Templer verklagen Papst vor Gericht

Forderung nach Rehabilitierung des Templerordens

Die Nachfolgeorganisation des spanischen Templerordens „Souveräner Orden des Tempels von Christus“ verklagt den Papst auf Rehabilitierung des Templerordens, der ihrer Meinung nach in 1312 von Papst Clemens V. auf Veranlassung von König Philipp IV. unrechtmäßig verboten worden ist. Quelle: Nachrichten Radio Horeb vom 16.10.23. Webseite katholisch.de vom 12.10.23

Überall längs des Weges trifft der Pilger auf Zeugnisse der Templer: ehemalige Kirchen, Ruinen, Herbergen gleichen Namens. Ohne die Templer hätte sich der Pilgerstrom gen Santiago nicht halten können. Möglicherweise der Camino von Mauren entwidmet, ganz Spanien unterworfen. Wer sich mit der Geschichte des Verbots des Templerordens *) auseinandersetzt, kommt nicht umhin, hierin ein Komplott von Papst und König zu manifestieren: Macht und Habgier. In diesem Sinne begrüße ich den Wunsch der Nachfolgeorganisation der Templer auf Rehabilitierung. MEHR ÜBER DIE TEMPLER: Reisebericht Etappe 25.

*) genauer Name des geistlichen Ritterordens: Die „Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem“. Fotos: lks. ehemalige Templerkirche in Rabanal del Camino. Mitte: Eingangsbereich Herberge Terradillos de los Templarios. Rechts: Konterfei des letzten Hochmeisters des Ordens – Jacques de Molay, 1314 auf Geheiß des Königs