Washington D.C. (kath.net/jg)
Das Christentum ist bei weitem die am stärksten verfolgte Religion der Welt, schreibt Bischof Robert Barron in einem Gastbeitrag für Fox News. Zwischen 360 und 380 Millionen Christen sind mit einem hohen Maß an Feindseligkeit konfrontiert. Konservative Schätzungen gehen davon aus, dass jedes Jahr zehntausende Christen allein wegen ihres Glaubens getötet werden – vor allem in Ländern wie Nigeria, Burkina Faso, Nordkorea und China. Mord, Folter und Gefangenschaft finden jedoch weltweit statt.

Bischof Robert Barron, 2023. + Wikipedia: Robert Emmet Patrick Barron (geb. am 19. November 1959) ist ein US-amerikanischer katholischer Theologe, der seit 2022 als Bischof der Diözese Winona–Rochester amtiert. Von 2012 bis 2015 war er Rektor am Mundelein Seminary und von 2015 bis 2022 Weihbischof der Erzdiözese Los Angeles. Er hat Werke zu Theologie und Spiritualität veröffentlicht und ist Gründer von Word on Fire. Word on Fire.
FotoQuelle: commons.wkimedia (20.04.26), gemeinfrei
Auszug. In westlichen Ländern äußert sich die Verfolgung eher durch einen ideologischen Säkularismus, der das Christentum als Hauptgegner betrachtet. Die heutigen Angriffe stehen in Kontinuität zu der anti-christlichen Gewalt des 20. Jahrhunderts, die mehr Märtyrer hervorbrachte als alle vorherigen Jahrhunderte zusammen. Heute geht die größte Bedrohung jedoch von militanten Formen des Islam aus, insbesondere im Nahen Osten, in Asien und vor allem in Afrika. (…)
Der eigentliche Grund für diese Verfolgung liege in der Person Jesu selbst, dem Gründer des Christentums. (…) Jesus erhob einen radikalen Anspruch auf Göttlichkeit. Er sagte: „Ich und der Vater sind eins“, „Wer mich sieht, sieht den Vater“ + Diese radikale Botschaft erregt seit zweitausend Jahren Widerspruch und Feindschaft. + Bischof Barron ruft zu konkreten Schritten auf: (…)