Re-Conquista. Für viele ein heikles Thema, für den Mainstream ohnehin, hatten es doch die Christen im 8. Jahrhundert tatsächlich gewagt, sich den moslemischen Eroberern zu widersetzen. + Nun, im Angesicht der vorsätzlichen Invasion Ceutas, erinnert der spanische Erzbischof Jesús Sanz Montes an die Bedeutung des zentralen Marienheiligtums Covadonga für die christliche Re-Conquista Spaniens.
Oviedo, Hauptstadt der Autonomen Region Asturiens, liegt am Camino Primitivo, dem „ersten“ Jakobsweg nach Santiago de Compostela.
Der Wallfahrtsort Covadonga in den asturischen Bergen gilt als Wiege der christlichen Rückeroberung der iberischen Halbinsel. 722 legten christliche Truppen dort mit dem militärischen Sieg über die maurischen Truppen den Grundstein für die christliche Rückeroberung Spaniens.
Der Oberhirte des nordspanischen Erzbistums schrieb auf „X“,
- auch in Covadonga, dem zentralen Marienheiligtum seiner Diözese, sei während der Novene zu Ehren der Muttergottes,
- deren Fest am 8. September gefeiert wird, solidarisch an Ceuta gedacht worden.
- Covadonga sei „ein Ort der Reconquista, der uns daran erinnert, dass wir das zurückgewinnen müssen,
- was wertvoll ist, was uns trägt und uns auszeichnet.
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Der spanische Erzbischof Jesús Sanz Montes solidarisiert sich mit der Bevölkerung von Ceuta – und erinnert dabei an die Bedeutung des zentralen Marienheiligtums Covadonga für die christliche Rückeroberung Spaniens.
Die Rück-Eroberung Spaniens fand in drei Hauptphasen statt + Die erste Phase begann bereits im 8. Jahrhundert in Covadonga unter der Führung des Fürsten Pelayo von Asturien + Erst 1492 konnten die katholische Könige Isabella und Ferdinand die über 781 Jahre währende moslemische Herrschaft über große Teile Spaniens beenden. + So hatte Al-Mansur 997 Santiago verwüstet. + Die Schlacht von Las Navas de Tolosa in 1212 war ein erster großer Schritt zur Rückeroberung des christlichen Spaniens.