Zitat: Während letztes Jahr sogar LGBTQ-Gruppen mit Regenbogenfahnen in den Petersdom einziehen durften, wird jenen, die die katholische Tradition pflegen, der Eintritt verwehrt.
Keine Schismatiker, sondern papsttreue Katholiken
Zitat Sebastian Ostrisch. Die Tagespost vom 24.10.26: Das Verbot ist ebenso unnötig wie grausam. Die Pilger, die sich hier zusammenfinden, sind keine Schismatiker, sie sind auch nicht Teil der Piusbruderschaft, sondern ganz normale papsttreue Katholiken – in erster Linie Laien –, die die überlieferte Liturgie lieben und sie pflegen wollen.
Als im letzten Jahr Kardinal Raymond Leo Burke
vor vielen Tausend Gläubigen ein prächtiges Pontifikalamt im überlieferten Ritus an der Cathedra Petri im Petersdom zelebrierte, sorgte das weltweit für Schlagzeilen. Was unter Franziskus, der die Alte Messe weltweit unterdrückt hatte, zuletzt unmöglich war, war unter Papst Leo XIV. offenbar wieder erlaubt: die traditionelle römische Liturgie im Herzen des Katholizismus zu feiern.
Der Vatikan hat kurzfristig entschieden: Die Pilger der „Summorum-Pontificum“-Wallfahrt dürfen den Petersdom nicht einmal betreten. Eine unnötige Grausamkeit.
Zitat: Bleibt zu hoffen, dass die „Summorum-Pontificum“-Wallfahrer sich von dieser Demütigung nicht aus der Bahn werfen lassen. Wer auf Tradition setzt, braucht eben einen langen Atem. Allerdings wird man sich wohl von der Illusion verabschieden müssen, mit Leo wären für die Freunde der Alten Messe neue, bessere Zeiten angebrochen. Mit dieser unklugen und ungerechten Entscheidung hat der Vatikan leider Wasser auf die Mühlen jener geleitet, die sich frustriert von Rom abwenden, um ihr eigenes Süppchen zu kochen.
In einem Schreiben an die Organisatoren der Wallfahrt „Summorum Pontificum“ – Ad Petri Sedem hat das Staatssekretariat den Teilnehmern dieser Wallfahrt untersagt, als Prozession in den Petersdom einzuziehen. Zuvor war bereits die Feier eines Hochamtes im überlieferten Ritus verweigert worden. Für die Papstkirche gilt: Wir müssen draußen bleiben.
Zitat: Für alle, alle ist Platz, je weiter von der Kirche entfernt und der Welt zugewandt desto bereitwilliger – nur für die eigenen Kinder, die nichts anderes wollen als da, was ihre Väter zwei Jahrtausende lang getan und geliebt haben, bleiben die Tore verschlossen. Und da können diese Kinder noch so fromm und unterwürfig ihre Bitten vor den päpstlichen Thron tragen – dessen Gnade strahlt nur auf die, die sich dem Wandel der Welt anpassen, und wer sich der Abkehr von dem verschließt, was gestern noch galt, wer an der apostolischen Tradition festhalten will , die neuerungssüchtige und abtrünnige Nachfolger der Apostel längst aufgegeben haben – der wird marginalisiert, schikaniert, und wenn’s den Herren denn so gefällt auch exkommuniziert.
Zitat: (…) das Umerziehungsprogramm läuft auf vollen Touren, und die Aussperrung der traditionellen Prozession aus dem Petersdom unterstreicht nur ein weiteres Mal, daß man diese Tradition nur noch mit spitzen Fingern anfassen darf, wenn überhaupt. Wenn der Besuch der Messe im alten Ritus so überaus bedenklich ist, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis diese Bedenken auch auf die Zelebranten dieser Liturgie ausgedehnt werden: Um die Einheit mit dem Papst unter Beweis zu stellen, müßt ihr in den euch anvertrauten Kirchen an jedem dritten Sonntag „im Ritus des Papstes“ zelebrieren. Wenn es denn unbedingt sein muß, auf Latein, und ad Dominum – zumindest solange nichts anderes verfügt wird. Und ohne Kommunionhelferinnen und weibliche Messdiener geht gar nicht – das widerspricht den Geboten von Participatio actuosa und Synodalität.
- Und die sind viel wichtiger als alle Gebote vom Sinai und der Predigt Christi –
- die sind längst veraltet und überholt.
Unsere Teilnahme an der Internationalen Wallfahrt
„Summorum Pontificum“ 2018 in Rom
Ein unglaublich tiefes Erlebnis, zu sehen, wie Katholiken aus aller Welt zusammenströmen, die Messe aller Zeiten zu feiern, nicht die eines durchliberalisierten Gottesdienstes back home als Ergebnis der 2. Vatikanischen Konzils 1962.65. + Summorum Pontificum: in Anlehnung an das gleichnamige apostolische Schreiben (Motu Proprio) von Papst Benedikt XVI. aus 2007.