 Minuten. + Deutsche Fassung Dr. Claudia Kaminski. + Zu Wort kommen Mons. Georg Gänswein, Kardinal Gerhard Müller, mehrere spanische Kardinäle, Gabriele Kuby, et ecetera.

Auszug: Seine Verehrung besonders für Augustinus brachte Papst Benedikt auch mit der Enzyklika „Deus caritas est“ zum Ausdruck. Vor allem der erste Teil sei stark vom Denken des heiligen Augustinus beeinflusst. + Augustinus, so Papst Benedikt, sei verliebt gewesen in die Liebe Gottes und habe sie in all seinen Schriften gepriesen, betrachtet, verkündet und vor allem in seinem Hirtendienst bezeugt.

Papst Benedikts langjähriger Privatsekretär, Erzbischof Georg Gänswein, erklärt, was den Papst an den Kirchenvätern interessierte.

  • Ihm ist klar geworden, dass die Frische der Theologie in den Kirchenvätern vorhanden ist.
  • Im Laufe der Zeit ging sie verloren“, sagt Gänswein.
  • „Deshalb ist er überzeugt, das Studium der Kirchenväter führt zurück zu den Quellen.“
  • Auch an die Reise nach Pavia – zu Augustinus‘ Grab –
  • erinnert sich Gänswein. Sie sei ein ausdrücklicher Wunsch Benedikts gewesen.