Weil Gott uns an die Anfänge des Christentums erinnern will? Bis zu Zeiten Kaiser Konstantins des Großen (Mailänder Edikt 313 n. Chr.), also die ersten zwei Jahrhunderte lang, wurden die Christen stringent verfolgt oder diskriminiert, mögen einige liberal-katholische Portale *) auch anderes behaupten.
*) sie bestreiten teilweise sogar auch die gegenwärtigen Christenverfolgungen in Afrika, rücken sie in die Nähe von Stammesfehden. Mehr dazu an anderer Stelle.
Mögliche Antworten + „Lösung?“: vgl. unten
- Weil Gott uns prüfen will?
- Diese Variante dürfte bei den meisten deutschen liberalen Bischöfen und ihren Anhängern auf strikte Gegenwehr stoßen.
- Ich frage mich manchmal, hätten diese Geistlichen vor über 2.500 Jahren gelebt, wie hätten sie sich entschieden, wenn Propheten ihnen weiland ins Gesicht gesagt hätten, dass Anpassung an den Zeitgeist sich noch nie gelohnt habe, gegen Gottes Gebote verstieße?
- Weil Gott uns seine Wahrheiten nur schrittweise offenbaren mag,
- unsere Seelen darauf vorzubereiten, das zu empfangen, was sie die Seelen, also wir, noch nicht ertragen können.
- Wird die Christenverfolgung also noch an Schärfe zunehmen?

Eigenes Foto September 2026: Pilgerkreuz Heidkruger Bäke. Die Symbole erzählen Geschichten des Alten und Neuen Testamentes, die heute in manchen sog. „liberalen“ Kirchen nicht mehr thematisiert werden möchten: „Rettung am Schilfmeer + Jesus geht auf dem See“ u.a.m. +
Wie sollen uns (gläubige Katholiken) Agnostiker, Atheisten und Andersgläubige ernst nehmen, wenn wir selbst nicht zu unserem Glauben stehen!
Bitte einen Blick werfen ⬇
Sidestep. Interessant ist doch, dass nahezu alle Kleriker,
ob Priester, Ordensleute, Gemeinderäte, Pfarrer, (Erz-) Bischöfe und Kardinäle, Kurie im Vatikan und Papst, das Thema Christenverfolgung nur ungern bis gar nicht ansprechen; nicht in den Predigten, nicht in den Fürbitten (dafür gerne Politisches); nicht in den Ansprachen, die live via TV übertragen werden.
Entweder, weil sie ängstlich vor den Leit-Medien (incl. TV) sind, den von dort zu erwartenden Shit-Storm nicht ertragen mögen, weil möglicherweise politisch in-korrekt, weil vermeintlich gegen andere Religionen gerichtet, oder, weil es ihnen gar nicht in den Sinn kommt, weil selbst nicht ausreichend informiert.
Beispiel: Seligsprechungsfeier für Erzbischof Fulton J. Sheen
in St. Louis (USA) am 24. September 2026
+ Kein Wort in Predigt und Fürbitten über/zu den Christenverfolgungen heute +
Live-Übertragung, 24.09.26 ab 20:30h/21:00h via EWTN mit dem philippinischen Kurien-Kardinal Luis Antonio Tagle als Vertreter von Papst Leo XIV. als Hauptzelebrant und Prediger + inkl. Hunderte Priester und Bischöfen (über 1/4 Std. Einmarsch) + vor vielen Tausend Gläubigen+ Mein Fazit: Eine bewegende Messfeier, mit beeindruckenden Chören (viele Gläubige mit Mundkommunion (kniend)) + an sich mit eindrucksvoller Predigt des Kardinals; aber es fehlte Entscheidendes:
Obwohl der Kardinal wissen musste, dass Erzbischof Fulton Sheen, so unerschrocken er zeitlebens war, sich nie im geringsten um den damaligen Zeitgeist gekümmert, alle katholischen Themen offensiv und öffentlich angesprochen hat, obschon die damaligen US-protestantischen Kirchengemeinden teils vehement gegen Italiener und Iren opponierten und damit explizit gegen den Katholismus;
obwohl er ganz sicher wusste, dass Erzbischof Fulton Sheen als Leiter der US-Missionswerke aber zig Millionen Dollar Spenden generieren konnte, diese aktiv (auch vor Ort während seiner vielen Auslandsreisen) vor allem in Afrika einsetzte;
obwohl er wissen musste, dass afrikanische Christen zu jener Zeit – verstärkt seit den 1950er Jahren bis in die 90ziger Jahre hinein – vor allem in Nigeria (Biafra-Krieg), in Uganda unter Präsident Idi Armin, in Äthiopien unter den Kommunisten und im Sudan nicht nur verfolgt worden sind (die Situation In Ruanda Völkermord 1994 nimmt eine Sonderrolle ein), hatte es sich Erzbischof Fulton J. Sheen nicht nehmen lassen, gerade dort die Missionierung großzügig finanziell und im Gebet zu (unter-)stützen; Stichwort: Seelen retten. + (Die Situation heute hat sich übrigens sogar verschlechtert. Auch heute wird die Situation der dortigen Christen relativiert.)
hat Seine Eminenz Kardinal Tagle kein einziges Wort über die damalige und derzeitige Christenverfolgung verloren: nicht in der Predigt, nicht in den Fürbitten. Warum nicht?
Your Eminence Kardinal Tagle
In General: Why the indifference toward Christians who are persecuted around the world?
Why didn’t you preach about persecuted Christians during this Holy Mass for Archbishop Fulton Sheen?
Why didn’t you include any intercessions about persecuted Christians during this Holy Mass for Archbishop Fulton Sheen?
Kein Wort in Predigt und in den Fürbitten
zu den Christenverfolgungen heute + Persecution of Christans today
Obwohl er das alles wissen musste, kein einziges Wort am 24. September 2026 über die derzeitige weltweite Christenverfolgung in seiner Predigt, keine dies erklärenden Fürbitten im Gottesdienst. Warum nicht? Viele tausend Katholiken waren vor Ort – Millionen weltweit zugeschaltet. + Der Gottesdienst ansonsten war phänomenal.
Lösung
Dem Herrgott vertrauen + Seine Weisheit ist eine andere als unsere
Auf unserem eigenen Glaubensweg begegnen auch wir Wahrheiten, die verborgen scheinen oder schwer zu begreifen sind. + Wir fragen uns vielleicht, warum Gott Verwirrung, Prüfungen oder Zeiten geistlicher Dunkelheit zulässt. + In solchen Momenten können wir viel aus Jesu Begegnung mit den Zwölf in dieser Passage *) lernen. *)
*) Fortsetzung Zitat Catholic Daily Reflections (Quelle s.u.): Die verborgenen Geheimnisse Gottes. + Evangelium zum Samstag, 26. September 2026, 25. Woche im Jahreskreis A: Gott, in seiner vollkommenen Weisheit, wird uns manchmal bestimmte Erkenntnisse vorenthalten, bis wir geistlich bereit sind, sie zu empfangen.
- In solchen Momenten sind wir oft versucht zu zweifeln oder gar zu verzweifeln.
- Doch wie reagieren wir angemessen?
- Wir finden die Antwort im Beispiel der verwirrten Apostel (Lukas 9,43ff).
- Sie verstanden Jesus nicht und fürchteten sich, ihn zu fragen, was er damit meinte – vielleicht aus Angst vor der Antwort.
- Was sie in diesem Augenblick brauchten, war Demut, Gebet und Ausdauer, gegründet auf Vertrauen.
- In Wahrheit dienen die Momente der Verwirrung, die Gott zulässt, immer zu unserem Besten,
- denn sie stärken unseren Glauben an ihn, selbst wenn wir noch nicht alles verstehen.
Denken Sie heute über diese verborgenen Momente in Ihrem Leben nach.
- Gibt es Aspekte von Gottes Willen, die Sie noch nicht verstehen?
- Gibt es Dinge, die Sie mit Angst erfüllen
- und Sie zur Verzweiflung treiben?
- Scheuen Sie sich nicht, mit Ihren Fragen zu Jesus zu kommen, auch wenn Sie nicht sofort Antworten erhalten.
- Vertrauen Sie darauf, dass sich zu seiner Zeit alles offenbaren wird und
- dass das Kreuz dem Licht der Auferstehung stets vorausgeht.
Nina Heereman: Katechese Worte oder Taten + 26. Sonntag im Jahreskreis A, 27. Mai 2026:
Dr. Nina Heereman, Professorin in den USA, geht einen Schritt weiter und ermuntert Ihre Zuhörer via YouTube und Zuseher via k-tv, selbst tätig zu werden, Taten statt nur Worte sprechen zu lassen, gegenzusteuern durch engagiertes Vorleben des rechten Katholizismus + Auf jeden Fall nicht auf die Hilfe der Bischöfe warten. Es gibt nicht so viele von ihnen wie einen Erzbischof Fulton Sheen oder einen Bischof Robert Barron aus den USA. + Initiativen von unten nach oben, wie derzeit (2024-2026) in Frankreich spürbar. + Die dortigen Erwachsenentaufen sind das Ergebnis der jungen Leute selbst. + In unserem Fall: selbst in den Gemeinden Veranstaltungen anbieten, die Thematik Christenverfolgung heute betreffend.
7.916 Aufrufe + 24.09.2026 + Minikatechese zu den Lesungen am 26. Sonntag im Jahreskreis 2026: Ez 18,25-28/ Phil 2,1-11 / Mt 21,28-32 von Dr. Nina Heereman + Follow the MiniKat channel on WhatsApp: https://whatsapp.com/channel/0029VaBX…
Dazu passt sehr gut der Kommentar vom Hl. Hilarius (um 315-367), Bischof von Poitiers und Kirchenlehrer, zum Evangelium nach Matthäus, 6,4−5. Quelle: Portal Evangelium Tag für Tag vom 3. November 2017.
Sie reden nur, tun aber nichts
- Der Herr weist uns darauf hin, dass schmeichelhafte Worte und gefälliges Benehmen an den Früchten gemessen werden müssen, die sie hervorbringen. Wir dürfen also jemanden nicht danach bewerten, wie er sich mit Worten darstellt, sondern müssen ihn an seinen Taten messen. Häufig nämlich verbirgt sich hinter dem Schein eines harmlosen Schafes ein reißender Wolf (Mt 7,15). Und wie Disteln keine Trauben und Dornen keine Feigen hervorbringen, so bestehen gute Werke, wie uns Jesus sagt, in Wirklichkeit nicht aus schönen Worten. Alle Menschen müssen nach ihren Früchten beurteilt werden (V. 16−18).
- Ein Dienst, der sich auf schöne Worte beschränkt, reicht nicht aus zum Gewinn des Himmelreichs; nicht wer „Herr, Herr“ ruft, wird es erben (V. 21) […] Worin besteht die Heiligkeit, die sich darauf beschränkt, einen Namen anzurufen, wenn doch der Weg ins Himmelreich über den Gehorsam gegenüber dem Willen Gottes führt? […]
- Wer die ewige Seligkeit erlangen will, muss schon das Seinige dazu beitragen. Er muss etwas von seinem Eigenkapital abgeben: Gutes wollen, Schlechtes vermeiden und aus ganzem Herzen die Gebote Gottes halten. Eine solche Haltung bewirkt, dass Gott uns zu den Seinen zählt. Passen wir doch unsere Taten seinem Willen an, statt uns seiner Macht zu rühmen. Denn diejenigen, die sich durch unrechtes Handeln selbst von ihm abgewandt haben, wird er zurückweisen und verwerfen.
Ki-generierte Übersetzung: Evangelium nach Lukas vom 25. September 2026.
„Während alle über seine Taten staunten, sagte Jesus zu seinen Jüngern: „Hört gut zu, was ich euch sage: Der Menschensohn wird in die Hände der Menschen ausgeliefert werden.“ Doch sie verstanden diese Worte nicht; ihre Bedeutung war ihnen verborgen, damit sie sie nicht verstanden, und sie fürchteten sich, ihn danach zu fragen. (Lukas 9,43b–45)
Quelle: https://catholic-daily-reflections.com/2026/09/25/the-hidden-mysteries-of-god/