Glaubenskrise nach dem Konzil 1962/65

Papst Paul VI. beklagt Folgen. Dramatischer Rückgang der Diözesanpriester.

Papst Paul VI. in 1971, sechs Jahre nach Konzilsende:

„Man dachte, dass nach dem Konzil ein sonniger Tag in der Geschichte der Kirche anbrechen würde. Stattdessen ist ein bewölkter Tag angebrochen, ein Tag des Sturms, der Dunkelheit, des Suchens und der Ungewissheit.“ *)

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Glaubenskrise am Beispiel Frankreich

Zwischen 1965 und 2017 sank die Zahl der Diözesanpriester von 49.100 auf 11.350. Von 1965 bis 2005 erlitten die größten Frauenorden einen erdrutschartigen Mitgliederschwund, ähnlich bei den Männerorden. Die Jesuiten, der Orden, dem Papst Franziskus noch als Kardinal angehörte, verzeichneten Einbußen von 44 Prozent, die Salesianer von 24%, Franziskaner 41%, Benediktiner 35%, Dominikaner 39%, etc.

*) Zweites Vatikanisches Konzil. Warum verteidigen katholische Radiosender, Hochschulen und Ordensgemeinschaften vorbehaltlos mit Verve die Ergebnisse des Konzils von 1962/65? Sie zurren sie darüber hinaus explizit in ihrer jeweiligen Charta fest.Zu allen Zeiten wurde über alle Konzilien diskutiert, beim ersten Apostelkonzil um 44 nach Christus ebenso. Wer kennt nicht den Disput zwischen Petrus und Paulus? Geschlichtet nach ausführlichen