Doch während ähnliche Vorfälle (Ukraine, Israel, Iran) in westlichen Hauptstädten tagelang die Schlagzeilen beherrschen, stößt das Leid der nigerianischen Christen international auf eine Mauer des Schweigens.

Zitat: Auch innerhalb der weltweiten Kirchenführung gibt es Stimmen, die das Ausmaß der dschihadistischen Bedrohung im Middle Belt Nigerias herunterspielen oder aus diplomatischen Rücksichten gegenüber dem Islam nicht beim Namen nennen wollen. + Lokale Priester in Jos kritisieren seit langem, dass die Weltkirche ihre verfolgten Geschwister im Stich lässt. + FotoAusschnitt: Grasende Schafe. (10.04.26), gemeinfrei, Author: Lunaloop

klagte ein Überlebender des Angriffs in Angwan Rukuba. Die christlichen Gemeinden vor Ort fordern nicht nur Gebete, sondern ein Ende der internationalen Gleichgültigkeit. Wer zu diesem „schleichenden Genozid“ schweigt, so die verzweifelten Stimmen aus Jos, macht sich mitschuldig.