Den gläubigen Messbesuchern der Messe aller Zeiten „keinen Krieg erklären“

….deklamiert Kardinal Robert Sarah aus Guinea + Zitat CNA deutsch 28.08.26: Mit deutlichen Worten hat Kardinal Robert Sarah festgehalten: „Wir als Kirche können denen, die fromm an der Messe teilnehmen, keinen Krieg erklären, nur weil sie eine Form einer anderen vorziehen: Das ist eine kurzsichtige und völlig ideologische Haltung, also weder seelsorgerisch noch christlich. Sie ist schädlich und zerstörerisch für die Kirche.“

Sarah, der emeritierte Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, sprach mit der italienischen Zeitung Il Giornale über die Bedeutung der überlieferten Liturgie, wie sie auf die Zeit von Papst Gregor dem Großen und darüber hinaus zurückgeht und bis nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil in aller Welt gefeiert wurde.

Nach dem Konzil war die alte Liturgie faktisch verboten, auch wenn einige ältere Priester sie weiter feierten. Ab Mitte der 1980er Jahre gab es erste Lockerungen des faktischen Verbots durch den Vatikan. Erst Papst Benedikt XVI. gestattete im Jahr 2007 allen Priestern offiziell, auch die alte Liturgie zu feiern, und betonte, dies sei streng genommen nie verboten gewesen. Papst Franziskus nahm die Entscheidung seines Vorgängers im Jahr 2021 zurück und schränkte die klassische römische Liturgie mit seinem Motuproprio Traditionis custodes massiv ein. An diesem Zustand hat sich bislang auch im Pontifikat von Leo XIV. nichts geändert.

  • Zu den Auswirkungen der Liberalisierung der Messe aller Jahrhunderte die Korrektur Missbräuche bei der Feier der Neuen Messe.
  • Diese Missbräuche seien äußerst schwerwiegende Handlungen, mit denen wir jedoch niemals die Neue Messe selbst gleichsetzen dürften.
  • Viele Priester bezeugten, dass die Entdeckung der „Alten Messe“ ihnen geholfen habe, die Messe besser zu feiern.