Was motivierte 20000 junge Pilger, Glaubenszeugnis abzulegen auf ihrer „Wallfahrt der Tradition“?*)

Paris > Chartres, 100km

Chartres: Pilgerstation am Jakobsweg-Zubringer der Via Turonensis von Paris nach Tours über Chartres. Gotische Kathedrale Notre-Dame de Chartes: Das Marienheiligtum Frankreichs mit der „Tunika“.*2)

Wallfahrt der Tradition: Hl. Messe nach der überlieferten Form. Bemerkenswertes Glaubenszeugnis. Christus vincit – Christus regnatChristus imperat. *) Mehr sehen und hören via YouTube. Allein der Einzug in die überfüllte Kirche mit aberhundert Bannerträgern und Geistlichen dauert ca. 27 Minuten, zu verfolgen ab Minute 30.

Zelebration und Predigt Kardinal Müller

Kardinal Gerhard Müller. Professor der Theologie. Ehem. Bischof von Regensburg. Kurienkardinal unter Papst Benedikt XVI. Von Papst Franziskus entlassen. Überschriften seiner Predigt: Unser Pilgerweg zum himmlischen Jerusalem – Selbstzerstörung ist für Christen keine Option – Christen meistverfolgte Religionsgemeinschaft – Die Helden des Christentums sind Kämpfer für die Wahrheit – Deutscher Priester Franz Stock als Vorbild – Eintreten für das Lebensrecht jedes Menschen. –

*) Christus vincit – Christus regnat – Christus imperat. Christus Sieger – Christus König – Christus Herr in Ewigkeit. Seit dem 10. Jahrhundert Bestandteil der feierlichen Laudes (Morgengebet Ostermorgen)

Predigt deutsche Übersetzung. Auf YouTube zu verfolgen ab 1Std.30:50 ca. 16 Minuten lang. Zusammenschnitt Die TagespostVorabinfo Die Tagespost 21.11.23

Auszüge Christliches Forum: Die Kirche Christi ist oft nur eine kleine Herde, eine verfolgte und verkannte Minderheit. In Wirklichkeit aber ist sie in Christus das Salz der Erde, das Licht der Welt, die Avantgarde der ganzen Menschheit auf dem Weg zu ihrem Ziel.“Um Gott zu sehen, müssen wir in der Nachfolge Christi den Weg unseres Lebens gehen bis zum Ziel in der ewigen Heimat“, sagte der Kardinal in seiner Predigt. „Jesus ist nicht irgendein Prophet und Sinnstifter oder Werteproduzent, sondern das Fleisch gewordene Wort Gottes.“„Seit den Anfängen des Christentum im römischen Gallien erfuhren in Lyon und Vienne zahlreiche Christen durch aufgehetzte Volksmassen und die staatlichen Autoritäten am eigenen Leib das ganze Arsenal der Feindschaft gegen den katholischen Glauben – angefangen von der öffentlichen Verleumdung bis zur grausamsten Folter und Hinrichtung. Allein das Bekenntnis zu Christus machte sie des Todes schuldig.

Und bis zum heutigen Tag sind die Christen die am meisten verfolgte Religionsgemeinschaft in der Geschichte der Menschheit. Die Dechristianisierung Europas ist das aktuelle Programm derer, die ihm seine Seele rauben und zum Opfer ihres posthumanistischen Atheismus machen wollen. –  „Wer in der Überzeugung lebt, dass Gott ihn von Ewigkeit her erwählt, in Christus erlöst und zum ewigen Glück und Frieden bestimmt hat, der ist immun gegen die Propaganda und das Opium der politischen Ersatzreligionen“, Selbstzerstörung im Suizid, in Drogen und Alkohol oder das Nein zu unser männlichen oder weiblichen Geschlechtlichkeit sind keine Optionen für Christen.“

So trete man auch „furchtlos ein für das Lebensrecht jedes einzelnen Menschen von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod, für seine unantastbare Würde, für die bürgerliche, ethische und religiöse Freiheit jedes einzelnen Menschen“.

Stichworte der Wallfahrt. Motto 2024. „Je veux voir Dieu“ – Ich möchte Gott sehen  

Drei-tägige Fußwallfahrt zum 42. Mal, dieses Jahr mit über 20.000 jungen Pilgern aus über 28 Ländern, begleitet von der Priesterbruderschaft St. Petrus, dem Christkönigs-Institut und anderen Gemeinschaften. Ca. 100 km von Paris nach Chartres. Mit Katechesen (GLaubensunterweisungen), Beichten, Gesprächen, Gesängen. Die hl. Messen werde gefeiert nach der überlieferten Form: Missa Tridentina. – Foto: IMAGO / Hans Lucas; Die Tagespost, 15.05.24

*2) Tunika. 30 x 30 cm großes Tuch, das Maria bei der Verheißung der Geburt Jesu durch den Erzengel Gabriel getragen haben soll