In der WDR-Doku „Kritisch Reisen: Jakobsweg – Ich bin dann mal anstehen“ nahm Frau Goretti Sanmartin dazu Stellung. „Wir befinden uns mitten in diesem Prozess“, in der Umstellung des Tourismus von einem quantitativen Modell, das hier viele Jahre verfolgt wurde, hin zu einem qualitativen Modell.
Die Stadt habe lange zu wenig Rücksicht auf ihre Einwohner genommen. Diese beschwerten sich seit Jahren über immer mehr Müll, Lärm und steigende Mieten in der Stadt am Ende des Jakobswegs.
- Seit einem Jahr erlaubt Sanmartín daher keine neuen Ferienwohnungen mehr in der Altstadt von Santiago de Compostela.
- Auch Lizenzen für neue Souvenirshops werden nicht mehr vergeben.
Wie Trubel und Lärm rund um die Kathedrale abstellen?
Parallel dazu bemängelt Manuel Jesús Formoso, Dekan der Kathedrale:“ Hier ist ständig Trubel und Lärm“, sagte er jetzt gegenüber dem WDR. „Seit vielen Jahren bemühen wir uns darum, dass die Kathedrale trotz der vielen Besucher ein Gotteshaus bleibt und nicht zum Zirkus wird.“
- „Wir können uns nur darum bemühen, dass es friedlich bleibt.
- Konkrete Maßnahmen sind Sachen der Behörden und nicht der Kirche“, sagte Formoso.
- Falsch:
- Die 100km-Grenze für die Compostela auf 300 km anheben.
- Die Touristen während der (Pilger-) Gottesdienste NICHT in die Kathedrale lassen.
- Sogenannte Marshalls auf die Vorplätze schicken: nicht-akzeptable Ruhestörungen unterbinden.
- vgl. das das Handling der Moschee von Abu Dhabi; von uns selbst in 2010 vor Ort registriert.